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Viertelfinale im Fußball-Kreispokal: Wöpkendorf und Wustrow scheitern

Dettmannsdorf-Kölzow Viertelfinale im Fußball-Kreispokal: Wöpkendorf und Wustrow scheitern

Thomas Buchholz war schon am Vormittag auf dem Sportplatz in Dettmannsdorf-Kölzow anzutreffen.

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Dettmannsdorf-Kölzow. Thomas Buchholz war schon am Vormittag auf dem Sportplatz in Dettmannsdorf-Kölzow anzutreffen. Der Trainer der SG Wöpkendorf bereitete am Sonnabend den Verkaufscontainer für das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal zwischen der SGW und dem SV Rambin 61 vor. „Unseren Zuschauern soll es schließlich an nichts fehlen“, meinte Buchholz, der sich bei den Wöpkendorfer Männern neben dem Training auch um Sponsoren und eben den Verkauf an den Spieltagen kümmert. „Das gehört hier einfach dazu“, meinte er. Knapp fünf Stunden später war die gute Laune verflogen. „Das war ein Gruselkick“, rief Buchholz den Fans zu und stapfte wütend in die Halbzeitpause.

 

OZ-Bild

Justin Seidlitz (dunkles Trikot) schied mit der SG Wöpkendorf im Pokalviertelfinale aus.

Quelle: Foto: Rainer Müller

Statistik

SG Wöpkendorf: Großmann – Lewerenz, Meier, Slomski, Fürstner, Lange, Scheffler, Köpke, Seidlitz, Höhn, Schwärmer.

Tore: 0:1 Arndt (56./Foulelfmeter), 1:1 Höhn (59.), 1:2 Arndt (90./Foulelfmeter). Schiedsrichter: Frank Rauschning. Zuschauer: 60.

Die knapp 60 Zuschauer standen indes am Verkaufscontainer Schlange und ließen sich die Bockwurst schmecken. Die und der heiße Kaffee waren am Sonnabend dann aber auch schon alles, was dem SGW-Anhang Erwärmendes geboten wurde. Mit seiner Umschreibung von einem „Gruselkick“ hatte Thomas Buchholz den Nagel nämlich auf den Kopf getroffen.

In einer chancenarmen ersten Hälfte hatten sowohl die Hausherren als auch die Gäste fußballerisch nicht viel zu Stande gebracht. Stattdessen lamentierten beide Seiten viel, so dass bereits drei Wöpkendorfer gelbvorbelastet in die Pause gingen. „Das ging gar nicht. Wir haben uns dermaßen anstecken lassen, anstatt den Schiedsrichter in Ruhe zu lassen und uns auf das Spiel zu konzentrieren“, meinte Buchholz.

Auch nach der Pause blieb das Niveau schwach. Der erste Treffer fiel dann durch einen Elfmeter. SGW-Kapitän Martin Slomski hatte einen Rambiner zu Fall gebracht. Silvio Arndt verwandelte den Strafstoß zum 0:1 (56.). Nur drei Minuten später glich Florian Höhn aus. Nach einem katastrophalen Fehler des Rambiner Schlussmanns, der den Ball nach einer Ecke aus den Händen fallen ließ, staubte Höhn zum 1:1 ab.

Anschließend verzeichneten die Gastgeber ihre beste Phase. So vergab Falco Lange frei vor dem Rambiner Tor das 2:1 (72.). Auf der Gegenseite flog zwei Minuten später Frank Meier nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz. Ihre Überzahl schienen die Rambiner jedoch nicht ausnutzen zu wollen, so dass sich die meisten Zuschauer bereits auf eine Verlängerung einstellten. In der Schlussminute gab es aber doch noch ein Highlight, wenngleich es kein spielerisches sein sollte. Nach einem Zweikampf mit Patrick Fürstner ging ein Rambiner im SGW-Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Frank Rauschning pfiff und zeigte zum zweiten Mal auf den Punkt. „Das war niemals ein Foul“, beschwor Fürstner, doch Rauschning blieb bei seiner Entscheidung und stellte auch noch den meckernden Felix Scheffler vom Platz. Fast drei Minuten vergingen, ehe der Strafstoß ausgeführt werden konnte. Silvio Arndt blieb erneut cool und traf zum entscheidenden 1:2.

Thomas Buchholz war bedient: „Der Schiedsrichter hat gepfiffen, also wird er was gesehen haben. Da muss man nicht diskutieren.“ Felix Scheffler wird nun am kommenden Sonnabend gesperrt sein, wenn die SGW den Tabellenzweiten der Kreisoberliga, den Stralsunder FC, empfängt. „Wenn wir uns bis dahin nicht um 180 Grad drehen, wird mir jetzt schon Angst und Bange“, sagte Buchholz .

Rainer Müller

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