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Trinwillershagen geht optimistisch ins „Finale“

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten Trinwillershagen geht optimistisch ins „Finale“

Rot-Weiß will am letzten Spieltag den Klassenerhalt klarmachen / Kozlowski kehrt zurück / PSV verpflichtet neuen Trainer

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Offensivspieler Brian Kozlowski (l., hier im Zweikampf mit Maik Aumann vom MSV Pampow) kehrt zur neuen Saison aus Grimmen zu seinem Heimatklub nach Trinwillershagen zurück.

Quelle: Oz-Archiv/anja Krüger

Trinwillershagen/Ribnitz-Damgarten. Abstiegsfinale in der Fußball- Landesliga, Staffel Nord: Drei Teams zittern am letzten Spieltag, an dem am Sonntag alle Spiele zeitgleich um 15

Uhr beginnen, um den Klassenerhalt. Der SV Rot- Weiß Trinwillershagen benötigt im Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Doberaner FC (5., 45 Punkte) einen Punkt, um ganz sicher drinzubleiben.

Selbst eine knappe Niederlage würde dem Traditionsklub zum Ligaverbleib reichen. Das Horrorszenario wäre: Trinwillershagen (11., 20, Tordifferenz: -26) verliert deutlich und Mitkonkurrent Anker Wismar II (12., 20, -28) lediglich knapp gegen Hafen Rostock (13., 19, -40). Dann wäre Hafen aufgrund der besten Punktausbeute gerettet und die Rot-Weißen könnten wegen der schlechteren Tordifferenz hinter Wismar zurückfallen.

„Das wollen wir unbedingt vermeiden. Es geht um den Verein. Wir glauben an uns und werden alles daransetzen, gegen Doberan Zählbares einzufahren“, verspricht Trinwillershagen-Coach Ronald Kohls. Der 37-Jährige muss den gesperrten Abwehr-Routinier Thomas Brock (5. Gelbe Karte) und die langzeitverletzten Oliver Bollhagen (Wadenbeinbruch) und Martin Fiske (Kreuzbandriss) ersetzen. „Alle anderen Spieler sind dabei“, sagt Kohls. Das 2:3 zuletzt in Gnoien, so der Coach, sei in der Woche selbstkritisch ausgewertet und sich gegenseitig Mut zugesprochen worden. Team und Verein, erklärt Kohls, wären bereit fürs Abstiegsfinale.

Zu den vielen Sympathisanten, die mit Trinwillershagen mitfiebern, gehört Brian Kozlowski (27). Der Ex-Triner kehrt zur neuen Saison zu seinem Heimatklub zurück. „Brian kommt über den Einsatz, kann seine Mitspieler mitreißen und soll in der kommenden Spielzeit eine Führungsrolle einnehmen“, sagt Kohls. Dann hoffentlich weiterhin in der Landesliga.

Das wünscht sich auch Ralf Lindemann, Präsident von Ligakontrahent PSV Ribnitz-Damgarten. „Wir drücken den Trinern, zu denen wir ein freundschaftliches Verhältnis pflegen, die Daumen“, betont der 37-Jährige. Lindemann machte in dieser Woche ebenfalls eine Personalie perfekt: Er verpflichtete Steven Oklitz, bisher UFC Arminia Rostock, als Trainer für die neue Saison. Oklitz ist nach OZ- Informationen vor einigen Monaten nach Ribnitz-Damgarten gezogen und arbeitet im Bildungszentrum. Der 31- Jährige war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Verabschiedet wird vor dem Heimspiel des PSV am Sonntag im Stadion „Am Bodden“ gegen Absteiger und Tabellenschlusslicht Tribseeser SV der bisherige Coach, Tony Juhl. Der 30-Jährige legt sein Amt aus privaten Gründen nach knapp einem Jahr nieder.

„Wir bedanken uns bei Tony für die tolle Zusammenarbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft! Im letzten Heimspiel wollen wir ihm noch mal einen Sieg schenken“, sagt PSV-Kapitän Marco Kracht, der sich über die Verpflichtung von Oklitz freut. „Wir sind froh, einen jungen, ambitionierten Trainer gefunden zu haben.“

Tommy Bastian

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