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Sieg im Spitzenspiel: TSV Wustrow stürmt an die Tabellenspitze

Wustrow Sieg im Spitzenspiel: TSV Wustrow stürmt an die Tabellenspitze

Kreisoberliga: Aufsteiger vom Fischland feiert 2:0-Erfolg über den SV Prohner Wiek / PSV Ribnitz-Damgarten II feiert wichtige drei Punkte im Abstiegskampf

Wustrow. Sie ist die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Kreisoberliga: Der Kreisligaaufsteiger TSV Wustrow überraschte am Sonntag im Spitzenspiel den bisherigen Tabellenführer SV Prohner Wiek und siegte 2:0. Damit übernahmen die spielstarken Fischländer selbst den Platz an der Spitze.

 

OZ-Bild

Robert Bollhagen kurbelte das Spiel der Triner an.

Quelle: Rainer Müller

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierte der PSV Ribnitz-Damgarten II im Derby bei der SG Traktor Divitz. Die SG Wöpkendorf blamierte sich dagegen beim Tabellenletzten in Gingst, während Rot-Weiß Trinwillershagen II und die SG Löbnitz/ Zingst vermeidbare Pleiten einstecken mussten.

TSV Wustrow - Prohner Wiek 2:0 (2:0) Einen starken Auftritt legte der Aufsteiger gegen den Absteiger aus der Landesklasser hin. So kontrollierten die Wustrower schnell das Spielgeschehen und lagen bereits nach einer halben Stunde 2:0 in Führung. Coach Olaf Schuldt lobte: „Wir haben den Ball immer wieder gut in den eigenen Reihen gehalten.“ Nach dem Wiederanpfiff musste er mit ansehen, wie die Gäste mehr Druck ausübten.

Wirklich gefährlich wurde es jedoch nur bei einem Pfostenschuss der Prohner.

Tore: 1:0 Max-Michael Wippermann (15.), 2:0 Felix Schubert (28.).

SG BSV Löbnitz/ TSG Zingst - Stralsunder FC 1:2 (0:1) Eine schwache Vorstellung bot der gastgebende Tabellenvierte gegen den Stralsunder FC. „Es war ein Grottenkick“, meinte auch SG-Coach Christian Kook, ohne mit seinen Mannen allzu hart ins Gericht zu gehen: „Die Jungs haben in den letzten Wochen stark aufgespielt. Heute haben alle mal einen schlechten Tag erwischt. So etwas passiert im Fußball.“

Tore: 0:1 Enrico Kutz (6., Foulelfmeter), 0:2 Oliver Rossow (47.), 1:2 Sven Jager (52.).

SV Gingst - SG Wöpkendorf 2:1 (1:0) Eine bittere Pleite musste die SG Wöpkendorf auf Rügen einstecken. So verlor die SGW beim Tabellenletzten, der bislang erst einen Saisonsieg feiern konnte. Entsprechend bedient war SGW-Coach Udo Richeling: „Wer glaubt, dass es in der Kreisoberliga leichte Gegner gibt, ist falsch gewickelt. Jeder Einzelne sollte seine heutige Einstellung hinterfragen.“

Tore: 1:0 Frank Baumann (36.), 1:1 Christian Thiel (55.), 2:1 Felix Schröder (70.).

SV Rambin 61 - SV Rot-Weiß Trinwillershagen II 4:3 (2:2) Im Duell der abstiegsgefährdeten Tabellennachbarn zogen die Triner bei einem Offensivspektakel knapp den kürzeren. „Diese Partie hatte keinen Sieger verdient. Beide Teams haben ein gutes Spiel gezeigt und für reichlich Unterhaltung gesorgt“, meinte Rot-Weiß-Coach Steve Kröger.

Tore: 0:1 Andreas Seidlitz (3.), 1:1, 2:1, 3:2 Simon Heublein (29., 34., 49.), 2:2 Leo Tonat (43.), 3:3 André Teuerling (51., Foulelfmeter), 4:3 Philip Stolt (70.).

SG Traktor Divitz - PSV Ribnitz-Damgarten II 3:2 (2:0) Dramatik pur hatte das Kreisderby von der ersten Minute an zu bieten. Nachdem der PSV in der Anfangsphase die Führung liegen ließ, übernahm Divitz mehr und mehr das Kommando und lag verdient 2:0 vorn. Den zweiten Treffer hatten die Gastgeber dabei sogar in Unterzahl erzielt, nachdem Philipp Schumacher sich zu einer Tätlichkeit gegen Martin Behnke hinreißen ließ und dafür vom Platz gestellt wurde. Die Unterzahl wurde den Divitzern dann jedoch zum Verhängnis. „Uns hat mehr und mehr die Kraft verlassen“, meinte Trainer Dirk Splisteser. Der PSV drehte dagegen förmlich auf und kippte das Spiel. „In der Summe geht der Sieg aufgrund der starken der zweiten Hälfte in Ordnung“, meinte PSV-Coach Olaf Schubert. Einen faden Beigeschmack hatte der Sieg für die Gäste jedoch auch. Kevin Fräßdorf provozierte nach dem Siegtreffer die Divitzer und durfte folgerichtig auch früher zum Duschen gehen.

Tore: 1:0 Ingo Lutter (27.), 2:0 Peter Bretschneider (42., Foulelfmeter), 2:1 Tom Schneider (68.), 2:2 Narek Noramirjan (79.), 2:3 Tom Schneider (87.).

Rainer Müller

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