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Teilnehmerrekord bei Wettschwimmen der DLRG

Ribnitz-Damgarten Teilnehmerrekord bei Wettschwimmen der DLRG

206 junge Schwimmer zeigten beim Herbstvergleich in der Bodden-Therme ihr Können

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Kämpften um jeden Meter: Die jungen Schwimmer zwischen sieben und 18 Jahren traten beim DLRG-Herbstvergleich in Ribnitz in den unterschiedlichsten Disziplinen und Altersklassen gegeneinander an. Fotos (4): Frank Burger

Ribnitz-Damgarten. Die 10-jährige Jette Jürß liegt mit einer ihrer Konkurrentinnen beim 50m-Hindernisschwimmen bei der Wende fast gleichauf. Jetzt nur noch unter der zweiten Barriere hindurch und dann Schlussspurt. Mutter Michaela (33) und Schwester Enne (5) drücken die Daumen, rufen und fiebern mit. Doch nach dem Sieg beim 50m-Brustschwimmen springt dieses Mal nur Platz zwei für Jette raus. Auch ein Erfolg, sagen sich Mutter und Schwester.

OZ-Bild

206 junge Schwimmer zeigten beim Herbstvergleich in der Bodden-Therme ihr Können

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Es soll vor allem Spaß machen. Wir wollen uns spielerisch vergleichen.“Bernd Sorokin, Leiter der DLRG Ortsgruppe Ribnitz-Damgarten

Viele junge Schwimmer kamen am Sonnabend in die Bodden-Therme Ribnitz-Damgarten zum Herbstvergleich der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). „Es soll vor allem Spaß machen. Wir wollen uns spielerisch vergleichen. Mit 206 Teilnehmern haben wir in der 12. Auflage einen Melderekord zu verzeichnen. Unser Konzept geht also auf“, informierte Bernd Sorokin, Leiter der gastgebenden DLRG Ortsgruppe Ribnitz-Damgarten. Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen sieben und 18 Jahre alt. Es nahmen die Ortsgruppen Laage-Kronskamp, Graal-Müritz, Grimmen, Bergen, Fischland, Rostock, SC Empor und Ribnitz-Damgarten teil.

Am Beckenrand wurde eifrig mitgefiebert: Freunde, Eltern, Omas und Opas schienen sich die Seele aus dem Leib zu rufen. Fotoapparate klickten, Handys filmten die Auftritte der Kleinen. Freudig kletterten die bejubelten Sieger aus dem Becken. Die eine oder andere Träne floss, Betreuer oder Trainer spendeten auch tröstende Worte.

Eine der begeisterten Schwimmerinnen war Jette Marcardt (9) von der Ortsgruppe Fischland. Sie trainiert seit vier Jahren und belegte beim 50m-Brustschwimmen den dritten Platz. Auch beim Freistil- und Hindernisschwimmen trat sie an. „Ich freue mich über die guten Ergebnisse meiner Mädchen und Jungen“, sagte Adrian Crohn, Leiter der Fischländer-Ortsgruppe. „Wir haben in unserer Schwimmhalle keine Startblöcke. Einige springen zum ersten Mal von so einem Block. Und dafür, dass wir nur einmal in der Woche trainieren, schwimmen unsere Mädchen und Jungen wirklich sehr gut mit“, fügte er hinzu. Die gute Stimmung war bei der Truppe vom Fischland auch zu hören. Lautstark feuerten sie ihre Starter an.

Mitten im Getümmel erledigten 28 ehrenamtliche Helfer und Kampfrichter ihren Job. Alles lief wie am Schnürchen. Auch ein Fehlstart, der von einigen Schwimmern gar nicht bemerkt worden war, brachte die Organisation nicht durcheinander. Erst einmal durchpusten und nach dem nächsten Rennen wurde noch einmal gestartet. Da schwammen einige zweimal das gleiche Rennen. Kann passieren bei der Aufregung. Unaufgeregt und professionell führten die Sprecher Remo Maletz und Frank Schabow durch die fast achtstündige Veranstaltung. „Ich freue mich sehr, dass sie hier sind. Sie könnten ja auch irgendwo Disko machen“, sagte Bernd Sorokin.

Nervös waren Asta und André Bonitz, die ihre erst siebenjährigen Zwillinge Alwin und Albert mit am Start hatten. Die Ravenhorster schwammen für die Ortsgruppe Ribnitz-Damgarten. Als jüngste Teilnehmer waren sie mit ihren Auftritten sehr zufrieden – und Papa und Mama stolz.

Auch Bernd Sorokin war zufrieden: „Wir haben gutes Feedback bekommen. Alle Ortsgruppen waren unter den Siegern verzeichnet. Die Veranstaltung hat allen Spaß gemacht. Laage-Kronskamp stach ein wenig heraus. Besonders bei den 16-jährigen Jungen hatte diese Ortsgruppe keine Konkurrenz.“

Auch wer nicht auf dem Treppchen landete, bekam noch ein kleines Erinnerungsgeschenk in Form einer Tasse mit auf den Nachhauseweg. Die beste Erinnerung ist aber wohl das Erlebnis, das zu einem Entschluss anregt: „Hier werde ich auch mal mitmachen“, hat sich die 5-jährige Enne Jürß fest vorgenommen.

Frank Burger

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