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Trin sendet neun Lebenszeichen im Abstiegskampf

Trinwillershagen Trin sendet neun Lebenszeichen im Abstiegskampf

Mit einem Kantersieg gegen den Tribseeser SV haben die Rot-Weißen wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Landesliga Nord gesammelt / Am Ende hieß es 9:0

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Tino Ziegert, der hier dem Tribseeser Frank Meyer einteilt, eröffnete den Torreigen bereits in der dritten Minute. Fotos (2): Marco Schwarz

Trinwillershagen. 23 Minuten waren in der Landesliga-Partie zwischen dem SV Rot-Weiß Trinwillershagen und dem Tribseeser SV gespielt, als Toni Kornack als Motivator auftrat. „Das war doch cool gespielt. Wir machen einfach weiter“, sagte er nach einem Missverständnis und vergebener Chance in Richtung seiner Mitspieler. Die Triner machten weiter und Kornack selbst war es, der nur zwei Minuten nach dieser Szene den Ball im Tor unterbrachte. Damit hatten die Rot-Weißen bereits zum dritten Mal an diesem Tag eingenetzt und bogen gegen einen völlig überforderten Gegner endgültig auf die Siegerstraße ein. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Trainer Ronald Kohls mit 9:0 durch. „Ich hätte lieber neun Mal 1:0 gewonnen“, meinte der Coach und wollte den Kantersieg nicht überbewerten. „Es freut mich für die Mannschaft, die zuletzt viel einstecken musste. Aber wir wissen das Ergebnis einzuordnen“, sagte Kohls. Die Triner verschafften sich durch den Erfolg Luft im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Nord und haben nun vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten SV Hafen Rostock (0:2-Niederlage gegen Laage). Für Schlusslicht Tribseeser SV gibt es nun auch theoretisch keine Chance auf Rettung mehr.

OZ-Bild

Mit einem Kantersieg gegen den Tribseeser SV haben die Rot-Weißen wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der Landesliga Nord gesammelt / Am Ende hieß es 9:0

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Ich hätte lieber neun Mal 1:0 gewonnen.“Ronald Kohls, Trainer

Für die Platzherren gab es von Beginn an nur eine Richtung. Tribsees wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt und konnte nicht für Entlastung sorgen. Tino Ziegert eröffnete in der dritten Minute den Torreigen. Tobias Semrau (7.) und schließlich Toni Kornack stellten zur Mitte der ersten Hälfte klare Verhälnisse her. Nach dem 4:0 (31.) durch Steven Kozlowski lobte auch Harald Tewes, Abteilungsleiter Fußball beim Verein, an der Seitenlinie das Team: „Heute sieht man endlich den Willen.“ Doch er forderte auch: „Jetzt bloß nicht nachlassen!“ Er sah die Chance, an diesem Tag auch etwas für das Torverhältnis zu tun. „Vielleicht wird das ja im Kampf gegen den Abstieg noch mal wichtig“, sagte Tewes. Die Triner ergriffen die Möglichkeit und erhöhten bis zur Pause auf 6:0.

„Tribsees hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst aufgeben“, stellte Ronald Kohls fest. Aus diesem Grund hatten es die Platzherren auch nach dem Seitenwechsel leicht. Bezeichnend: In der 63. Minute flog der erste und einzige Schuss der Gäste in Richtung Triner Tor. Die hatten hingegen noch immer nicht genug und stellten durch Robert Heuer, der zweimal traf, und Patrick Pohl den 9:0-Endstand her. „Die Art und Weise, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist, hat mir gefallen“, so Ronald Kohls. „Wir haben unsere Situation angenommen und uns entsprechend präsentiert. Jetzt können wir mit breiter Brust die beiden letzten Spiele angehen.“

Die Triner verbesserten sich auf den elften Tabellenplatz (20 Punkte) und haben nun im Vergleich zu den Konkurrenten Anker Wismar II (12., 17 Punkte) und Hafen Rostock (13., 16 Punkte) die besten Chancen auf den Klassenerhalt. Am letzten Spieltag treffen die beiden Teams zudem im direkten Duell aufeinander. Die Rot-Weißen sind nun am 4. Juni zu Gast beim Gnoiener SV, ehe dann eine Woche darauf im Heimspiel gegen den Doberaner FC die Saison zu Ende gehen wird.

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen:

Dikow - Siems (54. Borowski), Linow, Brock, Kornack, Schinkowsky, Ziegert (69. Linke), Semrau (61. Reinholz), Heuer, Kozlowski, Pohl.

Tore: 1:0 Ziegert (3.), 2:0 Semrau (7.), 3:0 Kornack (25.), 4:0 Kozlowski (31.), 5:0 Bielesch (33., Eigentor), 6:0 Kozlowski (36.), 7:0 Heuer (50.), 8:0 Pohl (60.), 9:0 Heuer (89.).

Schiedsrichter: Florian Koch; Assistenten: Valentin Vogel, Niclas Rose.

Zuschauer: 110.

Marco Schwarz

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