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„Wir haben nur ein Sorgenkind“

„Wir haben nur ein Sorgenkind“

Schabow Seit zwölf Jahren ist Hartmut Kolschewski, Lehrer am Fachgymnasium Velgast, parteiloser Bürgermeister in Schabow und sieben weiteren Ortsteilen der Gemeinde Lindholz.

Schabow Seit zwölf Jahren ist Hartmut Kolschewski, Lehrer am Fachgymnasium Velgast, parteiloser Bürgermeister in Schabow und sieben weiteren Ortsteilen der Gemeinde Lindholz. Mit der OZ sprach der 62-Jährige über das einzige Problem, das es in Schabow gibt.

Schabow ist für Sie der Inbegriff von Harmonie und Gemeinschaft. Was kann es in so einem Ort für Probleme geben?

Hartmut Kolschewski: Unser Sorgenkind ist eindeutig die Anbindung an den Nahverkehr. Er wurde in den vergangenen Jahren immer weiter ausgedünnt. Mittlerweile fährt nur noch der Schulbus morgens um sechs Uhr.

Gibt es keine weitere Möglichkeit, um beispielsweise nach Bad Sülze zu fahren?

Kolschewski: Nein, ein Linienbus wurde abgeschafft. Aber wir sind ja bescheiden und wären schon zufrieden, wenn uns wenigstens ein- oder zweimal pro Woche ein Bus ansteuern würde. Zu einer Zeit, zu der die Anwohner auch einen Arzt oder ein Geschäft besuchen können. Vielen älteren Bewohnern ist es gesundheitlich nicht zuzumuten, morgens um sechs Uhr nach Bad Sülze zu fahren. Dann haben weder Arzt noch Geschäfte geöffnet. Und die Rücktour könnten sie erst um 17 Uhr, wiederum mit dem Schulbus, antreten. Es wäre ein Tagesausflug.

Wie kämpfen Sie für eine bessere Anbindung?

Kolschewski: Ich habe in einem Brief an die Verkehrsgesellschaft auf das Problem hingewiesen. Es würde ja auch reichen, wenn ein Rufbus eingerichtet wird. Aber zurzeit können einige Bewohner manchmal ihre Arzttermine nicht wahrnehmen. Und ein Taxi nach Bad Sülze ist teuer.

Abgesehen von dem Problem der Anbindung, was mögen Sie an Schabow?

Kolschewski: Die Anwohner leben seit Jahrzehnten miteinander und die Gemeinschaft ist mit ihnen gewachsen. Hier hält jeder sein Grundstück ganz selbstverständlich sauber und man muss niemandem sagen, was zu tun ist. Besonders froh sind wir, dass Landwirt Uwe Töllner regelmäßig und ganz unproblematisch unsere Bankette sauber hält und mäht, wenn er zu seinen Feldern fährt.

caro

OZ

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