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Trinwillershagen verpasst Sensation

Trinwillershagen Trinwillershagen verpasst Sensation

Gegen den Verbandsligisten Pommern Stralsund haben die Rot-Weißen im Pokal knapp das Nachsehen

Trinwillershagen. Der SV Rot-Weiß Trinwillershagen (Landesliga) ist in der ersten Runde des Fußball- Landespokals ausgeschieden. Gegen den favorisierten Verbandsligisten FC Pommern Stralsund mussten sich die Gastgeber mit 1:2 geschlagen geben. „Wir sind unglücklich ausgeschieden. Ein Klassenunterschied war nicht zu sehen“, sagte Trinwillershagen-Trainer Ronald Kohls.

Sein Gegenüber, Jens Dowe, meinte: „Wir haben unser Spiel wie geplant aufgezogen und nur wenige Chancen für Trin zugelassen.“

Einig waren sich die Gastgeber, dass sie auch mit dem eine Klasse höher spielenden FC Pommern Stralsund mithalten wollten. Kohls konnte bis auf den immer noch verletzten Mittelfeldmotor und Kapitän Brian Kozlowski personell aus dem Vollen schöpfen. Die ersten Spielminuten bestanden aus gegenseitigem Abtasten. Trin stand kompakt und ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen, während die Stralsunder Gäste auf Kontermöglichkeiten über die pfeilschnellen Angreifer Takaya Nojiri und Simon Gurlt warteten.

Obwohl die Gastgeber mehr Spielanteile hatten, waren die vom ehemaligen Hansa-Profi Jens Dowe trainierten Hansestädter eine Spur abgezockter und fackelten nicht lange. Kapitän Christian Orend nutzte seine Chance, den Ball nach einer Ecke über die Linie ins Tor der Gastgeber zu befördern. Wenige Minuten später kam noch Pech für die Rot-Weißen dazu: Abwehrspieler Sven Siems wollte nach einem Stralsunder Angriff den Ball über das eigene Tor lenken, traf aber unhaltbar für Keeper Martin Dikow in die eigenen Maschen (18.). Ronald Kohls ärgerte sich: „Diese Führung kommt zu früh und ist auch nicht verdient.“

Trin hatte zu diesem Zeitpunkt tatsächlich mehr für's Spiel getan, tat sich jedoch mit der Chancenverwertung schwer. In der 25. Minute zog Kapitän Tobias Semrau nach einem schönen Solo knapp rechts am Stralsunder Tor vorbei, während Mathias Schinkowsky kurz darauf am Stralsunder Keeper scheiterte (32.). Es blieb beim 0:2 zur Pause.

Stralsund hatte danach Maximilian Winkler aus dem Spiel genommen und brachte dafür Yu Asanuma, den zweiten etatmäßigen Japaner im Kader. In den ersten Minuten machten die Gäste etwas mehr Druck, Trin ließ jedoch wenig Chancen zu und kam gegen den ideenlos wirkenden Verbandsligisten immer besser ins Spiel. Das sorgte für Unruhe in den Reihen der Gäste. Nach einer vermeintlichen Fehlentscheidung des Unparteiischen Rico Zander aus Bad Doberan gegen den FC Pommern gab es zudem eine Gelb-Rote Karte für Christian Orend wegen wiederholten Reklamierens. Trainer Dowe war bedient: „Da wird einer meiner besten Spieler für nichts vom Platz gestellt.“

Stralsund musste nun mit zehn Mann gegen immer stärker werdende Triner ankämpfen und kam kaum noch zu eigenen Torszenen. In der 90. Minute konnte Sven Siems, der inzwischen aufgerückt war, nach einem der zahllosen Triner Angriffe zum Anschlusstreffer einnetzen. Das Spiel wurde nun noch unruhiger, da die Gastgeber auf den Ausgleich drängten. Es blieb am Ende jedoch beim Stand von 1:2 aus Triner Sicht.

Trainer Kohls war mit der Leistung seiner Mannschaft dennoch zufrieden: „Wir haben heute wenig Chancen zugelassen, leider aber auch unsere eigenen nicht verwandelt. Wenn der Anschlusstreffer für uns früher gefallen wäre, hätten wir das Spiel vielleicht noch gedreht.“ Jens Dowe ergänzte: „Die schnelle Führung war wichtig, um Sicherheit zu bekommen. Die Leistung der Schiris war allerdings unterirdisch.“

Alexander Thiel

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