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Ribnitzerinnen feiern Derbysieg

Ribnitz-Damgarten Ribnitzerinnen feiern Derbysieg

Handball-Sieben bezwingt den SV Motor Barth mit 26:25 / Es war das erste Lokalduell seit zehn Jahren

Ribnitz-Damgarten. Die Verbandsliga-Handballerinnen des Ribnitzer HV (RHV) haben am Sonnabend das erste Pflichtspielderby seit zehn Jahren gegen den SV Motor Barth gewonnen. In der spannenden Schlussphase der Begegnung vor 100 Zuschauern in der Sporthalle „Am Mühlenberg“ behaupteten die Gastgeberinnen, die schon deutlich geführt hatten, einen Treffer Vorsprung. Endstand: 26:25 (15:11).

„Der Spielfilm zeigt, dass dieser Sieg nie gefährdet war. Jedoch machte sich bei meiner Mannschaft die mittlerweile berühmt berüchtigte Schwächephase breit und der hart erkämpfte Vorsprung schmolz von Minute zu Minute“, ärgerte sich RHV-Coach Tobias Klugmann trotz des erfolgreichen Heimauftakts. Mit übereifrigen Abschlüssen und technischen Fehlern begünstigte seine Mannschaft die Barther Aufholjagd.

Dabei waren die Ribnitzerinnen nach ausgeglichener Anfangsphase im zweiten Teil der ersten Spielhälfte schon auf die Siegerstraße eingebogen. Sie setzten sich auf 15:11 zur Pause ab und führten Mitte der zweiten Halbzeit sogar mit fünf Treffern Vorsprung (22:17, 45.). Dann ließ der RHV nach.

Das nutzte die junge Motor-Sieben – mit vielen A-Juniorinnen im Kader – und verkürzte auf 20:22 (50.). Vier Minuten vor dem Ende traf Lena Heinze zum 23:24. Doch im Gegenzug gab’s auf der anderen Seite Siebenmeter für Ribnitz und eine Zweiminutenstrafe für die Bartherin Marie Ratschkowski. Anna Marzahl, „die sich im linken Rückraum in die Pflicht gestellt und Verantwortung übernommen hat“, so Klugmann, behielt die Nerven. Sie verwandelte den Strafwurf zum 25:23. Den nächsten Barther Angriff wehrte Debütantin Heidi Hameister (19) im Ribnitzer Tor mit einer ihrer vielen Paraden ab. Ribnitz war wieder in der Spur und Marzahl (58.) traf ein weiteres Mal vom Siebenmeterpunkt zum 26:23 – der Vorentscheidung.

„Wir haben die erste Halbzeit verpennt, in der wir viel zu viele einfache Fehler gemacht haben. Mit einem Tor weniger zu verlieren, das ist ärgerlich“, haderte Trainer Martin Habermann vom SV Motor Barth. „Trotzdem sind wir insgesamt auf einem guten Weg. Ich hätte nicht gedacht, dass wir mit unserer jungen Mannschaft gleich zu Saisonbeginn so gut mithalten“, lobte der 39-Jährige, der im Vorjahr die B-Jugend trainiert hatte und nun mit den vielen MotorTalenten quasi zwei Altersklassen aufgerückt ist.

„Unsere Rechnung ging auf, mit einer konservativen, eher defensiven Deckung und durch schnelle, einfache Kontertore im Angriff zum Erfolg zu kommen“, meinte RHV-Trainer Klugmann. Mit mehr Cleverness, so der 30-Jährige, wäre das Ergebnis klarer zu Gunsten seines Teams ausgefallen.

Am kommenden Sonnabend (15 Uhr) empfängt der SV Motor Barth die Spielgemeinschaft Greifswald/Loitz. Der Ribnitzer HV ist eine Stunde später beim SV Eintracht Rostock gefordert.

Tommy Bastian

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