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Trin will Außenseiterchance nutzen

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten Trin will Außenseiterchance nutzen

Rot-Weiße empfangen Tabellenführer Bölkower SV / PSV Ribnitz-Damgarten mit viertem Heimspiel in Folge

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Mathias Schinkowsky (am Ball), hier umringt von Greifswalder Spielern in der Vorwoche, empfängt mit Trin den Spitzenreiter.

Quelle: Werner Franke

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen steckt in einer schwierigen Situation. Dass es in der Fußball-Landesliga Nord, aus der am Ende der Saison fünf Mannschaften absteigen werden, von vornherein nur um den Klassenerhalt gehen würde, war den Verantwortlichen klar. Mit fünf Punkten aus acht Spielen und bislang nur einem Sieg, stecken die Triner (12.) mittendrin in der Abstiegszone und haben fünf Punkte Rückstand ans rettende Ufer. Nun wird das Team zu allem Überfluss noch durch personelle Probleme gebeutelt. Trainer Ronald Kohls hatte es nach dem vergangenen Spieltag auf den Punkt gebracht. „Wir kriechen momentan auf dem Zahnfleisch“, sagte er nach der 1:4-Niederlage beim FSV Blau-Weiß Greifswald, wo auch Spieler aus der zweite Mannschaft aushelfen mussten.

Da scheint der nächste Gegner nicht gerade gelegen zu kommen. Zu Gast in Trinwillershagen ist nämlich am Sonntag der Tabellenführer Bölkower SV. Anpfiff auf der Sportstätte Günter Sitte ist um 14

Uhr. Sechs ihrer acht Punktspiele konnten die Bölkower gewinnen. Sie gehen als klarer Favorit in die Begegnung. Das weiß auch Ronald Kohls. „Für uns wird es zunächst einmal darauf ankommen, in der Abwehr sicher zu stehen“, gibt er als Marschroute für seine Mannschaft aus. Die Personallage hat sich indes leicht entspannt. „Wir werden eine Mannschaft zusammenbekommen. Aber wir müssen noch bis Sonntag abwarten, wer uns endgültig zur Verfügung stehen wird. Ein Risiko werde ich nicht eingehen. Die Gesundheit der Spieler geht nun einmal vor“, sagt der Coach.

In den Duellen der Vorsaison hatten die Triner zweimal das Nachsehen. In Bölkow verloren sie 1:6, auf heimischem Rasen 1:2. Auch vor diesem Hintergrund liegt das Hauptaugenmerk vor dem Spiel am Sonntag in der Defensive. „Aber wir wollen natürlich auch Akzente nach vorne setzen und versuchen, unsere Chancen zu nutzen“, gibt sich Ronald Kohls trotz der Ausgangssituation optimistisch. Punkte würden seiner Mannschaft jedenfalls weiterhelfen.

Wesentlich komfortabler stellt sich die Situation beim Lokalrivalen vom PSV Ribnitz-Damgarten dar. Durch den Sieg am vergangenen Wochenende gegen den Doberaner FC (2:1) kletterten die Bernsteinstädter auf Platz sechs. Und vor allem zu Hause ist die Mannschaft von Trainer Steven Oklitz eine Macht. Gemeinsam mit dem Greifswalder FC II führt der PSV mit 13 Punkten die Heimtabelle der Landesliga Nord an. Allerdings gab es bislang auch noch keinen Auswärtspunkt.

Da scheint es durchaus von Vorteil zu sein, dass die Ribnitz-Damgartener morgen nun zum zum vierten Mal in Folge zu einem Punktspiel im heimischen Stadion am Bodden antreten können. Dort ist ab 14

Uhr der FSV Blau-Weiß Greifswald zu Gast. Die Hansestädter (12 Punkte) sind der unmittelbare Verfolger des PSV und haben auf des Gegners Platz immerhin schon sieben Zähler in dieser Spielzeit geholt. „Wir möchten natürlich unsere Heimserie ausbauen, wissen aber auch, dass es gegen Greifswald schwer wird“, sagt Steven Oklitz. Er erwarte einen kompakten, cleveren und bissigen Gegner.

„Dennoch wollen wir gut und erfolgreich spielen. Und das über beide Halbzeiten“, fordert der PSVCoach. Fehlen wird ihm Kapitän Niko Treptow. Auch hinter den Einsätzen von Sascha Cummerow und Kai Todenhagen stehen noch Fragezeichen. „Dafür sind aber Etienne Gnoth und Tom Kunstmann aus dem Urlaub zurück“, berichtet Steven Oklitz.

Marco Schwarz

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