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Wöpkendorfer Reiter erneut ganz vorn dabei

Elmenhorst Wöpkendorfer Reiter erneut ganz vorn dabei

Florian Villwock gewinnt beim 52. Turnier in Elmenhorst das M-Springen / 185 Reiter und 252 Pferde gingen am Pfingstwochenende an den Start

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Florian Villwock von der RSG Wöpkendorf gewann mit „Clair de Lune“ die Springprüfung der Klasse M. Mit seiner zweiten Stute „Carina“ (Bild) belegte er den dritten Platz.

Quelle: Walter Scholz

Elmenhorst. Es gab schon Sturm und stundenlangen Platzregen in den 52 Jahren Reitsportgeschichte von Elmenhorst, aber Hagel, nein daran konnte sich keiner der zahlreichen Besucher des Reit- und Springturniers erinnern. Bei dem plötzlichen Hagel hatten die Veranstalter sogar ein wenig Angst um den Reiternachwuchs, der gerade mit seiner Prüfung im einfachen Reiterwettbewerb begonnen hatte. Sowohl die Kinder als auch ihre vierbeinigen Freunde hatten so etwas noch nie erlebt. „Ihr habt nach der kurzen Unterbrechung hervorragend gekämpft, deshalb werdet ihr alle auf den ersten Platz gesetzt“, verkündete Preisrichter Manfred Brüsch schließlich und erntete dafür den Beifall der Eltern und Freunde.

Das 53. Reit- und Springturnier hat in all den Jahren von seiner Popularität nichts verloren. 185 Reiter waren mit 252 Pferden gekommen, um in den 19 Prüfungen die Besten zu ermitteln. „Über 40 Jahre komme ich hierher, habe tolle Erlebnisse mit Horst Becker gehabt. Wir vermissen ihn sehr“, meinte Walter Roos (60) von der RSG Wöpkendorf. Der Name Horst Becker war auch an diesen zwei Sporttagen in aller Munde. Der große Reitersmann und Vorsitzende des ausrichtenden Vereins war im vergangenen Jahr plötzlich verstorben.

Ein Höhepunkt war daher auch das Springen der mittelschweren Klasse. Hier ging es in Erinnerung an den verstorbenen Vorsitzenden um den „Horst-Becker-Preis“. Acht Paare kamen ins Stechen. In 35,88 Sekunden setzte sich Florian Villwock (RSG Wöpkendof) auf Clair de Lune gegen Lars Köhler (RV Zum Königsstuhl Ranzow) auf Woddy (35,95 Sek.) durch. Auch Platz drei ging an Florian Villwock mit seinem zweiten Pferd Carina. Bereits in der Vorwoche war er mit drei Siegen bei seinem Heimturnier in Wöpkendorf erfolgreichster Reiter geworden.

Die Zuschauer halten der traditionsveranstaltung in Elmenhorst die Treue. Bereits am ersten Tag waren fast 500 Gäste gekommen. Immer wieder gab es viel Beifall für die Reittalente, wie Emma Kümmel (15), die in Stoltenhagen wohnt, aber für den Darßer RV startet. Auch Josephine Hermann (15), sie startet für den RSC Greifswalder Bodden und wohnt in Griebenow, gehört zu den hoffnungsvollen Talenten. Beim einfachen Reiterwettbewerb ging Alina Glaser vom RFV Elmenhorst an den Start. „Ein Leben ohne Pferde ist für mich kaum vorstellbar“, meinte die Zehnjährige. Ausgetragen im Turnierverlauf wurde auch die Springprüfung der Klasse A, deren Wertung in den Cup des Kreisreiterbundes Vorpommern-Rügen einfließt. Charlie Ann Wolf von der RSG Wöpkendorf holte sich mit ihrem Pferd Lousianna die wertvollen Siegerpunkte.

Mit Spannung erwartet wurde das Flutlichtspringen. Vier Reiter-Pferd-Paare schafften es ins Stechen. Nachdem Walter Roos mit seinem Schimmel Ravenna mit 30,38 Sekunden eine tolle Zeit vorgelegt hatte, schien er als Sieger festzustehen. Aber dann kam Vorjahresgewinnerin Christin Brehmer mit ihrer Stute Ruanda. Und tatsächlich unterbot sie die Zeit (29,01 Sek) und erhielt als Preis einen Fernseher von Elmenhorsts Bürgermeister Dr. Rudi Wendorf überreicht. Sehr bemerkenswert, dass sich die 15-jährige Emma Kümmel auf Samhain zutraute, im Reigen der Großen mitzumischen. Sie belegte den siebten Platz.

Walter Scholz

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