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Ribnitzer Handballer bauen auf ihre Fans

Ribnitz-Damgarten/Bützow Ribnitzer Handballer bauen auf ihre Fans

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Nur gemeinsam geht es: Die Ribnitzer Sebastian Nucklies (r.) und Uwe Krohn beschwören vorm Bützow-Spiel den Teamgeist.

Quelle: Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten/Bützow. Trotz eines Trainings weniger in dieser Woche sehen sich die Handballer des Ribnitzer HV (RHV) gut gerüstet für das möglicherweise vorentscheidende Abstiegsendspiel morgen (18 Uhr, Sporthalle „Am Mühlenberg“) gegen den TSV Bützow. „Wir hatten am Dienstag alle Spieler zur Übungseinheit beisammen. Heute können wir nicht trainieren, weil die Freundschaftshalle belegt ist. Dafür treffen wir uns am Freitag alle zum Wurftraining in der Mühlenberghalle“, sagte RHV-Coach Thilo Meyer gestern. „Die Jungs waren zuletzt konzentriert und haben Gas gegeben. Wir wollen nicht auf andere Mannschaften hoffen, sondern aus eigener Kraft den Klassenerhalt klarmachen“, verspricht der 49-Jährige einen engagierten Auftritt seiner Mannschaft im Duell der Tabellennachbarn. Ribnitz (10.) und Bützow (11., beide 15:27 Punkte) trennt nur das Torverhältnis voneinander. Dort haben die Bernsteinstädter (-5) einen Vorteil gegenüber den Warnowstädtern (-71).

„Unser Manko ist ganz klar, wir werfen zu wenig Tore. Unsere Effektivität liegt bei nur 40 Prozent“, sagte Bützow-Trainer Wolfgang Koch kürzlich gegenüber der Schweriner Volkszeitung. Während sein Team vorne große Schwächen hat, packt die TSV-Sieben hinten beherzt zu, ist bekannt für ihre harte Spielart. Diese bekamen die Ribnitzer im Hinspiel (19:22) zu spüren, als Steffen Wiegratz (Oberschenkel) und Michael Jacobsen (Schulter) Verletzungen davontrugen. „Wir spielen sehr aggressiv und bissig. Das ist unsere Spielweise und davon lassen wir uns auch nicht abbringen“, betont Koch.

„Wir wissen, was uns gegen Bützow erwartet und müssen die Härte des Gegners annehmen“, fordert RHV-Trainer Meyer und hofft besonders auf die Unterstützung des Ribnitzer Publikums: „Wenn die Halle voll ist und die Leute uns lautstark anfeuern, kitzelt das noch mal ein Paar Prozent aus den Jungs raus. Das könnte ein Vorteil sein.“

Meyer hat personell beinahe sein komplettes Aufgebot zur Verfügung. Lediglich Rechtsaußen Stephan Sohn, als Fischer tätig, wird beruflich bedingt fehlen, ansonsten sind „alle Mann an Bord“, sagt Meyer. Der frühere Rückraumspieler und Kreisläufer setzt wie zuletzt auf konzentrierte, disziplinierte und energische Abwehrarbeit sowie schnelle Konter auf dem Weg nach vorne. „Wir brauchen einfache Tore, die aus der ersten und zweiten Welle resultieren, um erfolgreich zu sein“, verdeutlicht der Ribnitz-Damgartener.

Von tb

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