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Trinwillershagen feiert den Klassenerhalt

Trinwillershagen Trinwillershagen feiert den Klassenerhalt

Mit dem 1:1 gegen den Doberaner FC sichert Rot-Weiß aus eigener Kraft den Verbleib in der Landesliga

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Trinwillershagens Abwehrspieler Tom Borowski (l.) jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. Fotos (2): Alexander Thiel

Trinwillershagen. „Wenn wir gegen den Doberaner FC mit dem gleichen Elan wie gegen Gnoien kämpfen und noch etwas konzentrierter sind, dann schaffen wir den Klassenerhalt.“ Das waren die Worte von Ronald Kohls, dem Coach des SV Rot-Weiß Trinwillershagen, nach der unglücklichen Niederlage am vorletzten Spieltag beim Gnoiener SV. Und der 37-Jährige sollte Recht behalten. Seine Mannschaft erkämpfte gestern Nachmittag mit dem 1:1 (1:0) auf der heimischen Sportstätte „Günter Sitte“ gegen den Doberaner FC den letzten Punkt, der noch zum Erhalt der Fußball-Landesliga gefehlt hatte.

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Mit dem 1:1 gegen den Doberaner FC sichert Rot-Weiß aus eigener Kraft den Verbleib in der Landesliga

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Statistik

SV Rot-Weiß Trinwillershagen:

Dikow – Linow, Borowski, Siems, Kornack – St. Kozlowski, Schinkowsky, Schober (78. Höhler), Semrau – Pohl (86. Puziak), Heuer (73. Reinholz).

Tore: 1:0 Borowski (28.), 1:1 Kornack (50., Eigentor).

Schiedsrichter: Mike Rauch (Zarnewanz). Zuschauer: 110.

Abschlusstabelle Landesliga Nord:

OZ-Seite 24

„Es war ein extremes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Wir wurden für jeden Fehler bestraft und mussten bis zum letzten Spiel um den Klassenerhalt zittern. Ich bin sehr froh, dass wir den entscheidenden Punkt geholt haben“, atmete Kohls kräftig durch und richtete seinen Blick gleich wieder nach vorne: „Jetzt können wir in zwei Wochen mit dem Testspiel gegen Hansa Rostock noch ein letztes Highlight genießen und dann hoffe ich, dass wieder mehr Ruhe in den Verein einkehrt.“

Vor dem Spiel verabschiedete der Vorstand des SV Rot-Weiß Trinwillershagen drei verdiente Spieler aus seinen Reihen: Torwart Karsten Peters und Abwehrspieler Maik Berndt hängen ihre Fußballschuhe an den Nagel, Marcel Reinholz wechselt in der kommenden Saison zurück zum SV Barth.

Danach begann Trinwillershagen – bis auf den gesperrten Abwehrroutinier Thomas Brock (5. Gelbe) mit dem gleichen Kader wie in den vergangenen Spielen – druckvoll. In den ersten 20 Minuten waren die Hausherren spielbestimmend und hatten mehrere gute Chancen zur Führung. In der 16. Minute scheiterte Stürmer Patrick Pohl aus sechs Metern am glänzend parierenden Schlussmann der Gäste, eine Minute später traf Mathias Schinkowsky aus knapp 16 Metern das Lattenkreuz.

Trinwillershagen erhöhte noch mal Druck und Tempo und kam über einen Standard zur verdienten Führung: Nach einem Eckstoß von Kapitän Tobias Semrau nutzte Abwehrspieler Tom Borowski (28.) Zuordnungsschwierigkeiten in der Doberaner Abwehr und netzte zum 1:0 ein. Trinwillershagen kämpfte konzentriert weiter und brachte die Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel machten die Gäste aus Bad Doberan mehr Druck und brachten die Trinwillershäger Abwehr ein ums andere Mal in Bedrängnis. In der 49. Minute konnte ein Doberaner Angreifer nur regelwidrig vom Ball getrennt werden. Den folgenden Freistoß aus etwa 22 Metern verlängerte Toni Kornack unglücklich mit dem Kopf ins eigene Tor – 1:1 (50.). Schlussmann Martin Dikow war chancenlos. Gäste-Coach Ronny Susa konstatierte: „Der Ausgleich ist verdient, da wir inzwischen deutlich mehr Spielanteile haben.“

Trotz des Ausgleichs zeigten die Rot-Weißen Herz und Moral. Sie spielten geordnet weiter nach vorne. Besonders die Spitzen Pohl und Robert Heuer kamen zu guten Chancen vor dem Tor der Gäste, scheiterten jedoch. Der eingewechselte Christian Höhler hatte in der 85. Minute noch die beste Möglichkeit zum Führungstreffer, verstolperte den Ball jedoch freistehend vor dem Doberaner Schlussmann.

Es blieb beim 1:1.

„Obwohl es für uns um nichts mehr ging, wollten wir den Trinern den verdienten Respekt erweisen und das Spiel ernstnehmen. In der ersten Hälfte hätten wir uns nicht über zwei zusätzliche Gegentore beklagen dürfen, aber am Ende ist es ein gerechtes Unentschieden“, analysiertete DFC-Trainer Susa. „Den Trinern meinen herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt.“

Neben Tabellenschlusslicht Tribseeser SV, das seit Wochen als Absteiger feststand, muss nun auch der SV Hafen Rostock (1:3 gegen Anker Wismar II) runter in die Landesklasse. Die Rostocker (19 Punkte) sind der schlechteste Tabellenvorletzte der drei Landesligen und deshalb vierter Absteiger.

• Mehr zur Fußball-Landesliga unter: www.oz-sportbuzzer.de

Alexander Thiel

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