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Ribnitz-Damgarten Ribnitzer hoffen auf mehr Genauigkeit

Handballer streben Heimsieg gegen Empor II an / Michael Jacobsen: Der Gegner ist wie eine Wundertüte

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Kapitän Michael Jacobsen (am Ball) peilt mit dem Ribnitzer HV gegen Rostock den ersten Saisonsieg an.

Quelle: Tommy Bastian

Ribnitz-Damgarten. Endlich: Das lange Warten ist vorbei! Nach fünf Monaten Pause bestreiten die Handballer des Ribnitzer HV (RHV) am Sonnabend (18 Uhr) wieder ein Heim-Punktspiel in der Sporthalle „Am Mühlenberg“. Zu Gast ist dann die zweite Mannschaft des HC Empor Rostock, dessen „Erste“ in der 2. Bundesliga aktiv ist.

Die Mannschaft ist heiß und will das erste Heimspiel gewinnen.“Mannschaftskapitän Michael Jacobsen (30) vom Ribnitzer HV

„Unsere Mannschaft ist heiß auf dieses Spiel. Wir wollen gewinnen und damit einen ordentlichen Heim-Einstand feiern“, gibt RHV- Kapitän Michael Jacobsen als Marschroute für das Duell mit den Ostseestädtern aus. Dazu, so der 30-Jährige, müssen er und seine Teamkollegen sich im Abschluss steigern. Zuletzt hatten sie bei der 22:25-Niederlage zum Saisonauftakt in Stralsund zu viele gute Torgelegenheiten vergeben.

„Diesmal können wir wieder mit Haftmittel spielen, das gibt den Jungs mehr Möglichkeiten beim Torwurf“, hofft RHV-Coach Thilo Meyer, der wie zuletzt auch in dieser Woche viele Abschlüsse üben ließ.

„Wir bleiben dran“, verspricht der 49-Jährige.

Meyer muss gegen Empor II auf seine Nummer 1 im defensiven Mittelblock und in der Offensive am gegnerischen Kreis verzichten: Eric Brandt. Der 29-Jährige weilt mit dem Folklore-Ensemble „Richard Wossidlo“ zum Auftritt im fernöstlichen China. Urlaubsbedingt fehlt Stimmungskanone Ronny Bohnenstengel. Fraglich ist der Einsatz von Stephan Sohn, den weiterhin Sprunggelenkprobleme plagen (die OZ berichtete). Wegen der personellen Schwierigkeiten wird sich Uwe Krohn trotz anhaltender Schmerzen in der rechten Schulter in den Dienst der Mannschaft stellen und zumindest in der Abwehr zum Einsatz kommen.

„Ich gehe davon aus, dass wir acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung haben werden“, sagt Thilo Meyer und ergänzt: „Unser Ziel ist es, das erste Spiel vor dem eigenen Publikum mit einem Sieg zu beenden.“

Die Rostocker gelten als die „Wundertüte der Liga“ (Michael Jacobsen). „Bei denen weißt du nie, mit welchem Aufgebot sie antreten. Aber egal, wer aufläuft, alle Empor-Spieler sind handballerisch gut ausgebildet. Die können auch ohne Wechselspieler kommen und trotzdem eine schlagkräftige Truppe dabei haben“, warnt der Rückraumspieler, der sich auf eine volle Halle freut. „Das ist immer schön und motiviert uns Spieler“, betont Jacobsen.

Rund 150 Dauerkarten haben die Ribnitzer verkauft. Dennoch ist noch ausreichend Platz in der Arena, denn die Kapazität wurde auf bis zu 304 Ränge erhöht (die OZ berichtete).

Unterdessen begegnen sich im Vorspiel ab 15.45 Uhr erstmals seit vielen Jahren wieder die Frauen- Mannschaften des Ribnitzer HV und des SV Motor Barth in einem Punktspiel. Beide Seiten blieben am ersten Spieltag der Verbandsliga ohne Zählbares. MV-Liga-Absteiger SV Motor unterlag gegen den SV Warnemünde 27:28. Die Ribnitzerinnen kassierten beim VfL Blau-Weiß Neukloster ein 20:23. Umso mehr brennen die Teams darauf, das Lokalduell für sich zu entscheiden.

Der lange Heimspieltag des RHV beginnt schon um 10 Uhr, wenn die Ribnitzer E-Junioren gegen den SV Warnemünde antreten. Ab 11.45 Uhr empfängt die C-Jugend den SV Fortuna Neubrandenburg.

Tommy Bastian

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