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Trinwillershagen feiert Derbysieg und Befreiungsschlag

Trinwillershagen Trinwillershagen feiert Derbysieg und Befreiungsschlag

Rot-Weiße bezwingen Lokalrivalen PSV Ribnitz-Damgarten mit 3:0 / Für die Triner war es der erste Punktedreier der Saison in der Landesliga Nord

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Patrick Pohl steigt zum Kopfball hoch. Der Triner Stürmer erzielte den Treffer zum 3:0-Endstand.

Quelle: Marco Schwarz

Trinwillershagen. Die Enttäuschung stand ihnen ins Gesicht geschrieben. Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler des PSV Ribnitz-Damgarten das Feld. Ein paar Meter weiter eine Jubeltraube: „Derbysieger, Derbysieger“, skandierten die Akteure des SV Rot-Weiß Trinwillershagen. Sie hatten in der Fußball-Landesliga Nord das Prestigeduell gegen den Lokalrivalen mit 3:0 gewonnen. Mehr noch: Es war ein Befreiungsschlag, denn zum ersten Mal in dieser Saison gelang den Trinern ein Punktedreier. „Die Mannschaft hat sich jetzt endlich mal für ihre tolle Moral belohnt“, freute sich Rot-Weiß Trainer Ronald Kohls. Sein Gegenüber Steven Oklitz meinte: „Bei uns hat ganz einfach die Tagesform nicht gestimmt.“

Die Partie begann hektisch. Zunächst hatte Trins Stürmer Patrick Pohl zwei gute Chancen (6., 9.), dann scheiterten auf der Gegenseite Marc Kuster (19.) und Adrian Kleinfeldt (28.). Für den PSV kam es dann richtig Dicke. Zunächst verletzte sich Torhüter Marco Kracht und schließlich auch noch Kapitän Niko Treptow. Beide mussten in der Halbzeitpause ausgewechselt werden. „Das hat sicher in den Köpfen meiner Spieler auch eine Rolle gespielt“, mutmaßte Steven Oklitz.

Als Kracht noch zwischen den Pfosten stand, tauchte plötzlich Mathias Schinkowsky frei vor ihm auf und netzte zum verdienten 1:0 für die Platzherren ein (38.). Auch in der Folgezeit hatten die Rot-Weißen, angetrieben vom wiedergenesenen Kapitän Brian Kozlowski, Feldvorteile. „Es macht schon einen Unterschied, wenn du einen Kapitän auf dem Platz hast, der die Führung übernimmt“, lobte Ronald Kohls den Auftritt von Kozlowski.

Auch nach dem Seitenwechsel war Trinwillershagen bissiger und wurde für den Einsatz belohnt. Nach Vorarbeit von Patrick Pohl erhöhte Tino Ziegert auf 2:0. Zwischen den Pfosten der Bernsteinstädter stand dabei jetzt Abwehrspieler Kai Todenhagen.

In der 62. Minute war der sehr agile Patrick Pohl nur durch ein Foul im Strafraum vom Ball zu trennen. Den fälligen Elfmeter vergab er aber. Mit einem Treffer sollte er seine gute Leistung aber dennoch krönen. Nach einem Schuss von Pohl ließ Todenhagen drei Minuten vor dem Abpfiff den Ball zum 3:0-Endstand ins Tor rutschen.

„Die Mannschaft hat ganz stark gekämpft. Der PSV war immer für ein Tor gut, doch diesmal haben wir auch das Quäntchen Glück gehabt. Das braucht man im Derby auch mal“, resümierte Ronald Kohls nach dem Abpfiff. „Trin war einfach leidenschaftlicher“ erkannte PSV-Trainer Steven Oklitz an. „Für den weiteren Verlauf der Saison und für unsere Moral war dieser erste Saisonsieg natürlich extrem wichtig“, fügte der Coach der Rot-Weißen hinzu.

Durch den Erfolg zogen der SV Rot-Weiß Trinwillershagen am punktgleichen Lokalrivalen aus Ribnitz-Damgarten in der Tabelle vorbei und ist nun nach fünf Spieltagen Zehnter der Landesliga Nord. Der PSV rutschte mit ebenfalls vier Punkten auf Platz zwölf ab. Am kommenden Sonnabend sind die Triner zu Gast beim Laager SV (15 Uhr), während die Bernsteinstädter im heimischen Stadion am Bodden den SV Warnemünde empfangen (14 Uhr).

Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen: Hermann - Brock, Linow, Borowski, Siems, Schinkowsky, B. Kozlowski (83. Linke), Heuer (73. Tapeser), S. Kozlowski (77. Schober), Ziegert, Pohl.

PSV Ribnitz-Damgarten: Kracht (46. Gnoth) - Grüschow (76. Rurik), Todenhagen, Kunze, Kunstmann, N. Treptow (46. Cummerow), Kuster, T. Treptow, Hirschmüller, Kleinfeldt

Tore: 1:0 Schinkowsky (38.), 2:0 Ziegert (55.), 3:0 Pohl (87.).

Schiedsrichter: Martin Westendorf.

Zuschauer: 185.

Marco Schwarz

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