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Trainer Ingo Plewka will Pommern Stralsund retten

Stralsund/Ribnitz-Damgarten Trainer Ingo Plewka will Pommern Stralsund retten

Früherer Coach des PSV Ribnitz- Damgarten steht beim Fußball- Verbandsligisten vor einer schwierigen Mission.

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Stralsund/Ribnitz-Damgarten. Für Ingo Plewka hat vergangene Woche eine schwierige Mission begonnen. Der 56-jährige Ribnitz- Damgartener löste Ex-Profi Jens Dowe (u. a. Hansa Rostock, 1860 München) als Cheftrainer des Fußball-Verbandsligisten FC Pommern Stralsund ab. Der ehemalige Coach des PSV Ribnitz-Damgarten will das Schlusslicht der höchsten MV-Spielklasse vor dem Abstieg bewahren. Sein Debüt am Sonnabend gegen den 1. FC Neubrandenburg ging allerdings mit 2:3 verloren. Im OZ-Interview verrät Plewka, was ihm Hoffnung auf den Klassenerhalt macht und welche Dinge sich für ihn geändert haben.

 

OZ-Bild

Nachdenklich: Fußball-Trainer Ingo Plewka, der seit Rückrundenbeginn den Verbandsligisten FC Pommern Stralsund coacht und zum Klassenerhalt führen soll.

Quelle: Foto: Tommy Bastian

Wie fühlt es sich an, auf einmal Verbandsliga-Trainer zu sein?

Ingo Plewka: Für mich ist das nichts anderes als vorher. Sicherlich habe ich jetzt eine größere Verantwortung, dennoch versuche ich, meinen Stil weiterhin so durchzuziehen wie gewohnt.

Sie haben die Zweite des FC Pommern in der Hinrunde auf den zweiten Tabellenplatz in der Landesklasse III geführt. Wie schwer fiel Ihnen der Abschied von diesem Team?

Sehr schwer. Ich habe den FC Pommern II im Sommer 2015 übernommen. Seitdem passte es sehr gut. Wir haben eine Mannschaft mit tollem Gefüge entwickelt. Das Team hat eine super Hinrunde gespielt.

Wie haben Sie Ihren Einstand gegen Neubrandenburg erlebt?

Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Einfache Fehler von uns haben zu den Gegentoren geführt. Sonst kann ich der Mannschaft nicht viel vorwerfen. Sie kam nach dem 0:2-Rückstand zurück, glich zum 2:2 aus und hatte sogar das 3:2 auf dem Fuß. Ein dummer Elfmeter begünstigte dann leider den dritten Gegentreffer.

Ihr Team hat die Rote Laterne in der Verbandsliga übernommen. Was macht Ihnen Hoffnung, den Abstieg noch zu verhindern?

Da gibt’s einige Faktoren. Die Jungs zeigen große Einsatzbereitschaft, und sie glauben an sich. Das haben sie mit der Aufholjagd gegen die Neubrandenburger gezeigt. Zudem stimmt die Trainingsbeteiligung – eine gute Basis, um mit dem Team in Zukunft wieder erfolgreicher zu sein. Ich bin positiv gestimmt, dass wir noch die nötigen Punkte holen werden, um da unten rauszukommen.

Gibt’s Dinge, die Sie jetzt anders machen als vorher?

Nicht wirklich. Statt zweimal muss ich das Team jetzt dreimal in der Woche trainieren. Sonst versuche ich weiterhin, so akribisch zu arbeiten, wie bei meinen vorherigen Mannschaften. Wenn sich noch etwas groß verändert hat, dann ist es die Tabellensituation. Anstatt oben mitzuspielen, musste ich mich nun auf den Abstiegskampf einstellen.

Wie lange ist ihr Engagement beim FC Pommern Stralsund vorgesehen?

Ich soll das Verbandsliga-Team zunächst bis zum Saisonende betreuen. Ich würde die Jungs jedoch gerne längerfristig trainieren. Das letzte Wort ist nicht gesprochen. Eine Vertragsunterschrift hat’s aber noch nicht gegeben.

Wie sehr verfolgen Sie als Ex-Trainer noch das Geschehen beim PSV Ribnitz-Damgarten?

Als Ur-Ribnitzer bin ich natürlich immer noch mit dem Herzen dabei. Der PSV ist mein Heimatverein, dort war ich viele Jahre lang als Trainer tätig. Ich verfolge das Geschehen rund um meinen Ex-Klub sehr interessiert.

Wie sehen Sie die Chancen für den PSV auf den Klassenerhalt in der Landesliga Nord?

Dazu kann ich nicht viel sagen. Ich kenne die Mannschaft zwar sehr gut und weiß, dass sie fußballerisch in der Lage ist, das Ziel zu erreichen. Dennoch möchte ich das nicht weiter bewerten.

Interview aufgezeichnet von:

          Johannes Weber

Mehr zum FC Pommern unter:

oz-sportbuzzer.de

FUSSBALL

Verbandsliga, Männer

1. Greifswalder FC 15 48:12 37
2. TSV Bützow 15 42:20 36
3. MSV Pampow 15 26:5 36
4. Güstrower SC 16 57:22 35
5. Torgelower FC Greif 15 41:17 31
6. Rostocker FC 14 27:19 20
7. Förderk. R. Schneider 15 26:24 18
8. Grimmener SV 14 29:28 18
9. SV 90 Görmin 15 22:33 18
10. Aufb. Boizenburg 14 19:42 15
11. 1. FC Neubrandenb. 15 18:35 14
12. TSV Friedland 15 19:40 14
13. Einh. Ueckermünde 15 15:35 12
14. Hagenower SV 15 13:37 12
15. SV Pastow 15 18:36 11
16. Pommern Stralsund 15 16:31 9

OZ

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