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Trinwillershagen bleibt über dem Strich

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Rot-Weiße erkämpfen torloses Remis bei Anker Wismar II und bleiben auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz

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Toni Kornack (weißes Trikot, hier in einem Kopfballduell im Spiel gegen Hafen Rostock) erkämpfte mit Trinwillershagen in Wismar mit viel Einsatz ein torloses Remis.

Quelle: Johannes Weber

Wismar/Ribnitz-Damgarten. Fußball-Landesligist SV Rot-Weiß Trinwillershagen hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst, aber einen überlebenswichtigen Punkt gerettet. Der Traditionsklub erkämpfte am Sonnabend im Kellerduell der Nordstaffel beim FC Anker Wismar II ein torloses Remis. Spieler des Tages war Torhüter Martin Dikow, der mehrfach gut parierte.

„Vorm Spiel waren wir auf drei Punkte aus. Nach dem Abpfiff sind wir sehr glücklich mit dem einen Punkt“, sagte Rot- Weiß-Stürmer Patrick Pohl und ergänzte: „Wismar hatte sich mit Spielern aus der ,Ersten’ verstärkt und war ziemlich stark. Wir haben gekämpft und uns reingeworfen, so wie es im Abstiegskampf sein muss.“

Während sich die Gäste, die auf mehrere Leistungsträger und den beruflich verhinderten Trainer Ronald Kohls verzichten mussten, auf dem Weg nach vorne schwer taten und kaum nennenswerte Tormöglichkeiten erspielten, verhinderte Trinwillershagen-Torwart Dikow zwei, drei Mal den Rückstand. „Martin hat wirklich gut gehalten und uns mit seinen Paraden im Spiel gehalten“, lobte Pohl.

Aushilfstrainer Jürgen Hakelberg, der das Team in der Hansestadt gemeinsam mit Christian Puziak betreute, war über die Pfingsttage für die OSTSEE-ZEITUNG nicht zu erreichen.

Mit dem Auswärtszähler verteidigten die Trinwillershäger (12., jetzt 17) ihren kleinen Vorsprung gegenüber dem SV Hafen Rostock (13.) auf dem ersten Abstiegsplatz und haben den Klassenerhalt damit weiterhin in der eigenen Hand.

„Ich denke, unsere Chancen stehen gut, in der Landesliga zu bleiben, auch wenn viele Leute das anders sehen“, gibt sich Pohl trotz der mageren Bilanz von lediglich fünf Punkten in zehn Rückrunden-Partien optimistisch. „Hafen, Wismar und Richtenberg treffen teilweise noch direkt aufeinander und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg“, begründet der 24-Jährige und betont mit Blick auf das anstehende Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Tabellenschlusslicht Tribseeser SV: „Am Wochenende steht das wichtigste Spiel des Jahres für uns vor der Tür. Dann zählen nur drei Punkte.

Aber das wird kein Selbstläufer. Wir müssen als Mannschaft überzeugt von uns sein und den Kampf annehmen. Dann packen wir das“, gibt sich Pohl kämpferisch. Holen die Trinwillershäger aus den verbleibenden drei Begegnungen vier Punkte, so der Löbnitzer, dann würden sie den Klassenerhalt schaffen.

Pohl war in dieser Saison aufgrund einer Herzmuskel-Entzündung lange Zeit ausgefallen. Beim einzigen Sieg im Jahr 2016 gegen Warnemünde (4:2) gab er sein Startelf-Comeback und traf gleich zweimal.

Gegen Tribsees hofft Pohl auf sein drittes Saisontor. „Aber entscheidend ist, dass wir gewinnen, dann können auch andere Spieler treffen“, betont er.

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Dikow – Siems, Linow, Brock, Kornack – Schinkowsky – Heuer (69. Reinholz), Ziegert (71. Füsting), Semrau – Kozlowski (78. Höhler) – Pohl.

Schiedsrichter: Thomas Bergmann (Karft). Zuschauer: 45.

Restprogramm der Abstiegskandidaten

SG Empor Richtenberg

(10., 31:55 Tore, 19 Punkte)

21.05., 14 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (A)

04.06., 15 Uhr SV Hafen Rostock (H)

12.06., 14 Uhr SV Warnemünde (A)

FC Anker Wismar II

(11., 33:62, 17)

21.05., 14 Uhr VfL Bergen (A)

04.06., 15 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (H)

12.06., 14 Uhr SV Hafen Rostock (A)

SV Rot-Weiß Trinwillershagen

(12., 26:60, 17)

21.05., 14 Uhr Tribseeser SV (H)

04.06., 15 Uhr Gnoiener SV (A)

12.06., 14 Uhr Doberaner FC (H)

SV Hafen Rostock

(13., 26:66, 16)

21.05., 14 Uhr Laager SV (H)

04.06., 15 Uhr Empor Richtenberg (A)

12.06., 14 Uhr Anker Wismar II (H)

Tribseeser SV

(14., 20:63, 9)

21.05., 14 Uhr Trinwillershagen (A)

04.06., 15 Uhr VfL Bergen (H)

12.06., 14 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (A)

Tommy Bastian

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