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Erdgasfackel lodert in Völkshagen

Völkshagen Erdgasfackel lodert in Völkshagen

Netzbetreiber investiert 250 000 Euro / Auch Gresenhorst wird angeschlossen

Völkshagen. Die Erdgasfackel ist am Dienstag in Völkshagen entzündet worden. Der Ortsteil von Marlow wurde von der Firma HanseWerk ans Gasnetz angeschlossen, wie zwei weitere Ortsteile zuvor.

Rund 250 000 Euro hat der Netzbetreiber in den Anschluss von Völkshagen ans Netz investiert, erläutert Axel Rose von HanseWerk. „Etwa 4,7 Kilometer Leitungen wurden verlegt“, fügt er hinzu.

Ursprünglich, erzählt Axel Rose, sei im Unternehmen überlegt worden, wo man neue Ortsnetze bauen könnte. So kam es zu Gesprächen auch mit der Stadt Marlow. 2014 erfolgte dann mit Bartelshagen I der Anschluss des ersten Marlower Ortsteiles. Weiter ging es dann Richtung Rostocker Wulfshagen. Kurz vor diesem Ortsteil wurde eine sogenannte Übernahmestation gebaut. Unter anderem wird dort der Gasdruck heruntergeregelt, außerdem erfolgt die Odorierung. Letzteres bedeutet, dem Gas werden geruchsintensive Substanzen zugesetzt, als Sicherheitsmaßnahme. Von Rostocker Wulfshagen folgte dann der Leitungsbau über den Acker Richtung Völkshagen und dort im Ort.

Wie geht’s weiter? Von Beginn an sah das Projekt vor, bei der Erschließung fürs Erdgasnetz auch Gresenhorst einzubeziehen. Das ist nun möglich, am Dienstag erfolgte dafür der erste Spatenstich.

Voraussetzung für die Projekte von HanseWerk ist immer, dass sich zwecks Wirtschaftlichkeit eine ausreichend große Anzahl von Interessenten findet, die dann auch eine entsprechende Vereinbarung abschließen. Für Gresenhorst liegen derzeit 41 solche Interessenbekundungen vor. Wobei, betont Wolf-Axel Rahn von HanseWerk, das Unternehmen nur Transporteur sei, den Erdgashändler müssten die Kunden selbst auswählen.

„Investiert werden bei diesem Projekt rund 240 000 Euro, gebaut werden etwa 4,8 Kilometer Leitungen“, erläutert Axel Rose zu den Arbeiten in Gresenhorst. 2016 soll das Rohrnetz fertiggestellt werden – und möglichst auch noch der eine oder andere Hausanschluss.

Unabhängig davon wird ein weiteres Großvorhaben vorangetrieben – der Ausbau im Bereich Divitz-Spoldershagen sowie Fuhlendorf und Bodstedt.

HanseWerk hat dafür die Planung beauftragt, gegenwärtig erfolgen Vermessungsarbeiten. Die Mitarbeiter nehmen die Topographie auf, prüfen, wo Leitungen vorhanden sind. „Dann wird ein Korridor gesucht, in dem die Leitungen verlegt werden“, erläutert Axel Rose zur Verfahrensweise. Aufwändig dabei ist zum Beispiel, dass die Barthe bei Divitz unterquert werden muss.

Peter Schlag

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