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Wöpkendorf entscheidet Derby in der Nachspielzeit

Spannung im Aufstiegskampf: Spitzenteams der Kreisoberliga geben sich keine Blöße Wöpkendorf entscheidet Derby in der Nachspielzeit

Frank Meier trifft für die SGW zum 2:1-Erfolg bei der SG Löbnitz/Zingst

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Die Mannschaft hat immer an den Sieg geglaubt.Thomas Buchholz Trainer der SG Wöpkendorf

Löbnitz. Es läuft bereits die zweite Minute der Nachspielzeit, als sich im Derby der Fußball-Kreisoberliga zwischen der Spielgemeinschaft Löbnitz/Zingst und der SG Wöpkendorf die meisten Spieler und Fans wohl schon mit dem 1:1-Unentschieden zufrieden gegeben haben. Doch SGW-Verteidiger Frank Meier rückt bei einem Einwurf noch einmal mit vor das Gästetor. Und dann passiert es: Christian Thiel lässt den Ball weit vor das Gehäuse segeln, und Meier köpft am kurzen Pfosten zum 1:2 in die Maschen. Der Rest ist Wöpkendorfer Jubel.

OZ-Bild

Frank Meier trifft für die SGW zum 2:1-Erfolg bei der SG Löbnitz/Zingst

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„Das ist natürlich der Hammer, wenn man in der Nachspielzeit zum Sieg trifft“, freute sich Torschütze Meier, der auch seinen Trainer Thomas Buchholz ins Schwärmen brachte: „Die Mannschaft hat immer an den Sieg geglaubt, wenngleich ein Unentschieden heute vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen wäre.“ Christian Kook, Trainer der Heimelf, sah es genauso. „Mit einem Remis wären beide Teams gut bedient gewesen. Das Spiel hatte wirklich keinen Sieger verdient“, gab er zu Protokoll.

Beide Seiten hatten sich auf dem schwer bespielbaren Platz über weite Strecken eine ausgeglichene Partie geliefert, wobei fußballerische Highlights Mangelware blieben. Einen dieser wenigen Höhepunkte lieferten nach einer halben Stunde die Gastgeber. Über mehrere Stationen war der Ball zu Jarno Juchatz gelangt, der zum 1:0 einschob. Die Gäste versuchten, schnell zu antworten und trafen noch vor dem Seitenwechsel zum Ausgleich. Tobias Sperr hatte einen Wöpkendorfer Schuss auf der Linie mit der Hand geklärt und anschließend Glück, dass Schiedsrichter Olaf Piepenhagen die Rote Karte stecken ließ. Elfmeter gab es trotzdem, und Sven Köpke verwandelte sicher zum 1:1 (45.).

Nach der Pause neutralisierten sich die Mannschaften zunehmend. Torchancen resultierten zumeist aus lang geschlagenen Bällen. Während auf Wöpkendorfer Seite Sven Köpke (63.) und Florian Höhn (81.) zwei Großchancen versiebten, verfehlte auf der Gegenseite Jarno Juchatz das Tor aus Nahdistanz (75.). „Den macht nicht einmal Robert Lewandowski“, meinte Juchatz später augenzwinkernd zu dieser Situation. Das 1:1 schien nun fetszustehen, bis Frank Meier noch einmal in den Strafraum der Gastgeber schlich. „Das Spiel war zwar ausgeglichen, aber am Ende wollten die Wöpkendorfer den Sieg vielleicht ein Stück weit mehr als wir“, meinte Jarno Juchatz.

Damit bleibt die SG Wöpkendorf weiter im Rennen um den Aufstieg in die Landesklasse und empfängt nun am kommenden Spieltag den Tabellenzweiten Stralsunder FC. Gespielt wird am 2. April (14 Uhr).

Zuvor ist die SGW aber im Pokalwettbewerb des Fußballverbandes Nordvorpommern/Rügen gefordert. Am kommenden Sonnabend ist um 14 Uhr der SV Rambin im Viertelfinale zu Gast.

Statistik

SG Löbnitz/Zingst: Jörn - Riens, Brückel, Sivert, Wejda (70. Heim), Juchatz, Sperr, Wegner (60. Jager), Egdorf (77. Bartz), Manzei, Tashkov.

SG Wöpkendorf: Großmann - Schröder (85. Höntschke), Slomski, Meier, Fürstner, Schwärmer (75. Priepke), Lewerenz, Köpke, Höhn, Lange, Thiel.

Tore: 1:0 Juchatz (30.), 1:1 Köpke (45. Handelfmeter), 1:2 Meier (90.+2)

Schiedsrichter: Olaf Piepenhagen

Zuschauer: 45

Kreisoberliga Nordvorpommern

1. TSV Wustrow 16 37:19 34
2. Stralsunder FC 16 44:29 33
3. SG Wöpkendorf 16 39:20 32
4. SV Prohner Wiek 15 34:17 29
5. Löbnitz/Zingst 16 29:18 28
6. VfL Bergen II 16 32:22 24
7. ESV Lok Stralsund 16 27:28 22
8. PSV Ribnitz-D. II 16 31:38 21
9. SV Rambin 16 33:35 20
10. SV Niepars 16 29:26 19
11. R-W Trinwillersh. II 15 23:30 18
12. Traktor Divitz I 16 22:37 16
13. SV Gingst 16 17:52 9
14. Traktor Kirchdorf 16 19:45 7

Rainer Müller

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