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Bad Sülze bleibt im Touri-Verein

Bad Sülze Bad Sülze bleibt im Touri-Verein

Austritt abgelehnt trotz Erhöhung der Beiträge

Bad Sülze. Entgegen erster Überlegungen bleibt Bad Sülze Mitglied im Tourismusverein Vogelparkregion Recknitztal. Die Stadtvertreter entschieden sich in dieser Woche mehrheitlich gegen den Austritt. „Die Arbeit des Tourismusvereins ist ausgezeichnet. Er hat es geschafft, die Region deutlich bekannter zu machen“, sagte Bürgermeisterin Doris Schmutzer.

Zuletzt gab es aufgrund der geplanten Beitragserhöhung für die Mitglieder in verschiedenen Gemeinden, die dem Verein angehören Überlegungen, den Tourismusverein zu verlassen. Bad Sülze beispielsweise soll künftig statt bisher 72 Euro 432,50 Euro zahlen – pro Jahr.

Kritisiert wurde dennoch, dass sich der Verein zu sehr auf den Vogelpark und die Stadt Marlow konzentriere. „Wir müssen unsere eigenen Interessen stärker ansprechen“, sagte Schmutzer.

Anke Hass vom Amt Recknitz-Trebeltal spielte den Ball zurück. Bei Mitgliederversammlungen des Vereins habe zuletzt oft das Amt die Mitgliedsgemeinden vertreten. „Sie müssen hingehen, nur dann kann man mitreden“, sagte Anke Hass.

Haushalt beschlossen

Die Stadtvertretung Bad Sülze hat in dieser Woche außerdem den Haushalt der Dahlienstadt fürs kommende Jahr beschlossen. Im Finanzhaushalt fehlen fast 780000 Euro. Laut Bürgermeisterin Dr. Doris Schmutzer resultiert das Haushaltsloch aus einer Liquiditätsbeihilfe, die das Land vor Jahren an Bad Sülze gezahlt hatte und die Jahr für Jahr zurückgezahlt werden muss. Bad Sülze befindet sich in der Haushaltskonsolidierung, ist also zum Sparen gezwungen.

Wichtigste Investitionen sind zum einen die Sanierung der Kastanienallee. Auch ein Abschnitt der Mühlenstraße soll im kommenden Jahr saniert werden.

Für Grundstückseigentümer wird es im kommenden Jahr günstiger. Die Stadtvertreter beschlossen, die Gebühren für den Winterdienst und die Straßenreinigung zu senken. Die Gemeinde ist für diese Aufgaben zuständig, kann beziehungsweise muss laut Kommunalabgabengesetz aber die Grundstückseigentümer, an deren Grundstücken die Straßen und Fußwege gesäubert werden, an den Kosten beteiligen.

Für den Winterdienst werden ab 2018 0,60 Euro statt bisher 0,68 Euro pro laufendem Meter fällig. Straßenreinigung und Winterdienst kosten künftig 0,93 Euro statt bisher 1,03 Euro pro Meter.

ron

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