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Expertenrunde empfiehlt Seehafen, Sauna und Solegrotten

Prerow Expertenrunde empfiehlt Seehafen, Sauna und Solegrotten

Die Planerwerkstatt der Architektenkammer war in Prerow (Vorpommern-Rügen) zu Gast. Am Dienstag wurden viele Ideen und Anregungen präsentiert. Und: Der Verkehr ist das größte Problem.

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In Prerow haben 15 Architekten und Planer Vorschläge für Veränderungen und Neues im Ostseebad gemacht.

Quelle: Susanne Retzlaff

Prerow. Neben vielen Stärken und einigen Schwächen machten die 15 Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, die der Einladung der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern zu ihrer 17. Planerwerkstatt gefolgt waren, auch ungenutzte Potenziale in Prerow aus. Zur Präsentation der Ergebnisse kamen am Dienstagnachmittag im Kulturkaten „Kiek In“ rund 100 neugierige Gäste.

Prerow habe mit seinem beschaulichen Charme eine Zielgruppe mit Potenzial unter den „Familienmenschen und Entschleunigern“ gefunden, hieß es. Allerdings könne Prerow sein Profil noch etwas schärfen. „Prerow braucht was Eigenes“, erklärte Dr. Peter Hajny, Vizepräsident der Architektenkammer MV.  Die leerstehende Vogelswarte könnte zu einer Außenstelle des Standesamtes mit Sternwarte, Café und Übernachtungsmöglichkeiten, Kurpark, Kirche, Altes Dorf und Binnenhafen aufgewertet werden. Prerow liegt auf einer warmen Solequelle, die Einrichtung eines Gesundheits-Wellness- und Erholungszentrums mit Solegrotte und Saunalandschaft könnte die Tourismussaison verlängern, die Reha-Tradition beleben, auch Einheimischen außer Schwimmunterricht und Aquafitness neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze bieten.

Ein weiteres Thema war der geplante Ersatzhafen: Nur ein „Ersatzhafen“ ist nicht genug – ein richtiger Außenhafen sollte daraus werden, mit Mehrwert. Auf der dann 500 Meter langen Seebrücke muss etwas geboten werden, Leuchtmarken, Bar, Fischverkauf, am Ende Gastronomie. Das maritime Element Prerows könne noch Verstärkung brauchen, die Seemannskirche sei schon da, fehlen historische Schiffe und Fahrgastschifffahrt, die den Strand vom Außenhafen aus erschließen kann. „Wir sind nicht für eine lineare Seebrücke, sondern für einen Erlebnisbereich. Dr. Frank Weichbrodt aus dem Ministerium hat am Vorabend signalisiert, dass er dafür offen sei“, erklärte Hajny.

Prerows große Schwäche allerdings sei der Verkehr, insbesondere in der Waldstraße. „Die Tages- und reinen Strandgäste müssen raus aus dem Ort“, war man sich einig. Gelänge es, diesen Verkehr am Ortsrand abzufangen und diese Gäste gebenenfalls mit Elektrobussen weiter zu befördern sowie den gewerblichen Lieferverkehr geschickter zu regulieren, sei schon viel gewonnen. Die Waldstraße könne zur Dorfpromenade und Einkaufsstraße werden. Moderne Fahrradverleihsysteme oder Einbahnstraßenregelungen könnten helfen.

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OZ

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