Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Wustrow und Wöpkendorf wollen ins Pokal-Halbfinale

Wustrow/Wöpkendorf Wustrow und Wöpkendorf wollen ins Pokal-Halbfinale

Liga hat für beide Vorrang / Morgen Runde der letzten Acht im Kreis

Voriger Artikel
Kickerinnen drehen Rückstand
Nächster Artikel
TSV verliert in der Verlängerung

Oliver Bönig (rechts) vom TSV Wustrow und der Wöpkendorfer Sven Köpke im Laufduell beim Ligaspiel. Morgen wollen beide mit ihren Mannschaften in das Halbfinale des Kreispokalwettbewerbs einziehen. Dann könnte es auch ein erneutes Aufeinandertreffen geben.

Quelle: Foto: Rainer Müller

Wustrow/Wöpkendorf. Zwei Runden haben sie bereits überstanden, zwei weitere müssen sie noch meistern, wenn sie das Finale im Kreispokal des Fußballverbandes Nordvorpommern/Rügen erreichen wollen: Für die Mannschaften vom TSV Wustrow und der SG Wöpkendorf stehen morgen um 14 Uhr die Viertelfinalspiele dieses Wettbewerbs auf dem Plan.

Bei beiden Vereinen räumt man dem Pokal allerdings nicht die höchste Bedeutung ein. „Die Liga geht klar vor“, meinen der Wustrower Trainer Olaf Schuldt und sein Wöpkendorfer Kollege Thomas Buchholz unisono. Durchaus verständlich, wirft man einen Blick auf die Tabelle der Kreisoberliga. Während Wustrow diese anführt, belegt Wöpkendorf derzeit mit nur zwei Zählern Rückstand Rang drei. Daher ist der Aufstieg in die Landesklasse für beide Mannschaft ein Thema.

Dennoch will keines der Teams zwei Schritte vor dem Finale freiwillig ausscheiden. „Als Fußballer sollte man jedes Trainingsspiel gewinnen wollen. Und ein Pokalfinale hat wohl für jeden einen ganz besonderen Reiz“, ist Thomas Buchholz überzeugt.

Er empfängt mit seiner Mannschaft den SV Rambin 61. Dabei gehen die Wöpkendorfer vom Papier her als Favorit in die Partie, dennoch tritt der SGW-Coach auf die Bremse. „Das ist nicht mehr die Mannschaft, die wir in der Liga mit 5:0 besiegt haben. Dort sind neue Leute im Team, die in der Rückrunde bislang beide Spiele gewinnen konnten“, sagt er über den Kontrahenten, der mitten im Abstiegskampf der Kreisoberliga steckt. Doch auch die SG Wöpkendorf gewann in der Rückrunde inklusive des Pokalwettbewerbs bislang dreimal, so dass sich die Zuschauer auf zwei selbstbewusste Mannschaften freuen dürfen. Bei der SGW werden Stürmer Christian Thiel und Verteidiger Steve Höntschke fehlen. Dafür stehen die zuletzt gesperrten Felix Scheffler und Michael Rummelhagen der Mannschaft wieder zur Verfügung.

Gesperrt ist dagegen am Sonnabend der Wustrower Danny Reimer nach seiner Roten Karte, die er im letzten Punktspiel gegen den SV 93 Niepars kassierte. Ansonsten sind bei den Fischländern alle Spieler fit. „Wir reisen mit voller Kapelle an“, kündigt TSV-Coach Olaf Schuldt an. Die Wustrower, die als Aufsteiger die Kreisoberliga anführen, gastieren beim SV Prohner Wiek und gehen leicht favorisiert ins Spiel. Schuldt betont jedoch: „Wir lassen uns von niemandem Druck machen.“

In der Liga haben die Wustrower Ende November mit 2:0 gegen den momentanen Tabellenvierten SV Prohner Wiek gewonnen. Und auch nach der morgigen Neuauflage des Duells will man als Sieger den Platz verlassen, wie Schuldt betont: „Die Liga hat Priorität, aber die Jungs sind heiß und wollen eine Runde weiter.“

Kreispokal

Bisherige Begegnungen:

Hauptrunde: SG Wöpkendorf – Traktor Stoltenhagen 4:2, TSV Wustrow – FV BW Groß Kordshagen 1:0;

Achtelfinale: SG Wöpkendorf – SV Trent 5:0, SG Löbnitz/Zingst – TSV Wustrow 1:3

Die Viertelfinalspiele:

SG Wöpkendorf – SV Rambin, SV Prohner Wiek – TSV Wustrow, SV Kandelin II – SV Neuenkirchen, SV 93 Niepars – SG Empor Richtenberg II (alle Spiele morgen, 14.00 Uhr)

Rainer Müller

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Tor statt Tränen?
Lukas Podolski steht vor seinem letzten Spiel für Deutschland.

Die Winterpause war lang. In dieser Woche startet Bundestrainer Löw mit der Fußball-Nationalelf ins neue Länderspieljahr. Im Fokus steht zunächst noch mal ein Weltmeister. Ernst wird es dann in Baku.

mehr
Mehr aus Sport Ribnitz-Damgarten
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.