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Bartelshagen I wächst: Hier sollen 18 Eigenheime entstehen

Marlow/Bartelshagen I Bartelshagen I wächst: Hier sollen 18 Eigenheime entstehen

Schon in einem Jahr könnten in dem Marlower Ortsteil die Bagger rollen / Grundstücke sind vergleichsweise günstig

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Noch liegt die Fläche in Bartelshagen I, auf der künftig gebaut werden soll brach. Früher stand dort eine Schweinemastanlage.

Quelle: Foto: Michaela Krohn

Marlow/Bartelshagen I. Bauplätze für Eigenheime sind rar in der Region. Höchstens einzelne Baulücken sind in und um Marlow laut Stadtbauamt noch frei. Daher soll nun im Ortsteil Bartelshagen I ein neues Baugebiet ausgeschrieben werden. Schon in einem Jahr könnten dort die ersten Bauherren zum Spatenstich ansetzen.

OZ-Bild

Schon in einem Jahr könnten in dem Marlower Ortsteil die Bagger rollen / Grundstücke sind vergleichsweise günstig

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Vor mehr als zehn Jahren hat die Agrargenossenschaft Bartelshagen I die ehemalige Schweinemastanlage abgerissen. Dort sollen künftig Eigenheime stehen. Eine Zuwegung ist bereits geschaffen. Gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr befindet sich der Weg, der zum künftigen Bauland führt. Der Dorfverein hat sich auch schon einen Namen dafür überlegt: Haubenweg.

„Bartelshagen I ist ein beliebter Standort für den Bau von Eigenheimen“, weiß Bauamtsleiterin Andrea Schwarze. Vor allem die Nähe zu Ribnitz-Damgarten und Rostock sei für viele wichtig. Da sonst so gut wie keine Bauplätze mehr in Marlow vorhanden seien, „haben wir uns entschlossen, ein neues Wohngebiet auszuschreiben“, sagt die Amtsleiterin.

Vorplanung hat begonnen

Voraussetzung dafür ist zunächst die Aufstellung eines Bebauungsplanes für Wohnen. Diesen ersten Schritt ist die Stadtvertretung bereits gegangen und hat einstimmig dafür gestimmt. „Nun befinden wir uns in der Vorplanung. Wir haben drei verschiedene Planer angefragt, für einen müssen wir uns dann entscheiden“, sagt Andrea Schwarze. Unter anderem geht es darum, wie die Straßenführung einmal aussehen soll und vor allem, wie viele Grundstücke dort entstehen können. „Wir gehen von ungefähr 18 aus, das kommt aber darauf an, wie groß die einzelnen Bauflächen sind. Einige werden größer, andere kleiner sein.“

Über den Entwurf – wenn er dann fertig ist – sollen die Anwohner noch einmal informiert werden.

Große Zustimmung erhielt der Plan des Bauamtes von den Marlower Stadtvertretern. „Es scheint wirklich einen Bedarf nach Bauflächen zu geben“, sagt Kerstin Nilson (Bauernverband). Sie hätte positive Rückmeldungen auf diese erste Planung bekommen.

Auch Stadtpräsident Norbert Schlesiger (Bauernverband) findet: „Das ist eine gute Initiative.“ Denn: Die Stadt Marlow verfüge im Ortsteil Bartelshagen I mit dem Verkauf des letzten Grundstückes im Bereich Karbrücke über keine städtischen Bauflächen für Eigenheime mehr. Auch von privaten Eigentümern können keine bebaubaren Flächen bereitgestellt werden – bis auf eventuell möglich werdende Ersatzbauten.

40 Euro pro Quadratmeter Andrea Schwarze vom Marlower Bauamt bestätigt das: „Wir haben nur noch einzelne Splitterflächen frei, kleinere Baulücken.“ Darunter sind drei Plätze in Dänschenburg und wenige in Marlow am Feriendorf. „Als Bauherr möchte man aber einen Bauplatz haben, der zu einem passt und einem hundertprozentig zusagt. Die Plätze müssen attraktiv sein“, weiß die zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters. Die Wahrscheinlichkeit eine solche Baufläche in einem neuen Wohngebiet zu finden, sei größer als in einer übrig geblieben kleineren Baulücke.

Wer in Marlow und in Umgebung bauen will, kann sich zudem über moderate Preise freuen – noch. „Zurzeit liegen wir noch bei unter 40 Euro pro Quadratmeter“, sagt Andrea Schwarze. Dass das ein extrem günstiger Preis ist, fast ein Schnäppchen, ist der Bauamtsleiterin durchaus bewusst. Vielleicht sei auch das Anreiz für potenzielle Bauherren.

So kann ein Quadratmeter Baufläche rund um den Bodden bis zu 115 Euro Euro kosten. Das geht aus einer Statistik des Landkreises Vorpommern-Rügen hervor. Andrea Schwarze weiß: „Auch in Marlow wird es künftig teurer werden.“ Spitzenwerte wie auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst von bis zu 700 Euro pro Quadratmeter sind allerdings nicht zu erwarten.

Michaela Krohn

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