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Ribnitzer Handballern werden die Grenzen aufgezeigt

Neubrandenburg Ribnitzer Handballern werden die Grenzen aufgezeigt

RHV unterliegt in Neubrandenburg vor rund 1400 Zuschauern mit 16:38

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RHV-Spieler Stephan Voss (l.) wird vom Neubrandenburger Ksawery Gajek am Abspiel gehindert.

Quelle: Foto: Michael Scharf

Neubrandenburg. Die Handballer des Ribnitzer HV haben am vierten Spieltag der MV-Liga ihre erste Niederlage der Saison kassiert – eine deutliche. Beim Tabellenführer SV Fortuna Neubrandenburg unterlagen die Bernsteinstädter mit 16:38 (7:17). RHV-Trainer Thilo Meyer war enttäuscht. „Uns sind ganz klar die Grenzen aufgezeigt worden“, kommentierte er die Schlappe.

Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke, Lürken – Dukart 6, Evert 4, Wiegratz 2/1, Voss 2, Brandt 1, Bux 1, Ahrens, Krohn, Nemcinov, Schroth.

Siebenmeter: Fortuna 4/2, RHV 4/1

Strafminuten: Fortuna 4, RHV 4

Schiedsrichter: Carsten Borchert (Torgelow), Dieter Hannemann (Usedom). Zuschauer: 1378.

Mit seiner Mannschaft wollte er dennoch nicht hart ins Gericht gehen. „Wir wussten, dass es auch Rückschläge für uns geben wird. Es gibt von mir keinen Vorwurf an das Team“, sagte Meyer.

Die Neubrandenburger hatten rund um das RHV-Gastspiel zu ihrem Tag des Handballs eingeladen. Fast 1400 Zuschauer, darunter auch ein paar Dutzend Ribnitzer, verfolgten daher die Partie im Jahnsportforum. „Das war natürlich der Höhepunkt des Tages. Die Atmosphäre in der Halle war super“, berichtete der Ribnitzer Coach. Schade sei daher gewesen, dass seine Mannschaft sportlich nicht zu einem Spitzenspiel beitragen konnte. Lediglich bis zum 3:3 (8.) konnten die Gäste mithalten, führten beim Spielstand von 3:2 sogar einmal.

Doch danach setzten sich die favorisierten Hausherren, die in der Vorsaison aus der Oberliga Ostsee-Spree abgestiegen waren, ab. „Wir müssen neidlos anerkennen, dass Neubrandenburg eine starke Mannschaft hat, die sicher den direkten Wiederaufstieg anpeilen wird“, lobte Thilo Meyer den Gegner. Der übernahm im Verlaufe der Partie immer mehr die Initiative und führte zur Pause bereits mit zehn Toren (17:7). „Uns fehlten einfach die Mittel. Hinzu kam, dass wir uns insgesamt zu viele technische Fehler geleistet haben“, analysierte Meyer.

Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es den Ribnitzern nicht, den Abstand in Grenzen zu halten. Der erste Treffer nach dem Wiederanpfiff gelang erst nach acht Minuten zum 8:21. Da war die Partie längst entschieden. Auch Umstellungen und Positionswechsel auf Seiten des RHV erzielten keine Wirkung, so dass am Ende die deutliche Niederlage stand.

„Wir waren im Angriff viel zu harmlos, daran werden wir arbeiten“, versicherte Thilo Meyer. Und er wagte schon einen Blick auf das Rückspiel. Dann werde sich seine Mannschaft anders präsentieren.

„Körperlich waren wir bereit, aber der Kopf hat einfach nicht mitgespielt“, fügte Meyer hinzu und gab die Marschroute für die kommenden Aufgaben vor. „Klar werden wir jetzt erst einmal unsere Wunden lecken und die Partie aufarbeiten. Aber dann geht es weiter“, sagte er. Möglicherweise sei diese klare Niederlage ja auch zum richtigen Zeitpunkt gekommen. „Wir sind besser als erwartet in die Saison gestartet. Nun haben wir die Kehrseite erlebt. Das wird uns aber nicht umwerfen“, ist der Trainer überzeugt.

In der Tabelle der MV-Liga rutschten die Ribnitzer (5:3 Punkte) vom dritten auf den vierten Platz ab. Es führt Neubrandenburg (8:0). Ihr nächstes Punktspiel bestreiten die Bernsteinstädter erst am 4. November daheim gegen den SV Einheit Demmin. Zuvor steht die Begegnung in der zweiten Runde des Landespokals gegen den Ligakonkurrenten vom HC Vorpommern-Greifswald auf dem Programm. Das Spiel wird am 21. Oktober um 18.00 Uhr in der Ribnitzer Sporthalle Am Mühlenberg angepfiffen.

Marco Schwarz

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