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Schmidt gewinnt den Wanderpokal

Barth/Barhöft Schmidt gewinnt den Wanderpokal

14. Pokalregatta „Rund Plantagenet“ auf der Ostsee ausgetragen

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Die Siegeryacht „Home Run“ mit Carsten Schmidt kurz vor Überquerung der Ziellinie.

Quelle: Volker Stephan

Barth/Barhöft. Am vergangenen Wochenende wurde auf der Ostsee vor Hiddensee die 14. Pokalregatta „Rund Plantagenet“ gesegelt. Den Silberpokal gewann Carsten Schmidt aus Bodstedt mit seiner „Home Run“. „Mit dem heutigen Sieg hatte ich nicht gerechnet. Bei zwei Windstärken mehr wären die größeren Boote konkurrenzfähiger gewesen“, kommentierte Schmidt.

Nach dem durch die damals unzureichende Fahrwassertiefe bedingten Aussetzer im vergangenen Jahr hofften die Veranstalter vom Barther Segler-Verein auf eine erfolgreiche Wiederbelebung der Pokalregatta „Rund Plantagenet“. Dieser Wunsch erfüllte sich nicht in dem Maße, wie es der organisatorische Aufwand verdient hätte. Besonders die Stralsunder Sportfreunde, einst mit der größen Flotte vertreten, machten sich rar. So trugen das Rennen bis auf zwei Ausnahmen Segler vom Barther und Bodstedter Bodden unter sich aus. Am Ende querten elf Yachten die Startlinie, die aufgrund des südlichen Windes an der Reede Bock ausgelegt worden war.

Aufgrund der Windprognose, die für den ganzen Tag nicht mehr als ein bis drei Beaufort verhieß, war bereits morgens klar, dass nur das Absegeln der kürzeren Bahn in Frage kam. Auf dem Kurs vom Plantagenetgrund zur Ansteuerungstonne Gellen wurde – zumindest bei den etwas langsameren Booten – die Fahrtgeschwindigkeit in Richtung Ost durch die Strömung in Richtung West fast aufgehoben. „Ich hatte dort zwei Knoten Strömung gemessen“, berichtete Ralf Brinckmann später. Als erste Yacht schaffte es die „Mistral“ von Holger Neu mit 6:18:34 Stunden über die Ziellinie, gefolgt von der „Extreme“ von Ralf Brinckmann mit 6:25:31 Stunden.

Als nach einer knappen weiteren Stunde das Hauptfeld die Ansteuerungstonne passierte, waren die Nachzügler gerade erst als winzige Striche am Horizont zu erkennen. Die erreichten das Ziel aber schneller, als sie gehofft hatten, denn innerhalb weniger Minuten nahm der Wind gehörig zu. Dazu wurden die Wellen höher und es begann zu regnen. „Als wir an der Tonne Gellen ankamen, blies es so stark, dass wir große Mühe hatten, den Blixter zu bergen“, so Manfred Moritz, der Eigner der „Morning Sun“ später. Zusammen mit der „iSail“ von Denis Kruse hatte er den verkürzten Regattakurs in 7:32:00 Stunden bewältigt.

Über die tatsächlichen Platzierungen gaben die gesegelten Zeiten keinen Aufschluss, denn erst mussten sie noch mit den individuellen Yardstickzahlen (Handicapwerte) der Yachten umgerechnet werden.

Entsprechend hoch war die Spannung bei der abendlichen Siegerehrung im Veranstaltungszelt am Barhöfter Hafen.

Als Sieger wurde schließlich Carsten Schmidt aus Bodstedt aufgerufen, der sich mit seiner „Home Run“ in einer berechneten Zeit von 7:17:55 Stunden den Wanderpokal verdient hatte. Bei der zweitplatzierten Yacht „Maium“ war die Freude besonders groß, denn Miteigner und Regattasteuermann Prof. Dr. Scharnowski hatte aus gesundheitlichen Gründen gefehlt. „Er hatte in der Woche vor der Regatta ständig etwas am Rigg zu optimieren, musste sich dann aber drei Tage vor der Wettfahrt zur Behandlung ins Stralsunder Krankenhaus begeben“, berichtete Miteignerin Ramona Klopf.

„Hilfsbereiterweise ist mit Konrad Schulz ein anderer Sportfreund vom BSV eingesprungen.“ Für die schnellste gesegelte Zeit wurde Holger Neu mit dem Blauen Band geehrt, nach berechneter Zeit reichte es aber nur für den fünften Platz.

Ergebnisse: 1. „Home Run“, Carsten Schmidt (7:17:55 h), 2. „Maium“, Ramona Klopf (7:18:57 h), 3. „Morning Sun“, Manfred Moritz (7:29:24 h), 4. „Dido“, Peter Konow, 7:41:23 h), 5.

„Mistral“, Holger Neu (7:41:40 h).

Volker Stephan

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