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Triner schaffen Anschluss zur Nichtabstiegs-Zone

Trinwillershagen Triner schaffen Anschluss zur Nichtabstiegs-Zone

Rot-Weiße feiern in der Landesklasse 4:1-Heimsieg gegen Prohner Wiek

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Dennis Rurik (l.), der den vierten Treffer der Trinwillershäger erzielte, kommt hier gegen Prohns Torhüter Kai Zieske zu spät.

Quelle: Fotos: Marco Schwarz

Trinwillershagen. 38 Minuten waren am Sonntag in der Partie der Fußball-Landesklasse I zwischen dem SV Rot-Weiß Trinwillershagen und dem SV Prohner Wiek gespielt, als Brian Kozlowski sich gezwungen sah, motivierend auf seine Mitspieler einzuwirken. „Wir müssen wieder cleverer spielen, uns mehr bewegen, nicht wieder einschlafen“, rief der Kapitän der Gastgeber seinen Mitspielern lautstark zu. Da stand es bereits 2:0 für die Triner, die danach etwas nachlässig agierten. Kozlowskis Worte fanden Gehör. Kurz nach seiner Ansage traf Christian Puziak zur 3:0-Halbzeitführung. Am Ende feierten die Triner einen ungefährdeten 4:1-Erfolg.

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen:

Jörn – Siems, Borowski, Blöhse, Heuer, Schinkowsky, St. Kozlowski (68. Schröder), Tonat, B. Kozlowski, Pohl (81. Bartz), Puziak (61. Rurik).

Tore: 1:0 Puziak (8.), 2:0 Pohl (29., Elfmeter), 3:0 Puziak, 3:1 Schabacker (51.), 4:1 Rurik (62.).

Schiedsrichter: Robert Kuligowski (Rostock). Zuschauer: 90.

Puziak, zugleich Interimstrainer bei den Rot-Weißen, war nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert. „Das war ein ganz wichtiger Sieg, den wir uns ganz fest vorgenommen hatten“, sagt er zufrieden.

Trinwillershagen belegt mit jetzt sieben Zählern zwar weiterhin den vorletzten Tabellenplatz, stellte allerdings den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen her. Und vor allem fuhr der Landesliga-Absteiger gegen einer der direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenverbleib drei Punkte ein.

Die Platzherren übernahmen von Beginn an die Initiative. Nach acht Minuten setzte Patrick Pohl mit einem schönen Pass in den Lauf Christian Puziak in Szene, der sicher zum 1:0 verwertete (8.). Für den zweiten Treffer sorgte der Vorlagengeber dann selbst. Nachdem er im Strafraum zu Fall gebracht worden war, trat er persönlich zum Elfmeterpunkt und verwandelte zum 2:0 (29.). „Wir haben gut begonnen und viel versucht, auch wenn uns nicht alles geglückt ist. Aber die Tore haben wir zum Teil schön herausgespielt“, sagte Christian Puziak und meinte damit auch das 3:0. Diesmal hatte Tom Borowski für den entscheidenden Pass in die Spitze gesorgt, den Puziak schließlich verwertete.

Nach dem Seitenwechsel ließ es Trinwillershagen dann etwas ruhiger angehen. „Wir haben den Gegner wieder stark und das Spiel noch einmal spannend gemacht“, kritisierte der Interimscoach. Diese Phase nutzten die Gäste aus Prohn und verkürzten auf 1:3 (51.). Nach einer Ecke von Bruno Becker hatte Tobias Schabacker zu viel Platz und köpfte für die Gäste ein.

Doch richtig spannend wurde es nicht mehr. Das lag vor allem am glücklichen Händchen der Triner Verantwortlichen. Christian Puziak wechselte sich selbst aus, brachte Dennis Rurik und bewies damit das richtige Gespür. Der Stürmer stand gerade einmal eine Minute auf dem Platz, als er das vorentscheidende 4:1 erzielte (62.). Damit war die Gegenwehr der Gäste gebrochen. „Wir hätten vielleicht noch das eine oder andere Tor mehr schießen und etwas für unser Torverhältnis tun können. Aber wir haben unser Ziel erreicht“, kommentierte Christian Puziak das Endergebnis.

Er richtete den Blick bereits auf die kommenden Aufgaben. „Wir müssen jetzt unbedingt nachlegen“, fordert der Spielertrainer. Gelegenheit dazu gibt es für den SV Rot-Weiß Trinwillershagen am kommenden Sonnabend. Dann ist die Mannschaft zu Gast beim SV 47 Rövershagen. Anpfiff ist um 15 Uhr. Die Heidekicker (9. Platz, 10 Punkte) haben nach ihrer 1:4-Niederlage beim PSV Ribnitz- Damgarten nur noch drei Zähler Vorsprung vor den Rot-Weißen auf dem 15. Rang.

Marco Schwarz

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