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Trinwillershagen erwartet höherklassigen Gegner

Ribnitz-Damgarten/Trinwillershagen Trinwillershagen erwartet höherklassigen Gegner

Landesligist hofft im Landespokal auf Überraschungs-Erfolg gegen Pommern Stralsund, der früheren Erstliga-Spieler aus Singapur im Kader hat / PSV-Elf spielt in Graal-Müritz

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Christian Höhler (l.) feierte zuletzt sein Comeback im Landesliga-Team von Trinwillershagen. Er wurde eingewechselt. Am Sonntag könnte er erstmals wieder in der Startelf stehen.

Quelle: Tommy Bastian/oz-Archiv

Ribnitz-Damgarten/Trinwillershagen. Wenn die Landesliga-Fußballer des SV Rot-Weiß Trinwillershagen am Sonntag in der ersten Landespokal-Runde den eine Liga höher spielenden Verbandsligisten Pommern Stralsund empfangen, treffen auch zwei Klubphilosophien aufeinander. Die Gäste vom Strelasund setzten in der vergangenen Saison auf einige Internationale. Zwei Letten und zwei Brasilianer liefen für Pommern auf. Mit wenig Erfolg, denn nach einer schwachen Rückrunde rutschen die Stralsunder in der Tabelle ab und beendeten die Spielzeit auf dem zwölften Rang.

Es wäre schön, wenn wir weiterkommen. Aber viel wichtiger ist der Ligabetrieb.“Trinwillershagen-Coach Ronald Kohls (37)

Mittlerweile sind alle vier Spieler wieder abgewandert.

In Trinwillershagen setzen die Verantwortlichen dagegen auf Kräfte aus der Region, am liebsten sogar aus dem eigenen Nachwuchs. „Jeder Verein geht halt seinen eigenen Weg“, betont Rot- Weiß Coach Ronald Kohls. „Ich bekomme nur am Rande mit, was in Stralsund passiert. Das hat uns auch nicht zu interessieren“, ergänzt der 37-Jährige.

Kohls mag den Pokalwettbewerb, wurde 2012 mit dem SV Barth Kreispokalsieger. „Ein schönes Erlebnis“, erinnert er sich gerne zurück. Doch in dieser Saison misst der Trinwillershagen- Trainer dem Wettkampf wenig Bedeutung bei. „Es wäre schön, wenn wir weiterkommen. Aber viel wichtiger ist der Ligabetrieb, wo viel auf dem Spiel steht“, verdeutlicht Kohls. Dort muss sein Verein, zur DDR- Zeiten zwei Jahre lang sogar Zweitligist, mindestens Tabellenachter werden, um ganz sicher den Ligaverbleib zu schaffen – in der zweithöchsten Landesspielklasse (7. Liga). Am vergangenen Wochenende holten die Triner den ersten Punkt im dritten Spiel und verbesserten sich auf Rang zwölf. „Das war gut für Selbstvertrauen“, so Kohls.

Gegen die Stralsunder, die von Ex-Profi Jens Dowe (u. a. Hansa Rostock und 1860 München) trainiert werden, kann sein Team ohne Druck aufspielen. Anstoß ist um 14.00 Uhr auf Sportplatz „Günter Sitte“.

Verzichten wird Kohls weiterhin auf den angeschlagenen Kapitän Brian Kozlowski.

Der FC Pommern kommt mit der Empfehlung des jüngsten 4:2-Erfolgs bei der SG Aufbau Boizenburg. Auffälligster Akteur für Stralsund war dort der Japaner Takaya Nojiri, der zwei Tore erzielte. Der 21-Jährige wechselte im Sommer aus der ersten Liga von Singapur, wo er bei Albirex Niigata spielte, an die Ostseeküste.

An die Küste reist am Sonnabend auch Trinwillershagens Lokalrivale. Der PSV Ribnitz-Damgarten ist zum Pokal-Auftakt beim Ligakontrahenten TSV Graal-Müritz gefordert. In Anstoß im Aquadrom-Waldstadion im um 15 Uhr.

„Ich verliere nur ungern, egal ob im Pokal oder in der Liga. Deshalb will ich auch im Landespokal erfolgreich sein“, sagt PSV-Trainer Steven Oklitz, der zuletzt als Aktiver „in der C- oder B-Jugend ins Finale gekommen ist“. Ein Ziel für sein Team, so der 31-Jährige, gibt es im Pokalwettbewerb aber nicht. „Dafür bist als Verein zu stark vom Losglück abhängig.“ Oklitz muss in Graal-Müritz auf mehrere Leistungsträger (Lars Bastian, Marcus Hanke, Kracht und Niko Treptow) verzichten.

In der ersten Runde des Landesklassenpokals West empfängt der SV Barth am Sonnabend (14 Uhr, Sportwall) den TSV Einheit Tessin. Mit einem nahezu kompletten Kader inklusive dem wiedergenesenem Torjäger Max Quantz wollen die Gastgeber versuchen, in die zweite Runde einzuziehen. Das hat die BSG ScanHaus Marlow per Freilos bereits geschafft.

Tommy Bastian

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