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Ribnitzer HV will zweiten Sieg im Derby gegen Grimmen

Ribnitz-Damgarten/Barth Ribnitzer HV will zweiten Sieg im Derby gegen Grimmen

RHV mit Personalsorgen, Frauen empfangen Warnemünde / Barth gegen Waren

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Konsequente Defensivarbeit, wie hier von Eric Brandt und StephanVoss (v. l. in schwarzer Spielkleidung), ist vom RHV gefordert.

Quelle: Foto: Marco Schwarz

Ribnitz-Damgarten/Barth. Die personelle Situation beim Ribnitzer HV bleibt vor dem Derby in der Handball-MV-Liga gegen den HSV Grimmen weiter schwierig. „Es ist noch keine Entspannung in Sicht. Im Gegenteil“, sagt Thilo Meyer. Der Trainer des Tabellenzweiten aus der Bernsteinstadt muss nun morgen – Anpfiff in der heimischen Sporthalle am Mühlenberg ist um 18 Uhr – zusätzlich auf Stephan Sohn verzichten. Nicht zur Verfügung stehen außerdem die langzeitverletzten Steffen Wiegratz und Ben Meyer sowie Erik Peters und Dmitrij Nemcimov. „Vielleicht kann Sebastian Nucklies aber wieder mitspielen“, gibt es für den Coach doch noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Andernfalls gebe es kaum Alternativen auf der Auswechselbank.

Ungeachtet dieser Probleme wollen die Ribnitzer aber vor ihrem eigenen Publikum eine gute Partie abliefern. „Es wäre schön, wenn es so wie im Hinspiel laufen würde“, meint Thilo Meyer. Damals hatte das Team eine seiner besten Saisonleistungen gezeigt und überraschend deutlich mit 35:26 gewonnen. „Aber das wird uns in diesem Maße wohl nicht erneut gelingen. Ich erwarte, dass Grimmen hellwach ist und Wiedergutmachung betreiben will“, warnt der Trainer der Ribnitzer. Ungute Erinnerungen an das Hinspiel hat der Grimmener Trainer Lars Kibscholl. „An dieses Spiel erinnere ich mich ungern zurück.

Ribnitz hat uns gnadenlos unsere Fehler aufgezeigt und uns nie den Hauch einer Chance gelassen. Zwar fehlten uns drei wichtige Akteure, dennoch war es ein ganz bitteres Erlebnis“, schaut er mit Bauchschmerzen zurück.

Für Thilo Meyer ist der Gegner nur schwer einzuschätzen. „Grimmen erlebt eine Saison mit Höhen und Tiefen“, weiß er. Dass der auf Platz sechs der Tabelle liegende HSV aber keinesfalls zu unterschätzen ist, habe die Mannschaft unter anderem mit ihrem Sieg beim SV Warnemünde (23:22) unter Beweis gestellt.

Einen Schlüssel zum Erfolg sieht RHV-Coach in einer starken Defensive. „Wenn wir durch Balleroberungen zu einfachen Toren kommen können, würde das einiges erleichtern“, ist er überzeugt. Dass die Bernsteinstädter trotz der angespannten Personalsituation dazu in der Lage sind, zeigten sie in der Vorwoche, als sie mit einem klaren Sieg bei der TSG Wismar den Einzug ins Final-Four im Landespokal perfekt machten. Daran gilt es nun anzuknüpfen.

Im Vorfeld des Männerspiels greifen auch die Frauen des Ribnitzer HV wieder in den Spielbetrieb ein. Ab 15.45 Uhr sind sie in der Verbandsliga Gastgeber für die zweite Vertretung des SV Warnemünde. Die Gastgeberinnen (4.) gehen als Favorit in diese Begegnung gegen den Vorletzten der Tabelle. Beide Teams treffen erstmals in dieser Saison aufeinander.

Vor einer Heimaufgabe stehen morgen auch die Verbandsliga-Handballer des SV Motor Barth. Nach nunmehr vierwöchiger Spielpause empfängt der Tabellensiebte um 16 Uhr in der Vineta-Sportarena Schlusslicht HSV Waren. Alles andere als ein Erfolg der Gastgeber um Spielertrainer Gordon Schumacher wäre eine Überraschung. Das Hinspiel hatten die Motor-Männer dominiert und am Ende mit 28:21 gewonnen.

Alle Spiele und Tabellen unter:

www.hvmv.de

Marco Schwarz

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