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TSV verliert in der Verlängerung

Prohn TSV verliert in der Verlängerung

Trotz guter Leistung verpassen Wustrower Kicker beim SV Prohner Wiek den Einzug ins Halbfinale

Prohn. Zwei Stunden lang hatte die Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt, doch am Ende zog der TSV Wustrow im Viertelfinale des Kreispokals dennoch den Kürzeren. Beim SV Prohner Wiek unterlagen die Fischländer mit 0:1 nach Verlängerung. TSV-Trainer Olaf Schuldt lobte sein Team nach dem Abpfiff dennoch: „Im Pokalwettbewerb muss nun mal ein Team ausscheiden. Heute hätte das gute Spiel keinen Verlierer verdient gehabt.“ Sechs Minuten vor dem Ende der Verlängerung erzielte Mathias Millat den entscheidenden Treffer.

 

OZ-Bild

Alex Dieter Karock sucht nach einer Anspielstation. Für seinen TSV Wustrow war im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs Endstation.

Quelle: Fotos: Rainer Müller

Die Gastgeber hatten schon vor dem Spiel für einen würdigen Rahmen gesorgt. So liefen die Nachwuchsteams der Prohner gemeinsam mit den beiden Kontrahenten auf;130 Zuschauer verfolgten das Spiel. Und auch die beiden Mannschaften enttäuschten fußballerisch nicht. Oliver Bönig vergab für den TSV die beste Chance des ersten Durchgangs – aus Nahdistanz verzog der Stürmer knapp (30.). Zuvor waren die Prohner mit einem Elfmeter an TSV-Keeper Marvin Boldt gescheitert (13.).

Auch im zweiten Durchgang ließen beide Teams den Ball laufen. „Das war wirklich gut anzusehen, was beide Seiten da gezeigt haben“, meinte Olaf Schuldt, dessen Team mit zunehmender Spielzeit mehr Räume bekam. „Die Prohner wollten die Verlängerung oder sogar ein Elfmeterschießen unbedingt vermeiden“, meinte Schuldt. Das spielte den Gästen in die Karten, den entscheidenden Treffer verpassten sie jedoch.

Auch in der Verlängerung verbuchte die Schuldt-Elf zunächst die besseren Möglichkeiten, ehe Prohn zum 1:0 traf. Nur eine Minute später durften die Wustrower nach einem Platzverweis für die Gastgeber sogar in Überzahl agieren, doch die Platzherren nahmen geschickt die Zeit von der Uhr. In der Schlussminute gab es dann aber noch einmal die Chance für den TSV: Max-Michael Wippermann verfehlte mit einem Freistoß knapp das Prohner Tor. Wenige Sekunden später beendete Schiedsrichter Marko Henschel die Partie.

Olaf Schuldt blickte nach dem Spiel schon wieder nach vorn: „Der Pokal war wichtig, um im Rhythmus zu bleiben. Jetzt freuen wir uns wieder auf das Punktspiel am kommenden Sonnabend.“ Dann gastieren die Wustrower als Tabellenführer beim SV Gingst.

TSV Wustrow: Boldt – E.Jankowski, Schubert, Winkler, Deichmöller, Bönig (76. Permien), Bracke, Hartmann, Karock, Pohl (67. Ch. Jankowski), Wippermann. Tor:

1:0 Mathias Millat (114.).

Schiedsrichter: Marko Henschel. Zuschauer: 130.

Weitere Viertelfinal-Ergebnisse: SV Kandelin II - SV Neuenkirchen 1:0, SV 93 Niepars - SG Empor Richtenberg II 1:4 n. V.

rm

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