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Strandzeit hat am meisten begeistert

Marlow Strandzeit hat am meisten begeistert

24 Mädchen und Jungen aus Weißrussland verbrachten vier Ferienwochen in Marlow

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Dankeschön für eine schöne Zeit – Kinder aus Weißrussland waren zu vier Ferienwochen nach Marlow eingeladen.

Quelle: Volker Stephan

Marlow. „Unsere vier Ferienwochen sind sehr schnell vergangenen, denn das Programm war mit vielen Höhepunkten und spannenden Erlebnissen aufgeladen. Wir möchten uns für alles ganz herzlich bedanken“, wandte sich Valentina Tonko, eine der Betreuerinnen der 24 belorussischen Ferienkinder des Marlower Tschernobylvereins, am Donnerstagabend an die Vereinsmitglieder und deren Unterstützer. Traditionell hatte der Verein zwei Tage vor der Heimreise der Kinder alle Sponsoren, Helfer und Gastgeber zum Abschiedsfest mit Grill und kleinem Programm der Mädchen und Jungen eingeladen. Die Acht- bis Zwölfjährigen boten Lieder und Tänze aus ihrer Heimat dar und trugen Gedichte auf Deutsch vor. Das etwa 45-minütige Programm hatten die Kinder erst in den vier Ferienwochen in Marlow einüben können, weil sie sich aufgrund ihrer Herkunft aus verschiedenen Orten und Schulen vorher gar nicht kannten. „Dabei sind viele neue Freundschaften entstanden“, wusste Valentina zu berichten. Die Kinder hätten von sich aus versucht, bei möglichst vielen Gelegenheiten deutsch zu sprechen. Dabei seien ihnen einige Marlower Kinder gute Lehrer gewesen. Den Beweis lieferten die jungen Feriengäste mit dem deutschen Kinderlied „Mein kleiner Papagei“, für das sie viel Applaus ernteten. Aber auch beim russisch vorgetragenen „Herz aus reinem Gold“, einem in Russland und Belorussland sehr populären Lied, knauserte das Publikum nicht mit Beifall. „Alle Kinder sehen gut erholt aus und haben in den vier Wochen richtig Farbe bekommen“, sah Hans-Dieter Druckrey das Ziel der Ferien erfüllt. Trotz des durchwachsenen Wetters habe man es sieben Mal an den Strand geschafft. „Wir wollen noch das schöne Freitagswetter für einen letzten Strandaufenthalt nutzen“, kündigte er an. Fragte man die Kinder einzeln nach ihren schönsten Ferieneindrücken, nannten sie trotz der zahlreichen spannenden Erlebnisse übereinstimmend an erster Stelle die Strandfahrten.

25 Jahre Engagement

1991 wurde der Marlower Tschernobylverein gegründet. Neben alljährlichen Spendentransporten gehört zum Engagement, dass Mädchen und Jungen aus Weißrussland zu einem Ferienaufenthalt eingeladen werden. In diesem Jahr fand das Ferienlager ab dem 31. Juli statt. Daran nahmen 24 Mädchen und Jungen teil, die von fünf Betreuerinnen begleitet wurden.

Für die meisten von ihnen wird es wohl die einzige Gelegenheit gewesen sein, in ihrer Kindheit und Jugendzeit das Meer zu erleben. „Viele stammen aus sozial sehr schwachen Familien mit nur einem Elternteil oder wachsen in Pflegefamilien auf. Aber in den vier Wochen hier sind sie im Umgang viel offener und lockerer geworden“, berichtete Vereinsvorsitzende Sabine Druckrey.

Volker Stephan

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