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Trotz dritter Niederlage in Folge: RHV-Trainer sieht Steigerung

Loitz Trotz dritter Niederlage in Folge: RHV-Trainer sieht Steigerung

Ribnitzer HV unterliegt bei Spitzenreiter SG Greifswald/Loitz mit 29:34

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Eric Brandt hat abgezogen. Der Ribnitzer Kreisläufer erzielte beim Tabellenführer zwei Tore.

Quelle: Foto: Ralf Scheunemann

Loitz. Die Handballer des Ribnitzer HV haben den dritten Tabellenplatz in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga eingebüßt. Beim Spitzenreiter SG Uni Greifswald/Loitz unterlagen die Bernsteinstädter mit 29:34 (14:16) und rutschten auf den fünften Rang ab. Es war die dritte Niederlage für den RHV in Folge. Trainer Thilo Meyer konnte dem Auftritt seiner Mannschaft dennoch positive Aspekte abgewinnen. „Der Sieg der Spielgemeinschaft geht in Ordnung. Mit der Vorstellung meiner Mannschaft bin ich aber zufrieden. Im Vergleich zu den letzten Punktspielen war eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar“, meinte er nach dem Abpfiff.

OZ-Bild

Ribnitzer HV unterliegt bei Spitzenreiter SG Greifswald/Loitz mit 29:34

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Statistik

Ribnitzer HV: Kleinecke – Jacobsen 10/4, Peters, Voß, Bux 4, Krohn 1, Nemcinov 1, Dukart 11, Brandt 2.

Siebenmeter: Greifswald/Loitz 6/5, Ribnitz 4/4.

Zweiminutenstrafen: Greifswald/Loitz 6, Ribnitz 2.

Nächstes Spiel: Ribnitzer HV - Mecklenburger Stiere Schwerin II (Sonnabend, 25. März, 18 Uhr, Sporthalle Am Mühlenberg).

In der Anfangsphase des Spiels hielt der Ribnitzer HV mit. Nachdem Torhüter Tobias Kleinecke einen Siebenmeter parieren konnte, brachte Michael Jacobsen die Gäste auf 6:8 heran. Erst danach gelang es Greifswald/Loitz, sich durch einen starken Zwischenspurt auf 11:6 abzusetzen. Doch Ribnitz hielt dagegen. Alexander Dukart mit zwei Treffern und Uwe Krohn warfen die Gäste auf 9:11 heran. Mit viel Kampfgeist spielten sich die Gäste in ihre beste Phase. Sieben Minuten vor der Halbzeitpause glich Michael Jacobsen zum 13:13 aus.

„Da wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen“, sagte Thilo Meyer. Sein Gegenüber Alexander Einweg war indes nicht zufrieden. „Wir haben einige unglückliche Gegentore kassiert und das Spiel in dieser Phase aus der Hand gegeben. Wir waren in den Zweikämpfen nicht energisch genug, konnten uns im Anschluss aber wieder stabilisieren“, analysierte der Trainer der Gastgeber. RHV-Torwart Kleinecke parierte weiter stark, konnte jedoch die 16:14- Halbzeitführung der SG Uni Greifswald/Loitz nicht verhindern.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Ribnitz zunächst in Reichweite, scheiterte aber in den entscheidenden Momenten am Torwart und leistete sich zu viele Fehlwürfe. „Wir haben das Spiel lange Zeit offen gehalten, mussten aber letztendlich der individuellen Klasse des Gegners Tribut zollen“, kommentierte Thilo Meyer.

Im letzten Drittel des Spiels baute Greifswald/Loitz den Vorsprung weiter aus. Am Ende stand ein 34:29 für die SG auf der Anzeigetafel. Bester Torschütze des Ribnitzer HV war Alexander Dukart mit elf Treffern. Dafür gab es ein Extralob vom Trainer. „Alex hat ein überragendes Spiel abgeliefert, Tore erzielt und klug Regie geführt“, freute sich Thilo Meyer.

Mit dem Erfolg konnte sich die SG Uni Greifswald/Loitz erfolgreich für die Niederlage im Achtelfinale des Landespokals (22:23) in Ribnitz revanchieren. Für Thilo Meyer steht indes die Zielstellung für den RHV im weiteren Verlauf der Spielzeit fest. „ Unser Hauptaugenmerk für die restliche Saison sollte nun auf der Pokalendrunde liegen“, meinte er. Vor diesem Hintergrund sei es wichtig gewesen, zu alter Spielstärke zurückzufinden. „Das ist uns jetzt ganz gut gelungen“, gab der Coach zu Protokoll.

Der Landespokalsieger wird am Sonntag, dem 7. Mai, mit dem Final-Four-Turnier in Güstrow ermittelt. Im Halbfinale treffen die Bernsteinstädter auf den Schwaaner SV. Im zweiten Spiel stehen sich dann der Stralsunder HV II und die Mecklenburger Stiere Schwerin II gegenüber.

Ralf Scheunemann und Marco Schwarz

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