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Zweite Saisonniederlage für Trin

Trinwillershagen Zweite Saisonniederlage für Trin

Landesliga Nord: Rot-Weiße unterliegen nach Führung dem Gnoiener SV mit 1:3

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Kein Durchkommen für den Triner Mathias Schinkowsky (links). Fotos (2): Alexander Thiel

Trinwillershagen. Am zweiten Punktspieltag der Landesliga Nord kassierten die Fußballer vom SV Rot-Weiß Trinwillershagen ihre zweite Niederlage. Vor heimischem Publikum hatte das Team mit 1:3 das Nachsehen. „Gemessen an den Spielanteilen ist das Ergebnis gerechtfertigt. Wir haben versucht, über den Kampf ins Spiel zu finden, aber es fehlten die spielerischen Mittel“, resümierte Trainer Ronald Kohls.

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Landesliga Nord: Rot-Weiße unterliegen nach Führung dem Gnoiener SV mit 1:3

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Wir haben versucht, über den Kampf ins Spiel zu finden, aber es fehlten die spielerischen Mittel.“Ronald Kohls, Trainer Rot-Weiß Trin

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SV Rot-Weiß Trinwillershagen:

Hermann - Semrau (78. Puziak), Borowski, Siems, Schinkowsky, Heuer, Kornack, Pohl, Linow (77. Brock), Schober, Tapeser.

Tore: 1:0 Pohl (27.), 1:1, 1:2 Appiah (42., 70.), 1:3 Klipps (82.).

Schiedsrichter: Scheffler (Bad Doberan), Assistenten: Lissner, Beumer.

Zuschauer: 99.

Er musste auf Mannschaftskapitän und Rückkehrer Brian Kozlowski verzichten, der an einer Adduktorenverletzung laboriert. Für ihn übernahm Tobias Semrau die Kapitänsbinde. Die Gäste aus Gnoien begannen druckvoll und spielstark und brachten die Triner in den ersten zehn Minuten gehörig ins Wanken. Der Gastgeber versuchte, über den Kampf ins Spiel zu finden, was auch leidlich gut gelang, dennoch hatten die Gäste mit Angreifer Peterson Appiah einige Torchancen zu verzeichnen, scheiterten jedoch an der aufmerksamen Triner Abwehr.

Umso überraschender war es, dass der erste Treffer nach einer knappen halben Stunde den Gastgebern gelang. Nach einem gescheiterten Angriff der Gnoiener gelangte der Ball über schnell über drei Stationen von Abwehrspieler Tom Borowski über Toni Kornack zu Angreifer Patrick Pohl, der aus halblinker Position unbedrängt den Führungstreffer für die Hausherren markierte (27.). Gnoiens Co-Trainer Jens Lembke, der den im Urlaub weilenden Coach Arne Schmiedeberg vertrat, war überrascht: „Wir machen eine halbe Stunde lang das Spiel. Und dann kommt so ein Tor aus dem Nichts.“

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Der schnelle Peterson Appiah verwertete eine Flanke zum Ausgleich. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Während Gnoien mit schnellen Angriffen für Gefahr sorgte, versuchten die Triner mit Kampfgeist und Zweikampfstärke dagegen zu halten. Es war ein offener Schlagabtausch ohne wirklich zwingende Torchancen. Trins Coach Ronald Kohls konstatierte: „Wenn wir hier mit einem Punkt rausgehen, können wir zufrieden sein.“ Tatsächlich spielten die Gäste aus Gnoien technisch besser, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis in der 70. Minute wiederum Peterson Appiah nach einem flotten Solo aus halblinker Position mit einem Treffer ins lange Eck die Gäste-Führung erzielte. Trins Schlussmann Florian Hermann, der noch eine Minute zuvor mit einer Glanzparade einen abgefälschten Ball über das Tor lenken konnte, war hier chancenlos. Die Zweikämpfe wurden nun ruppiger und die Zwischenrufe der mitgereisten Gnoiener Fans lauter. Schiedsrichter Jens Scheffler blieb jedoch souverän und hatte keine Mühe, das Spiel unter Kontrolle zu halten. In der 82. Minute bekamen die Gäste nach einem Foulspiel einen Freistoß zugesprochen, den Thomas Klipps geschickt über die Triner Mauer schlenzte und den Endstand von 1:3 markierte.

Gnoiens Co-Trainer Jens Lembke war zufrieden: „Wir wussten um Trins Robustheit und Kampfstärke, waren hier jedoch die überlegene Mannschaft und haben am Ende hochverdient gewonnen.“ Am kommenden Sonntag müssen die Rot-Weißen auswärts beim VfL Bergen 94 antreten, während der Gnoiener SV schon am Freitag den PSV Ribnitz-Damgarten empfängt.

Alexander Thiel

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