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Rot-Weiße verpassen Überraschung

Trinwillershagen Rot-Weiße verpassen Überraschung

Landesliga-Fußballer aus Trinwillershagen verlieren Heimspiel gegen Kühlungsborn

Trinwillershagen. Lange Zeit schien die große Überraschung möglich. Bis Mitte der zweiten Halbzeit hielten die vom Abstieg bedrohten Landesliga-Fußballer des SV Rot-Weiß

 

OZ-Bild

Umkämpfter Ball: Trinwillershagens Tom Linke (l.) gegen Tobias Hagedorn. FOTO: KARSTEN PFLIEGER-LEUTERT

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Dikow – Heuer (74. Tapeser), Linow, Siems, Schober – Linke, Schinkowski, B. Kozlowski – St. Kozlowski (84. Puziak), Pohl, Semrau.

Tore: 0:1 Franke (67.), 0:2 Hagedorn (72.), 0:3 Schmitt (90.+1). Schiedsrichter: Florian Bauer (Rostock).

Zuschauer: 80.

Trinwillershagen ein torloses Unentschieden gegen Aufstiegsfavorit FSV Kühlungsborn. Dann schossen sich die Kicker aus dem Ostseebad mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten auf die Siegerstraße und gewannen noch 3:0 (0:0). Die Trinwillershäger standen mit leeren Händen da. Mal wieder. Es war die achte Niederlage im zwölften Spiel.

Rot-Weiß-Trainer Ronald Kohls haderte: „Wir haben zu wenig Fußball gespielt, es zu oft mit langen Pässen probiert. Doch meistens kam der Ball postwendend zurück.“ Sein Team müsse mehr an die eigenen Stärken glauben und sich zutrauen, auch mal den Ball am Fuß zu behalten, sagt der 38-Jährige.

Kämpferisch konnte Kohls seiner Elf – wie so oft in der laufenden Spielzeit – keinen Vorwurf machen. „Aber irgendwann reichen die Kräfte eben nicht mehr, wenn du immer nur dem Ball hinterherjagst“, meint der Coach.

Im ersten Durchgang hatten die Gäste aus Kühlungsborn noch Probleme mit dem schwierig zu bespielenden Platz. Der Rasen war oben weich. Darunter folgte eine harte Bodenschicht.

Folgerichtig gab’s wenig Höhepunkte auf beiden Seiten. Nur zweimal musste der Trinwillershäger Torhüter Martin Dikow sein Können zeigen und wehrte zwei Schüsse der FSV-Offensive ab. Auf der Gegenseite traf Stürmer Steven Kozlowski bei der besten Triner Torchance den Ball nicht.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Kühlungsborner stärker. Die Hausherren bekamen Probleme in der Defensive und konnten die Gegner oft nur durch Fouls stoppen. „Wir haben zu viele Freistöße vor unserem Strafraum verursacht. Das hätten wir besser verteidigen können“, kritisierte Kohls die Trinwillershäger Elf.

Eine dieser Standardsituationen führte in der 67. Minute zum 1:0 für Kühlungsborn. FSV-Kapitän Robert Franke stand nach einer Freistoßflanke viel zu frei im Trinwillershäger Strafraum und traf per Direktschuss. Ein Schock für die Gastgeber.

Doch fast im Gegenzug hätte der wiedergenesene Tobias Semrau (nach Oberschenkelverletzung) den Ausgleich erzielen können. Nach einem Diagonalpass kam der Linksaußen von der linken Strafraumgrenze zum Abschluss, doch sein Schuss verfehlte das Tor.

Besser machte es der Tabellenzweite. Tobias Hagedorn traf per Kopf zum 2:0 für den FSV. Danach erhöhten die Trinwillershäger das Risiko, schoben weiter vor und wurden in der Nachspielzeit zum 0:3- Endstand ausgekontert.

Am kommenden Wochenende tragen sowohl der FSV Kühlungsborn als auch Rot-Weiß Trinwillershagen Nachholspiele aus. Im Kellerduell bei Tabellenschlusslicht SG Empor Richtenberg (5 Punkte) zählt für die Rot-Weißen (12. Platz, 8) nur ein Sieg, um die Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Kühlungsborn könnte mit einem Heimsieg gegen Bergen nach Punkten zu Spitzenreiter Bölkower SV (29) aufschließen.

Tommy Bastian

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