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SV Motor: Talente sind die Hoffnung

Barth/Ribnitz-Damgarten SV Motor: Talente sind die Hoffnung

Bartherinnen bauen neues Team auf und setzen auf den Nachwuchs / Morgen Heimspiel gegen Greifswald/Loitz

Barth/Ribnitz-Damgarten. Die Zeiten, in denen die Handballerinnen des SV Motor Barth das Niveau auf Landesebene mitbestimmten, liegen schon etwas zurück. 2011 wurden sie zum bislang letzten Mal Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns. Auch den Landespokal haben sie mehrfach gewonnen. Doch in den vergangenen Jahren ging es bergab. Es gab mehrere Trainerwechsel. Gestandene Spielerinnen beendeten ihre Laufbahn. Nach deprimierenden Spielzeiten, in denen es deutlich mehr Niederlagen als Siege gab, zogen die Verantwortlichen das Team im Frühjahr aus der MV-Liga, der höchsten Landesspielklasse, zurück.

In der Verbandsliga haben die Bartherinnen einen Neuanfang gestartet. Coach Martin Habermann, der vorher die B-Jugend trainierte und nun aufgerückt ist, will eine neue schlagkräftige Mannschaft aufbauen, die wieder oben anklopft. Er setzt auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs und die Erfahrung älterer Spielerinnen, „die unser junges Team führen sollen“, sagt der 39-Jährige.

In dieser Spielzeit werden erst mal kleinere Brötchen gebacken. „Wir peilen einen Platz im Mittelfeld der Tabelle an. Die Mannschaft soll langsam aufgebaut werden, die jungen Mädels brauchen noch Zeit, um sich an den härteren Einsatz im Frauenbereich zu gewöhnen“, meint Habermann, der seine Schützlinge auf einem guten Weg sieht. Mehrere Spielerinnen sind unter 18 Jahre alt.

In Punkte konnten die Bartherinnen ihre kämpferischen Auftritte gegen Warnemünde II (27:28) und Ribnitz (25:26) jedoch noch nicht ummünzen. „Wir müssen noch zusammenfinden“, sagt Spielmacherin Sandra Spörle (33), „aber die jungen Mädchen schlagen sich gut. Sie brauchen nur noch etwas Zeit.“ Die Mischung im Team, so Spörle, stimmt. „Es macht großen Spaß in der Truppe.“

Und wer weiß: Vielleicht geht ja schon am Wochenende mehr? Morgen (15.00 Uhr, Vineta-Sportarena) empfängt die Motor-Sieben (10.) die um einen Rang besser platzierte SG Uni Greifswald/Loitz, die ihr erstes Saisonspiel am vergangenen Wochenende gegen Neukloster (26:32) verloren hat.

Gegen Neukloster unterlag vor zwei Wochen auch die Mannschaft des Ribnitzer HV (RHV). Der Ligarivale des SV Motor ist am Sonnabend ab 16.00 Uhr beim SV Eintracht Rostock gefordert und strebt in der Sporthalle im Stephan-Jantzen-Ring den zweiten Erfolg im dritten Saisonspiel an.

Unterdessen kommt es in der Herren-Verbandsliga am Sonnabend zum kleinen Derby zwischen dem SV Motor Barth und dem HSV Grimmen II. Anwurf in der Vineta-Sportarena ist um 17.00 Uhr – also im Anschluss an die Begegnung der Barther Frauen. Früher lieferte sich Motor mit der ersten Männermannschaft aus Grimmen spannende Duelle in der Ober- oder MV-Liga. Mittelfristig wollen die Barther dort auch wieder hin. In dieser Saison ist zunächst ein Platz im oberen Tabellendrittel das Ziel.

Dorthin wollen auch die Herren des Ribnitzer HV in der MV-Liga. Ob die Mannschaft von Trainer Thilo Meyer dazu in der Lage ist, kann sie morgen unter Beweis stellen. Der RHV gastiert ab 17.00 Uhr bei Spitzenreiter Güstrower HV, der bereits eine Partie mehr ausgetragen hat und mit 6:0 Punkten in die Spielzeit 2016/17 gestartet ist.

Coach Meyer hofft auf eine ähnlich starke Torhüterleistung wie jüngst gegen Rostock (37:34), als Tobias Kleinecke trotz der 34 Gegentore zahlreiche Würfe abwehrte. „Das hat uns Sicherheit gegeben“, betont der 49-Jährige, der erneut auf Eric Brandt und diesmal auch auf Steffen Wiegratz (beide privat verhindert) verzichten muss.

Tommy Bastian

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