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Siebenjähriger Barther liebt die Geschwindigkeit

Barth Siebenjähriger Barther liebt die Geschwindigkeit

Karl Udo von Glowacki zählt zu den talentiertesten Moto-Cross-Fahrern seiner Altersklasse in Deutschland / Beim Bundesendlauf des ADAC wurde er in diesem Jahr Zweiter

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Das macht der siebenjährige Barther Karl Udo von Glowacki (Nr. 14) am liebsten: vorneweg fahren.

Quelle: privat

Barth. Karl ist sieben Jahre alt und fährt gern schnell. Kein Witz! Während andere Jungs seines Alters Fußball oder Handball spielen, ist er leidenschaftlicher Moto-CrossFahrer. Und das äußerst erfolgreich. Karl Udo von Glowacki zählt zu den besten seiner Altersklasse in ganz Deutschland.

OZ-Bild

Karl Udo von Glowacki zählt zu den talentiertesten Moto-Cross-Fahrern seiner Altersklasse in Deutschland / Beim Bundesendlauf des ADAC wurde er in diesem Jahr Zweiter

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Ich hab wohl Benzin im Blut. Schnell fahren macht mir Spaß.“Karl Udo

von Glowacki (7)

Angefangen hat der Schüler, der die zweite Klasse der Grundschule „Friedrich Adolf Nobert“ in Barth besucht, bereits mit drei Jahren. „Damals noch mit Stützrädern. Ich hab’ wohl Benzin im Blut.

Schnell fahren macht mir Spaß“, meint Karl und lacht. Seine Eltern Tom und Andrea von Glowacki bestätigen: „Wir haben ihn schon als Baby mit an die Moto-Cross-Strecke genommen. Laute Motoren haben ihn schon damals nicht gestört.“

Mittlerweile fährt Karl für den MC Dreetz, einen Verein in Brandenburg. „Hintergrund ist, dass es dort ein Förderprogramm des ADAC gibt, dem er angehört“, erklärt Tom von Glowacki. Er begleitet seinen Sohn zu allen Wettkämpfen. Zwischen Frühjahr und Herbst kommen da schnell etwa 20 Rennen zusammen. Lange Fahrten an den Wochenenden inbegriffen. „Das ist natürlich recht preisintensiv, weshalb wir für jede Unterstützung dankbar sind“, sagt er. Hinzu komme das wöchentliche Training. Und das zahlt sich aus. „Ich bin in diesem Jahr Landesmeister von Sachsen-Anhalt und von Berlin geworden“, berichtet Karl Udo von Glowacki stolz. Am liebsten fährt er eben vorneweg. Rückschläge frustrieren ihn hingegen, beirren lässt er sich davon aber nicht. „Ich habe mich geärgert, als ich in Dreetz gestürzt bin“, erzählt Karl von einem Rennen in diesem Jahr. Am Ende wurde er in diesem trotzdem noch Zweiter. „Damit konnte ich dann ganz gut leben“, sagt der Barther selbstbewusst.

Absoluter Saisonhöhepunkt war für den Siebenjährigen der Bundesendlauf in Grevenbroich bei Köln. Dorthin hatte der ADAC die besten Fahrer seiner Regionalclubs eingeladen. Hier landete der Barther auf dem zweiten Platz. Gewonnen hat sein bester Kumpel Julian Kayser aus Prisannewitz.

„Ich habe beim Moto-Cross schon viele Freunde gefunden. Julian gehört dazu“, erzählt Karl. „Mädchen fahren auch mit, aber ich bin schneller.“ Ein letztes Rennen steht in diesem Jahr für ihn noch an.

Am 25./26. November wird Karl beim Supercross in Chemnitz, der in der Halle gefahren wird, an den Start gehen.

Inzwischen ist auf dem Regal in seinem Kinderzimmer kaum noch Platz für die unzähligen Pokale. Und während bei Gleichaltrigen Poster von Fußballstars wie Toni Kroos, Lionel Messi oder Christiano Ronaldo hängen, ziert seine Tür ein Bild von Ken Roczen. Der 22-jährige Deutsche aus Apolda zählt zu den Stars der Szene. „Ich habe ihn in diesem Jahr bei einem Rennen in Teutschenthal gesehen Ich möchte, so wie er, später einmal in Amerika fahren. Weltmeister werden wäre auch schön“, erzählt Karl von seinen Zielen.

Im kommenden Jahr will er den Umstieg von der 50-Kubikzentimeter-Maschine auf die 65-er meistern. „Die ist dann mit Schaltung. Momentan fahre ich noch Automatik“, erklärt der Schüler. Eigentlich hätte er dafür noch etwas Zeit, „doch Karl ist eben ehrgeizig“, weiß Vater Tom von Glowacki, der selbst einst Motor-Cross gefahren ist und seinem Sohn auch als Mechaniker zur Seite steht. Eines dürfte dem jungen Geschwindigkeitsfan jedenfalls entgegen kommen. Die derzeitigen Spitzengeschwindigkeiten von 60 km/h dürften dann sogar noch zu toppen sein.

Kontakt zum Team von Glowacki:

karl.von.glowacki@web.de

Marco Schwarz

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