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Ribnitzer HV verpatzt Auftakt

Stralsund Ribnitzer HV verpatzt Auftakt

MV-Liga: Handballer vergeben beim 22:25 in Stralsund zu viele Torchancen, um die Partie zu gewinnen

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Alexander Dukart (am Ball) – hier in einem früheren Spiel – erzielte in Stralsund vier Tore für den Ribnitzer HV.

Quelle: Tommy Bastian

Stralsund. Eine Mischung aus Enttäuschung und Zuversicht herrschte am Sonntag beim Ribnitzer HV (RHV) vor. Die MV-Liga- Handballer haben im ersten Saisonspiel beim Stralsunder HV II mit 22:25 (9:14) verloren. Dennoch war Trainer Thilo Meyer nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft beim Vorjahresdritten.

Statistik

RHV: Kleinecke, Lürken (bei gegnerischen Siebenmetern) – Nucklies 3/1, Wiegratz 4/1 Sohn, Jacobsen 3/1, Meyer 2, Voss 1, Brandt 5, Dukart 4.

Siebenmeter: SHV 6/4, RHV 5/3.

Strafminuten: SHV 8, RHV 14.

Zuschauer: 70.

„Das war ein gutes Auftaktspiel. Alle haben gekämpft und auch spielerisch waren wir gleichwertig“, lobte der 49-Jährige. Doch das Resultat stimmte nicht, denn die Ribnitzer hatten im Vorfeld angekündigt, die neue Spielzeit mit einem Sieg beginnen zu wollen. „Dafür haben wir zu viele Chancen vergeben, konnten gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit die zahlreichen Ballgewinne nicht nutzen, um den Ausgleich zu erzielen oder sogar in Führung zu gehen“, analysierte Meyer senior.

Kurzfristig stand dem Coach auch Sohn Ben zur Verfügung, der wegen länger anhaltender Knieprobleme eigentlich noch geschont werden sollte. „Ben war der Trainingsrückstand allerdings anzumerken. Ihm fehlte in einigen Situationen die Bindung zum Spiel beziehungsweise zu seinen Mitspielern“, meinte Thilo Meyer, der ab der zweiten Hälfte auf Rechtsaußen Stephan Sohn verzichten musste. Der 34-Jährige verletzte sich am Fuß. Ob er am kommenden Sonnabend (18 Uhr, Sporthalle „Am Mühlenberg“) im ersten Heimspiel gegen den HC Empor Rostock II dabei sein kann, ist daher fraglich.

In der Stralsunder Diesterweg- Sporthalle, in der kein Klebemittel benutzt werden durfte, erwischten die Ribnitzer einen guten Start und führten 3:2. Doch dann markierten die Hausherren vier Treffer in Folge zum 6:3 (12.) und legten fortan immer vor. Mitte der ersten Hälfte geriet der RHV sogar mit 4:10 (21.) in Rückstand und schien den Anschluss zu verlieren. Doch danach steigerten sich die Gäste wieder und blieben dran am Gegner.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Ribnitzer mit einem 3:1Tore-Lauf und verkürzten auf 12:15 (38.). „In dieser Phase haben wir nacheinander fünf Stralsunder Angriffe abgewehrt, konnten daraus aber nicht richtig Kapital schlagen, weil wir vorne die Dinger nicht reingemacht haben“, haderte Thilo Meyer. So blieben die Stralsunder vorne und die Ribnitzer Sieben lief ständig hinterher.

Hoffnung auf einen Auswärtssieg oder zumindest ein Unentschieden keimte noch mal auf, als Ben Meyer (48.) auf 18:19 verkürzte. Doch das war nur ein Strohfeuer, denn danach zogen die Sundstädter mit drei Toren hintereinander wieder weg – 22:18 (52.). Das war die Vorentscheidung zugunsten des SHV II.

„Ärgerlich, dass wir den Ball vorne nicht reinbekommen haben. Ansonsten war das in Ansätzen schon ganz gut“, meinte RHV- Rückraumspieler Stephan Voss, der einen Treffer erzielte. Trainer Meyer ist deshalb auch weiterhin zuversichtlich. „Wir müssen dranbleiben. Im nächsten Spiel genauso kampfstark und einsatzfreudig auftreten und vorne unsere Möglichkeiten besser nutzen. Dann werden wir unsere Punkte holen“, betont das Ribnitzer Kluburgestein.

Ein Extralob zollten der frühere Rückraum- und Kreisspieler seinem Torhüter Tobias Kleinecke. „Tob hat einen ganz starken Tag erwischt und viele Bälle gehalten. Deshalb habe ich auf der Torwartposition diesmal auch wenig gewechselt.“

Tommy Bastian

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