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Trin verpasst Befreiungsschlag

Trinwillershagen Trin verpasst Befreiungsschlag

Rot-Weiß verliert Heimspiel gegen Bölkow 1:2 / Toni Kornack trifft zum zwischenzeitlichen Ausgleich

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Trins Torschütze Toni Kornack im Kopfballduell mit dem Bölkower Angreifer Steven Licher.

Quelle: Alexander Thiel

Trinwillershagen. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen hat den ersten Sieg des Jahres in der Fußball-Landesliga Nord verpasst. Gegen den Bölkower SV hatte die Mannschaft von Trainer Ronald Kohls mit 1:2 das Nachsehen. „Wir stehen wieder mit leeren Händen da“, ärgerte sich Kohls. Der hatte von seiner Mannschaft im Vorfeld der Partie eine Reaktion auf die letzten Niederlagen gefordert. „Wir müssen ein ganz anderes Gesicht zeigen“, so der Coach.

Wenn aus zwei dummen Fehlern zwei Gegentore werden, dann fehlen einem nur noch die Worte.“Trin-Coach Ronald Kohls

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Dikow (46. Schober) — Schinkowsky, Borowski, Ziegert, Höhler (79. Linow), Heuer (60. Pohl), Kornack, Siems, R. Bollhagen, O. Bollhagen, Semrau.

Tore: 0:1 Rosinski (27.), 1:1 Kornack (47.), 1:2 Bildhauer (72.). Schiedsrichter: Tino Hermann (Rostock). Zuschauer: 70.

Ronald Kohls sorgte zunächst einmal selbst dafür, dass die Mannschaft anders aussah und hatte auf mehreren Positionen umgestellt. Der zuletzt gelbgesperrte Robert Heuer stand ebenso in der Anfangself wie Christian Höhler, Stürmer Patrick Pohl blieb zunächst auf der Bank. Die Gastgeber machten in den ersten zehn Minuten ordentlich Druck, einzig die fehlende Präzision verhinderte klare Torchancen.

Oft blieb auch der geordnete Spielaufbau auf der Strecke. Und lange Bälle zur Überbrückung des Mittelfelds fanden keinen Abnehmer.

Die Gäste aus Bölkow suchten Lücken in der Triner Abwehr, hatten damit jedoch zunächst kein Glück. Die Gastgeber zeigten sich deutlich engagierter und zweikampfstärker als im letzten Spiel. Umso ärgerlicher war es dann, dass der Bölkower Mittelfeldspieler David Rosinski in der 21. Minute Zuordnungsprobleme in der Triner Abwehr eiskalt zum 0:1 ausnutzte. Trainer Kohls war entsprechend bedient: „Da machen wir über zwanzig Minuten das bessere Spiel und kassieren dann durch einen dummen Fehler ein Gegentor.“ An Moral fehlte es seinem Team jedoch nicht. Trin spielte weiter keinen schönen, aber aggressiven Angriffsfußball und ließ sich durch den Gegentreffer nicht beirren. Bölkow fand nach dem Treffer zwar etwas besser ins Spiel und hatte noch zwei hochkarätige Chancen, die Torhüter Martin Dikow jedoch mit tollen Reflexen entschärfen konnte. Bei einem ungestümen Angriff eines Bölkower Angreifers verletzte sich der Triner Schlussmann am Oberschenkel und musste in der Halbzeitpause durch den etatmäßigen Abwehrspieler René Schober ersetzt werden.

Die Triner begannen die zweite Halbzeit furios und mit viel Zug zum Tor. Es dauerte keine zwei Minuten, da fand ein Steilpass den Weg zu Angreifer Christian Höhler, der aus dem Halbfeld Trins Winterneuzugang Toni Kornack bediente. Dieser wiederum konnte nahezu unbedrängt zum Ausgleich einschieben (47.). Kornack rannte sofort zum Spielfeldrand und feierte seinen Treffer mit Mannschaftskamerad Martin Fiske, der sich im letzten Spiel gegen Kühlungsborn einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusanriss zugezogen hatte und für den Rest der Saison ausfällt.

Im weiteren Verlauf drehte Trin weiter auf und spielte nicht nur druckvoller, sondern auch geschlossener. Fast alle Zweikämpfe konnten die Triner mittlerweile gewinnen, und es gab mehrere Chancen zur Führung (56., Siems per Kopf und 70., Pohl).

Die Gäste wirkten nervös und ideenlos und gingen mittlerweile überhart in die Zweikämpfe. Das Spiel wurde nun ruppiger und das souverän agierende Schiedsrichtergespann um Tino Hermann hatte alle Hände voll zu tun, um die sich häufenden Auseinandersetzungen nach Zweikämpfen zu schlichten. In der 72. Minute war der Spielverlauf dann auf den Kopf gestellt. Nach einer Flanke köpfte Sven Bildhauer, der von der Triner Abwehr sträflich allein gelassen wurde zur Gästeführung ein. Auch Schlussmann Schober zögerte in dieser Situation einen Augenblick zu lang. Trin bäumte sich in den letzten Spielminuten noch einmal auf, konnte jedoch keine klaren Torchancen mehr herausarbeiten. Ronald Kohls resümierte entnervt: „Einstellung und Kampfbereitschaft haben heute gestimmt, aber wenn aus zwei dummen Fehlern zwei Gegentore werden, dann fehlen einem nur noch die Worte.“

Nach dem spielfreien Osterwochenende muss Rot-Weiß Trinwillershagen am Sonntag, dem 3. April, um 14 Uhr beim VfL Bergen 94 antreten.

Von Alexander Thiel

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