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Aufwendige Arbeiten am Dach der Marienkirche

Ribnitz-Damgarten Aufwendige Arbeiten am Dach der Marienkirche

Auf der Nordseite des Gotteshauses werden noch bis Ostern wichtige Deckenbalken ersetzt

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Zimmermann Sven Bergmann ersetzt die maroden Deckenbalken, die zum Teil 250 Jahre alt sind, durch neues Eichenholz.

Quelle: Foto: Carolin Riemer

Ribnitz-Damgarten. Mehr als 250 Jahre sind einige der Dachbalken alt, die die Firma „Neumühler Bauhütte“ zurzeit in der Ribnitzer St. Marienkirche durch neue Balken aus Eichenholz ersetzt.

Zimmermeister Olaf Depkat bezeichnet die Arbeiten als „sehr aufwendig“. Sogenannte Deckenbalkenköpfe und das Dachstuhltragwerk werden von zwei Mitarbeitern auf der Nordseite der Kirche erneuert.

Es sind alte Schäden, die dadurch behoben werden. „Sie stammen bereits aus den 1960er- oder 1970er-Jahren“, sagt Depkat. Durch das damals schlecht gedeckte Dach, sei Feuchtigkeit in die alte Holzkonstruktion eingedrungen. Werden diese nicht erneuert, droht das Dach abzusacken. „Die Feuchtigkeit beschädigte auch tragfähige Hauptbalken, also wichtige Knotenpunkte auf denen die Dachkonstruktion liegt“, erläutert der Fachmann. Deswegen habe sich auch viele Jahre niemand an die Arbeiten herangetraut. Die alten Holzbalken stammen aus dem Gelbensander Wald. 1759 wütete der letzte große Stadtbrand in Ribnitz und nur noch die Grundmauern der Kirche blieben stehen. Die nun ersetzten Holzbanken stammen noch aus der Zeit des Wiederaufbaus. Geld konnte der Großherzog damals nicht für den Wiederaufbau locker machen. Dafür gab es das Holz aus dem Gelbensander Wald.

Für den Sanierungsprozess wurde nun eine Spezialfirma eingeschaltet, die bereits Erfahrung mit dem Ribnitzer Gotteshaus hat. Deren Mitarbeiter sind es gewohnt, Dachstühle von Kirchen, historischen Schlössern und Denkmälern zu erneuern. Zuletzt arbeiteten sie am Doberaner Münster. Vor drei Jahren erfolgten die Sanierungsarbeiten bereits an der Südseite der Marienkirche. Kosten- und arbeitsintensiv ist die Sanierung auch dadurch, weil der Innenraum der Kirche, inklusive des Altars, akribisch verhüllt werden musste, damit alles vor dem Baustaub geschützt ist. „Wir ersetzen alles so originalgetreu wie möglich“, verspricht Zimmermann Sven Bergmann, der mit seinem Kollegen zurzeit in etwa 13 Metern Höhe werkelt. Aktuell arbeiten sie am letzten Bauabschnitt über der Winterkirche. Wenn alles wie geplant läuft, sind die Sanierungsarbeiten Ostern abgeschlossen.

Etwa 100000 Euro müssen Landeskirche und Patronat für die Restaurierungsarbeiten zahlen.

caro

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