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Trins Trainer spricht von Fehlstart

Trinwillershagen Trins Trainer spricht von Fehlstart

Rot-Weiße unterliegen Warnemünde in der Landesliga mit 2:3 und warten weiter auf den ersten Sieg

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Trins Christian Höhler (links) wird vom Warnemünder Andreas Borchert zu Fall gebracht.

Quelle: Alexander Thiel

Trinwillershagen. Ronald Kohls gab sich kampfbetont: „Wenn wir hier mit derselben Einstellung kämpfen wie am letzten Wochenende gegen Pommern Stralsund, dann ist der erste Saisonsieg drin“, meinte der Trainer des SV Rot-Weiß Trinwillershagen vor dem Heimspiel gegen den SV Warnemünde am vierten Spieltag der Fußball-Landesliga Nord optimistisch. Zuletzt hatte seine Mannschaft im Pokal gegen den Verbandsligisten aus Stralsund trotz der knappen 1:2-Niederlage nämlich eine engagierte Leistung abrufen können. Diesmal kam es aber anders.

Man kann jetzt schon von einem Fehlstart in die Saison sprechen.“Ronald Kohls,

Trainer Rot-Weiß Trin

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Hermann – Semrau (65. Seidlitz), Brock, Tapeser, Siems, Schinkowsky, Heuer (78. Kornack), Linow, Schober (62. Höhler), Ziegert, Pohl.

Tore: 1:0 Semrau (18.), 1:1 Apitz (25.), 1:2 Ahrens (59.), 1:3 Nitzsche (82.), 2:3 Pohl (90.). Schiedsrichter: Mike Rauch (Rostock), Assistenten: Rosenow, Gollek. Zuschauer:

70.

Beide Mannschaften ließen den Ball in der ersten Viertelstunde schön laufen und boten sehenswerten Fußball – jedoch ohne zwingende Chancen. Nach einem Ballverlust der Gäste von Warnemünde im Mittelfeld schlug Trins Robert Heuer einen gut platzierten Diagonalpass auf den halblinks startenden Kapitän Tobias Semrau, der die Warnemünder Abwehr alt aussehen ließ und nach 18 Minuten zum Führungstreffer für die Rot-Weißen einschob.

Lange sollte die Freude jedoch nicht währen. „Leider hat uns die frühe Führung nicht die notwendige Sicherheit gegeben“, bemerkte auch Ronald Kohls. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld konnte Warnemündes Patrick Apitz einen sehenswerten Freistoß aus rund 40 Metern direkt verwandeln. Der immer länger werdende Ball setzte am Elfmeterpunkt kurz auf. Trins Torwart Florian Hermann musste das erste Mal hinter sich greifen (25.). Der Rest der ersten Halbzeit verlief ohne zwingende Torchancen. Es blieb beim 1:1.

Warnemünde kam mit zwei Auswechslungen aus der Kabine, während Trin unverändert in die zweite Spielhälfte startete. Tatsächlich brachten die frischen Spieler (Döscher und Stein) auf Seiten der Gäste neuen Schwung, gepaart mit Torchancen, ins Angriffsspiel. In der 59. Minute pfiff der Unparteiische Mike Rauch nach einem Foulspiel einen Freistoß für die Gäste: SVW-Kapitän Martin Ahrens versenkte den Ball mit einem schönen Schlenzer über die Mauer direkt ins Tor von Keeper Hermann, der abermals das Nachsehen hatte. Trins Coach Ronald Kohls musste nun etwas für das Offensivspiel tun und wechselte zunächst Mittelfeldspieler Christian Höhler und wenig später mit Andreas Seidlitz und Toni Kornack zwei weitere Offensivkräfte ein. Tatsächlich kamen die Gastgeber jetzt deutlich öfter in Strafraumnähe. Es haperte jedoch wie in den vergangenen Partien am mangelhaften Abschluss. Etwas turbulent wurde es in der 79. Minute, als Schiedsrichter Mike Rauch ein klares Handspiel des Warnemünder Kapitäns Martin Ahrens im eigenen Sechzehner nicht ahndete. Kurz darauf konnte Trins Christian Höhler einen Angreifer nur durch ein Foulspiel im Strafraum stoppen – Rauch zeigte hier ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Robert Nitsche verwandelte sicher zum 1:3 (82.). Trin drehte in der Schlussphase noch einmal auf und kam zu mehreren guten Torchancen. In der 83. Minute wurde Christian Höhler im Strafraum der Gäste zu Fall gebracht, und jetzt gab es auch für Trinwillershagen den fälligen Strafstoß. Die Chance zum Anschlusstreffer konnte Toni Kornack allerdings nicht nutzen. Den zu schwach geschossenen Elfer parierte Keeper Peters sicher. In der Schlussminute nutzte Stürmer Patrick Pohl Zuordnungsschwierigkeiten in der Warnemünder Abwehr zum 2:3-Anschlusstreffer, was auch der Endstand einer emotional aufgeladenen Partie war.

Trainer Ronald Kohls ärgerte sich: „Man hat einigen Spielern heute auch nicht angemerkt, dass sie wirklich Fußball spielen wollen. Man kann jetzt schon von einem Fehlstart in die Saison sprechen.“

Am kommenden Sonntag empfängt der SV Rot-Weiß Trinwillershagen, der mit nur einem Punkt den vorletzten Platz in der Landesliga Nord belegt, den PSV Ribnitz-Damgarten zum Derby. Anpfiff auf der Sportstätte Günter Sitte ist um 14 Uhr.

Alexander Thiel

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