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Seawolves trennen sich von US-Trio

Rostock Seawolves trennen sich von US-Trio

Topscorer Jarvis Davis hatte im Schnitt 21,2 Punkte erzielt

Rostock. Die Rostock Seawolves bauen in der kommenden Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB (3. Liga) nicht mehr auf die Dienste ihrer US-Amerikaner. Topscorer Jarvis Davis (25) und die beiden Allrounder David Rivers (24) und Jovonni Schuler (29) müssen sich einen neuen Klub suchen. Dass alle drei den Verein verlassen müssen, hängt besonders mit der veränderten Ausländerregelung zusammen. „In der neuen Saison dürfen nur zwei Amerikaner zum Einsatz kommen. Deswegen wird es bei den Importspielern zu Veränderungen kommen“, erklärt Seawolves-Teamchef Jens Hakanowitz auf der Internetseite des Vereins.

 

OZ-Bild

Jarvis Davis F.: R. WARNING

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Davis war 2016 als wertvollster Spieler der portugiesischen zweiten Liga nach Rostock gekommen. Der Spielgestalter konnte trotz seiner im Schnitt 21,2 Punkte, 4,5 Rebounds und 4,0 Vorlagen pro Partie die von den Seawolves-Verantwortlichen in ihn gesetzten Erwartungen nicht voll erfüllen. Viele Fans hingegen hätten sich einen Verbleib von Davis gewünscht, reagierten in sozialen Netzwerken deshalb mit Unverständnis auf den Abgang.

Landsmann Jovonni Shuler stieß nach dem schwachen Saisonstart mit zwei Niederlagen und dem Rücktritt von Ex-Trainer Sebastian Wild zu den Seawolves. Zwar avancierte der 29-Jährige zum Fanliebling, doch für eine Vertragsverlängerung reichte es nicht. Rivers war bereits vor zwei Jahren zu den Seawolves gekommen und spielte als erster US-Boy zwei Jahre lang für die Rostocker.

Dagegen haben die Rostocker unter der Woche den Deutsch-Amerikaner Zaire Thompson (21, zuletzt Team Ehingen Urspring) verpflichtet. Er kommt zunächst für ein Jahr. Weitere Personalentscheidungen dürften in Kürze folgen, denn bislang haben die Seawolves erst fünf Spieler unter Vertrag.

René Warning

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