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Spielgemeinschaft trifft viermal und spielt doch nur unentschieden

Wöpkendorf Spielgemeinschaft trifft viermal und spielt doch nur unentschieden

Kreisoberliga: Zwei Eigentore der SG Löbnitz/Zingst beim 2:2 gegen die SG Wöpkendorf / SGW-Kicker Christian Thiel zeigt Fairplay

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Der Wöpkendorfer Christian Thiel (links), hier im Duell mit Sven Jager, bekam für sein Fairplay viel Lob.

Quelle: Wolfgang Müller

Wöpkendorf. Nachdem die Spielgemeinschaft Löbnitz/ Zingst an den ersten beiden Spieltagen der Kreisoberliga bislang vor dem Tor zu ungefährlich blieb, „drohte“ deren Coach Christian Kook seinen Spielern: „Ich glaube, ich zieh mir die Töppen hier bald selbst an und haue die Dinger vorne rein.“ Was der 49-jährige Trainer wohl eher scherzhaft meinte, schienen seine Kicker etwas zu ernst genommen zu haben. Im Derby bei der SG Wöpkendorf traf die Kook-Elf nämlich gleich viermal, zweimal jedoch ins eigene Tor. „Da waren die Jungs wohl etwas zu ehrgeizig“, meinte Christian Kook anschließend mit einem Augenzwinkern und nahm seine torhungrige Mannschaft in Schutz. „So etwas kann immer mal passieren oder auch zweimal. Viel mehr hat sich meine Mannschaft ein Lob verdient, wie sie anschließend reagiert hat.“

Nach einem 0:2-Rückstand hatte die Spielgemeinschaft bei der SGW nämlich noch einen Punkt geholt. Im Lager der Gastgeber war man nach dem Spiel dagegen wenig begeistert: „Wenn die Gäste nicht zwei Eigentore gemacht hätten, wäre für uns heute nichts rausgesprungen. Wir haben eine ganz schwache Partie gezeigt“, meinte SGW-Trainer Thomas Buchholz.

Für sein Team hatte das Spiel schon schlecht begonnen. Neuzugang Andreas Lewerenz musste bereits nach neun Minuten vom Platz. Der ehemalige Marlower hatte noch mit den Folgen einer Erkältung zu kämpfen. „Da geht die Gesundheit natürlich vor“, sagte Thomas Buchholz. Auch ohne Lewerenz gingen die Gastgeber schnell in Front. Frank Meier hatte den Ball nach einer Ecke auf das Gästetor geköpft, wo Paul Brückel das Spielgerät ins eigene Netz beförderte. Nur vier Minuten später lag der Ball bereits zum zweiten Mal hinter Torsteher Jonas Jörn. Diesmal war Henry Müller der Unglücksrabe, der seinen eigenen Keeper wiederum im Anschluss an einen Eckball überwand.

Während sich die Wöpkendorfer noch über die glückliche Führung freuten, fanden die Gäste schnell zurück in die Partie. Aus 35 Metern knallte Paul Brückel einen Freistoß zum 2:1-Anschluss ins Wöpkendorfer Gehäuse. Anschließend riss bei der SGW ein wenig der Spielfaden, dennoch bekam man kurz vor der Pause die große Chance, den Vorsprung auszubauen. Christian Thiel war nach einem Zweikampf mit Henry Müller im Gästestrafraum zu Fall gekommen. Schiedsrichter Frank Rauschning zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt, doch Christian Thiel korrigierte die Entscheidung des Unparteiischen und bekam dafür viel Lob. „Das war super von Christian, so wünsche ich es mir von meinen Spielern“, sagte Thomas Buchholz zu der Fairplay-Aktion.

Nach der Pause kamen die Gäste dann schnell zum Ausgleich. Jarno Juchatz hatte die Wöpkendorfer Abwehr überlupft und Frank Egdorf traf frei auf das Tor zulaufend zum 2:2. Von den Gastgebern kam nun nichts Konstruktives mehr. „Die Jungs waren leider viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und hatten daher keine Zeit mehr für das Spiel“, kritisierte Thomas Buchholz sein Team. Dieses hatte am Ende sogar Glück, wenigstens einen Punkt in den heimischen Gefilden zu behalten. So klatschte ein Schuss von Gästespieler Björn Möller nur an den Pfosten (81.). Trotz des Punkteverlustes holte sich die SGW die Tabellenführung in der Kreisoberliga zurück. Die Spielgemeinschaft bleibt dagegen mit zwei Punkten auf dem 12. Tabellenplatz.

SG Wöpkendorf: Großmann - Schröder, Meier, Slomski, Kristen, Lange, Köpke, Lewerenz (9. Wilhelm), Schwärmer, Fürstner, Thiel.

SG BSV Löbnitz/TSG Zingst: Jörn - Landt, Brückel, Riens, Müller, T Sperr (84. Wejda), Juchatz, Jager (54. Möller), Egdorf, Manzei, Tashkov.

Tore: 1:0 Brückel (16., Eigentor), 2:0 Müller (20., Eigentor), 2:1 Brückel (24.), 2:2 Egdorf (54.).

Schiedsrichter: Frank Rauschning (Barth). Zuschauer: 40.

Rainer Müller

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