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Ribnitzer Handballer schuften im Box-Gym

Rostock/Ribnitz-Damgarten Ribnitzer Handballer schuften im Box-Gym

Die Saison bei den Handballern des Ribnitzer HV ist längst vorüber. Doch wer gedacht hatte, die Jungs um Trainer Thilo Meyer würden die Beine hochlegen, der irrt gewaltig.

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Torhüter Tobias Kleinecke und Rückraumspieler Erik Peters vom Ribnitzer HV haben auf ungewohntem Terrain sichtlich Spaß.

Quelle: René Warning

Rostock/Ribnitz-Damgarten. Die Saison bei den Handballern des Ribnitzer HV ist längst vorüber. Doch wer gedacht hatte, die Jungs um Trainer Thilo Meyer würden die Beine hochlegen, der irrt gewaltig. Am Mittwoch reisten die Herren nach Rostock und nahmen am Boxtraining des PSV Rostock teil. Box-Trainer Clemens Busse nahm zusammen mit seiner Kollegin Susann Köpke keine Rücksicht auf die Neulinge und nahm die Handballer 90 Minuten in die Mangel.

„Das ist eine gute Gelegenheit, mal etwas anderes zu machen, als nur in der Halle zu trainieren“, sagt RHV-Coach Thilo Meyer und blickte dabei ganz gespannt auf seine Truppe. Neun von 14 Spielern waren unter der Woche mit nach Rostock gereist, um das Training mitzumachen. Nur fünf fehlten verletzungsbedingt oder wegen beruflicher Verpflichtungen.

Die verbliebenen Akteure mussten gleich von Beginn an richtig schuften. Nach mehreren kurzen Einlaufrunden wurden den Spielern zunächst Schlag- und Deckungstechniken gezeigt. Dabei entging dem Box-Trainer-Gespann kein Detail. Im Anschluss ging es dann an die konditionellen Reserven der Truppe. Banksprünge, kurze Sprints von einem Medizinball zum anderen und Übungen mit Gewichten für Arm und Schulter. Erst danach ging es in den Ring und an die Boxsäcke. Die erlernten Techniken wurden nun aktiv angewandt. Am Ende duellierten sich die Handballer noch beim Sparring, dem Trainingskampf.

„Sie haben das sehr gut gemacht und gut mitgezogen“, befand Übungsleiter Meyer, der mit seiner Mannschaft den Juni über noch trainieren wird, ehe das Team sich eine Erholungspause gönnen darf.

Initiiert wurde das Ganze von Physiotherapeut Klaus „Hügel“ Bergmeier, der 25 Jahre als Therapeut in der Nationalmannschaft aktiv war. „Eine ganz andere Sportart auszuprobieren ist wichtig. Eingeübte Bewegungen spielen hier keine Rolle mehr“, erklärt der 76-Jährige. „Wir haben es bereits vor Jahren schon mal gemacht und auch da hat es den Jungs richtig viel Spaß gemacht. Allerdings werden sie mit viel Muskelkater zu kämpfen haben“, flachste Bergmeier.

Der RHV belegte in der abgelaufenen Saison der MV-Liga den neunten Platz und will in der kommenden Spielzeit mindestens Siebter werden.

René Warning

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