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Seawolves verpflichten Aufbauspieler Jeffrey Martin

Rostock Seawolves verpflichten Aufbauspieler Jeffrey Martin

Gebürtiger Hamburger lief schon 17 Mal in der Basketball- Bundesliga auf. Er kommt von den Licher Bären.

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„Jeffrey ist ein schneller, athletischer Guard, der vielseitig einsetzbar ist und zudem als guter Verteidiger gilt.“Ralf Rehberger (49), Trainer Rostock Seawolves

Rostock. Die Rostock Seawolves machen ernst. Die Ostseestädter haben gestern die erste Neuverpflichtung für die Spielzeit 2017/18 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord (3. Liga) perfekt gemacht. Mit dem 1,90 Meter großen Jeffrey Martin von den Licher BasketBären aus der Süd-Staffel wechselt ein Hochkaräter an die Ostsee. Der defensivstarke Aufbauspieler hat schon 17 Erstligapartien bestritten – seine erste am 5. Oktober 2013 für die Eisbären Bremerhaven. In der vergangenen Saison kam er dank eines Doppelspielrechts auf zwei Einsätze bei den Gießen 46ers in der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL).

 

OZ-Bild

In der Saison 2015/16 spielte Jeffrey Martin (r.) mit den Hertener Löwen zweimal gegen die Seawolves und markierte damals insgesamt 24 Punkte.

Quelle: Foto: Tobias Hahn/verein

Seawolves-Coach Ralf Rehberger freut sich, dass es gelungen ist, Martin nach Rostock zu holen. „Jeffrey ist ein schneller, athletischer Guard, der vielseitig einsetzbar ist und zudem als guter Verteidiger gilt“, lobt der 49-Jährige. Bei den Wölfen erhält Martin einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison. Der gebürtige Hamburger konnte die Rostocker Verantwortlichen bereits beim sogenannte Tryout-Training – einer Sichtungsveranstaltung – im Mai überzeugen.

„Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe bei den Seawolves“, meint Martin. Die Stadt habe er bisher als sehr schön empfunden. Ganz besonders gespannt sei er auf das Publikum in Rostock – für ihn die besten Fans in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. „Ich kann es kaum erwarten, in der Stadthalle vor diesen Fans mein Bestes zu geben und möglichst viele Spiele zu gewinnen“, betont der 23-Jährige.

Jeffrey Martin kam in der vergangenen Saison für die Licher auf 28 Einsätze und erzielte in durchschnittlich 23:50 Minuten Spielzeit 11,4 Punkte, 2,4 Rebounds und 2,1 Assists. Vor seinem Engagement in Hessen hatte er für die Hertener Löwen, Bremerhaven, die Cuxhaven BasCats und verschiedene Teams seiner Heimatstadt Hamburg gespielt. In der Saison 2015/16 traf Martin mit den Hertenern auch zweimal gegen die Rostock Seawolves an. Damals markierte er insgesamt 24 Punkte, zwölf Rebounds und fünf Assists gegen die Wölfe.

Martin ist der vierte Spieler nach Daniel Lopez Dittert, Ivo Slavchev und Tim Vogt, den die Rostocker für die neue Saison unter Vertrag genommen haben. Er und Vogt fallen unter die sogenannte Local-Player-Regel, die ab der Spielzeit 2017/18 vom Deutschen Basketball-Bund (DBB) vorgegeben wird. Sie besagt, dass immer mindestens drei Spieler auf dem Feld sein müssen, die mindestens eine volle Spielzeit vor dem Erreichen der Altersklasse U 15 eine Spielberechtigung für einen Mitgliedsverein des DBB oder des Deutschen Olympischen Sportbundes erworben und aktiv am Spielbetrieb des jeweiligen Verbandes teilgenommen haben. Auch Spieler, die von der U 15 bis zur U 19 mindestens drei volle Spielzeiten in einem oder mehreren DBB-Vereinen aktiv am Spielbetrieb teilgenommen haben, gelten als Local Player. Zusätzlich dürfen in einer Partie maximal zwei Nicht-EU-Ausländer spielen.

Die Seawolves müssen ihren Kader aufgrund der neuen Regel umbauen, doch nicht nur deshalb. Die Ostseestädter wollen in der neuen Drittliga-Saison auch eine bessere Rolle spielen als im Vorjahr, als sie lange Zeit gegen den Abstieg kämpften. Dafür brauche das Team eine Auffrischung und mehr Qualität, hatte Trainer Rehberger deshalb unlängst angekündigt. Der erste Schritt dorthin ist mit der Verpflichtung von Martin gemacht. Gespräche mit weiteren möglichen Neuzugängen laufen.

Karlsruhe bangt um Lizenz

Die BG Karlsruhe, im Vorjahr Play- off-Viertelfinalist, hat Berufung gegen die Verweigerung der Lizenz für die 2. Basketball-Bundesliga eingelegt. Die Entscheidung ist nun ein Fall für das Schiedsgericht.

Dagegen haben die wiha Panthers Villingen-Schwenningen keine Berufung gegen die Nicht-Erteilung der Lizenz durch die 2. Basketball-Bundesliga eingelegt. Dadurch ist die Verweigerung rechtskräftig. Die Geschäftsführung hatte den gestellten Antrag auf Erteilung einer Lizenz aufgrund einer falschen Antragsstellung abgelehnt und auch den eingelegten Widerspruch Villingen-Schwenningens abgewiesen. KIT SC Karlsruhe, Zweiter der Regionalliga Südwest, rückt nun in die ProB nach.

Tommy Bastian

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Rostock

Die Basketballer wollen in der neuen Drittliga-Saison eine bessere Rolle spielen als im Vorjahr, als sie lange Zeit gegen den Abstieg kämpften

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