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Torhüter Kleinecke wird zum Matchwinner

Ribnitz-Damgarten Torhüter Kleinecke wird zum Matchwinner

Ribnitzer HV setzt sich im Achtelfinale des Landespokals gegen die SG Uni Greifswald/Loitz mit 23:22 durch

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Jeder Ball war hart umkämpft. Hier setzt sich der Ribnitzer Sebastian Nucklies (rechts) durch.

Quelle: Foto: Marco Schwarz

Ribnitz-Damgarten. Das war nichts für schwache Nerven. Und auch Thilo Meyer musste nach dem Abpfiff erst mal kräftig durchschnaufen. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe mit einer knappen Entscheidung“, meinte der Trainer des Ribnitzer HV nach dem 23:22 gegen die SG Uni Greifwald/Loitz im Achtelfinale des Handball-Landespokals. Meyer wusste außerdem, wem der Erfolg vor allem zu verdanken war. „Tobias Kleinecke hat eine überragende Leistung gezeigt“, lobte er seinen Torhüter. Der blieb ganz bescheiden: „Manchmal hast du solche Tage, wo einfach alles klappt. Aber die Abwehr hat gut gestanden. Da hast du es als Torwart dann etwas leichter“, gab er das Lob an seine Mannschaftskameraden weiter.

OZ-Bild

Ribnitzer HV setzt sich im Achtelfinale des Landespokals gegen die SG Uni Greifswald/Loitz mit 23:22 durch

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Doch ehe der Einzug in das Viertelfinale feststand, hatten die Hausherren vor rund 180 Zuschauern in der Mühlenberghalle ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Im Duell zwischen den beiden MV-Ligisten konnte keine Mannschaft eine vorzeitige Entscheidung herbeiführen. In der teils hitzigen Partie, mit vielen Zweiminutenstrafen und zwei Roten Karten, führten zunächst die Gäste. Ribnitz glich dann in der 19. Minute aus (9:9) und übernahm kurz darauf die Führung. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt“, kommentierte Thilo Meyer. Mit 11:9 für den Ribnitzer HV ging’s in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel stand dann immer mehr Tobias Kleinecke im Mittelpunkt des Geschehens. Er parierte nicht nur fünf Siebenmeter, sondern entschärfte gleich reihenweise gute Gelegenheiten der Spielgemeinschaft. „Ich bin glücklich, dass es so gut funktioniert hat“, freute sich der Keeper.

Spannend blieb es dennoch, denn auch sein Gegenüber, Paul Weier, erwischte einen guten Tag und machte viele Chancen der Gastgeber zunichte. „Wir haben auf beiden Seiten ganz starke Torhüterleistungen gesehen. Aber Tob (Spitzname von Kleinecke, Anm. d. Red.) war noch einen Zacken besser“, sagte Thilo Meyer.

Nach dem Seitenwechsel zog der RHV auf 16:11 davon, ließ Greifswald/Loitz aber noch mal herankommen. Durch einen Siebenmeter in der 59. Minute verkürzten die Gäste auf 22:23, mehr sollte ihnen aber nicht gelingen.

„Diese Siege gegen Spitzenteams schmecken am besten“, jubelte Tobias Kleinecke nach dem Abpfiff gegen den Tabellenführer der MV-Liga, in der die Ribnitzer Rang vier belegen. „Greifswald/Loitz hat zuletzt zweimal in Folge verloren. Ich habe darauf gesetzt, dass die Köpfe beim Gegner runtergehen, wenn das Team zurückliegt. So war es dann ja auch“, meinte Thilo Meyer. „Wir haben jetzt sicher den schwersten Gegner im Pokalwettbewerb bezwungen. Aber auch die übrigen Teams sind nicht zu unterschätzen“, fügte er mit Blick auf den weiteren Verlauf in diesem Wettbewerb hinzu. Zuvor ist der RHV aber am kommenden Sonnabend im Heimspiel (18 Uhr) gegen den Stavenhagener SV in der Liga gefordert.

Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke - Dukart 6, Meyer 5, Nucklies 4, Voss 1,

Krohn 2, Brandt 4, Sohn, Peters 1, Bohnenstengel.

Siebenmeter: Ribnitzer HV: 3/0, SG Greifwald/Loitz: 7/2.

Zeitstrafen: Ribnitzer HV 8/eine Rote Karte (Dukart), SG Greifswald/Loitz: 5/eine Rote Karte (Wolski)

Spielverlauf: 1:3 (7.), 6:8 (18.), 10:9 (26.), 11:9 (30.) – 16:11 (38.), 17:15 (44.), 20:19 (53.), 23:22 (60.)

Marco Schwarz

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