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Aufträge aus der Region bringen Arbeit für Langendammer Firma

Ribnitz-Damgarten Aufträge aus der Region bringen Arbeit für Langendammer Firma

Voß & Herrmann besteht seit 25 Jahren / Der Betrieb beschäftigt derzeit 44 Mitarbeiter / Dazu gehören aktuell zwei Lehrlinge

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Viele Glückwünsche bekam Geschäftsführer Udo Voß (Mitte) am Sonnabend zum 25-jährigen Bestehen der Firma, beispielsweise von Anke und Mario Georgi aus Dechowshof.

Quelle: Peter Schlag

Ribnitz-Damgarten. Das Bauen liegt bei Udo Voß quasi in der Familie. Als Vertreter der vierten Generation ist er in der Branche tätig.

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Unser Mittelstand

Zeitweise 60 Mitarbeiter

44 Beschäftigte hat Voß & Herrmann derzeit und ist einer der größten Baubetriebe in der Region. In Hoch-Zeiten waren es sogar 60 Beschäftigte.

Seinen Sitz hat das Unternehmen in Langendamm bei Damgarten.

Am Sonnabend war für den 64-Jährigen, der in Langendamm zu Hause ist, ein besonderer Tag: Die Firma Voß & Herrmann, deren „Front-Mann“ er seit Jahren ist, feierte ihr 25-jähriges Bestehen.

Ein intensives Vierteljahrhundert. „Angefangen haben wir mal mit neun Leuten“, erinnert sich Udo Voß. Wir, das waren damals Anfang April 1991 Horst Herrmann und er. Beide kannten sich aus der ZBO. Zu DDR-Zeiten das Kürzel für Zwischengenossenschaftliche Bauorganisation, aktiv beim landwirtschaftlichen Bauen.

1976 hatte Udo Voß bei der ZBO in Ribnitz angefangen. 15 Jahre später stand für ihn der Weg in die Selbstständigkeit an. Bauen konnte der Langendammer auf seine guten Kontakte zu Baubetrieben und Handwerkern in der Region — auch, was die Suche nach Personal betraf.

Das wurde gerade in den Anfangsjahren in Größenordnungen eingestellt. Die ersten 1990er-Jahre waren im gesamten Nordosten Boomjahre. Sowohl beim Eigenheimbau als auch bei den Aufträgen der Kommunen.

So wuchs Voß & Herrmann schnell. In Hoch-Zeiten beschäftigte der Betrieb 60 Mitarbeiter.

Damals kam das Gros der Aufträge aus der Region. Das ist heute nicht anders. Für Udo Voß ist das nach wie vor mit dem Slogan des bodenständigen Bauens rund um den Bodden verbunden. „Das hatte und hat auch den Vorteil der kurzen Wege“, so der Geschäftsführer. Viele Aufträge haben mit Tourismus zu tun, auf Fischland, Darß und Zingst. Das Langendammer Unternehmen baut Hotels und Pensionen. Als Betrieb, dessen Ursprünge auf die ZBO zurückgehen, war und ist das Unternehmen aber auch für die Landwirtschaft tätig, ob bei Kuhstall oder Melkkarussell. Zu den großen Objekten gehörten ebenso öffentliche Aufträge, beispielsweise die Feuerwehr in Ribnitz. Oder Sporthallen wie die Mühlenberg-Halle in Ribnitz und die Vineta-Halle in Barth. „Gerade in den ersten zehn Jahren haben wir viel für die kommunale Hand gearbeitet“, erinnert sich der Geschäftsführer.

„Wir sind der klassische Rohbaubetrieb“, fasst er fürs Unternehmen zusammen. Mit seinen aktuell 44 Beschäftigten zählt Voß & Herrmann zu den größeren Baufirmen der Region. Eine, die nicht das Schicksal anderer großer Baubetriebe teilte, die Ende der 1990er bzw. zu Beginn des neuen Millenniums aufgeben mussten.

Arbeit ist im Moment mehr als genug da, schätzt Udo Voß ein. Nach wie vor haben viele Aufträge mit touristischen Objekten zu tun.

Ein Schwerpunkt im Unternehmen war und ist die Lehrlingsausbildung. In all den Jahren waren es fast 40 — derzeit zwei.

Während in anderen Firmen der Generationswechsel zum Problem wird, ist das in Langendamm anders. Sohn Henning ist dieses Jahr als Geschäftsführer und Gesellschafter mit eingestiegen.

Zum Firmenjubiläum, das am Sonnabend im Damgartener Bildungszentrum gefeiert wurde, kamen zahlreiche Gäste — und es gab viele gute Wünsche. Besonders würdigte Udo Voß bei der Jubiläumsfeier zwei Mitarbeiter, Winfried Ober-Blöbaum und Rainer Baume. Beide gehören seit 25 Jahren zum Betrieb.

Schöne Idee: Udo Voß hatte mit der Einladung zur Jubiläumsveranstaltung um Spenden für den Küstenschutz gebeten, anstatt von Geschenken — in Ahrenshoop engagiert sich ein Verein für den Erhalt des Hohen Ufers.

Von Peter Schlag

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