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Bremer wollen 103 Windenergieanlagen vor dem Darß bauen

Prerow Bremer wollen 103 Windenergieanlagen vor dem Darß bauen

Die Zahl der Windenergieanlagen in der Ostsee vor dem Darß könnte um das Fünffache wachsen. Ein Bremer Unternehmen will 103 neue Windräder bauen und betreiben. Die Anlagen sollen 175 Meter hoch sein, 60 Meter höher als die bestehenden.

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Der Offshore-Windpark „Baltic 1“ vor Prerow, er soll um 103 Anlagen erweitert werden.

Quelle: Timo Richter

Prerow. 103 Offshore-Windenergieanlagen will die OWP Gennaker GmbH mit Sitz in Bremen rund 15 Kilometer vor der Küste der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst errichten und betreiben. Möglich macht das das vor allem bei Touristikern höchst umstrittene Landesraumentwicklungsprogramm. Das weist um den bestehenden Windpark „Baltic 1“ mit 21 Windrädern großzügige marine Vorrangflächen für weitere Windenergieanlagen aus.

Die 175 Meter hohen Anlagen haben eine Gesamtkapazität von gut 865 Megawatt. Zum Vergleich: Der vor Jahren ans Netz gegangene Windpark „Baltic 1“ hat den Angaben der Betreiberin EnBW AG eine Leistung von gut 48 Megawatt. Die Leistung des geplanten Windparks „Gennaker“ ist mit gut 865 Megawatt knapp 18-mal so groß. In dem 7 Quadratkilometer großen Offshore-Windpark „Baltic 1“ könne der Strom für 50 000 Haushalte erzeugt werden. Die 21 Anlagen sind jeweils 115 Meter hoch.

Ein Sprecher des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern mit Sitz in Stralsund bestätigt das Vorhaben des Bremer Unternehmens unter dem Dach der der WPD AG, einem eigenen Worten zufolge „umsetzungsstarken Partner bei der Entwicklung und Finanzierung sowie dem Bau und Betrieb von Windparks an Land und auf See“.

Der Windpark vor Prerow (Vorpommern-Rügen) soll die Bezeichnung „Gennaker“ erhalten. Laut Staatlichem Amt für Landwirtschaft und Umwelt sollen die Windenergieanlagen voraussichtlich im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden.

Timo Richter

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