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Famila investiert in Ribnitz

Ribnitz-Damgarten Famila investiert in Ribnitz

Handelsmarkt möchte ab Frühjahr am Rostocker Landweg bauen

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Das Einkaufszentrum Rostocker Landweg in Ribnitz wird umgekrempelt: Aldi soll aus dem alten Gebäude aus- und in ein neues Gebäude, das auf dem Areal errichtet wird, einziehen. Anschließend soll das Famila-Warenhaus modernisiert werden. FOTO: EDWIN STERNKIKER

Ribnitz-Damgarten. Die Famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG will am Standort Rostocker Landweg Ribnitz ein neues Gebäude errichten. Als Mieter soll dort der Discounter Aldi einziehen. Aldi wird aus dem bisherigen Standort, den der Lebensmitteldiscounter seit vielen Jahren mit dem Famila-Warenhaus am Rostocker Landweg teilt, ausziehen.

Planerisch ist das Vorhaben jetzt auf einem guten Weg. Nachdem der Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan Nr. 87 der Stadt Ribnitz-Damgarten „Einkaufszentrum Rostocker Landweg“ im Bauausschuss Zustimmung gefunden hat, werden die Stadtvertreter in ihrer Sitzung am 7. Dezember über den Satzungsbeschluss beraten und entscheiden. „Sobald er dann im Stadtblatt veröffentlicht worden ist, tritt der Bebauungsplan in Kraft“, erläuterte Bauamtsmitarbeiter Guido Keil in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Ribnitz-Damgarten.

Die Pressestelle von Famila Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG teilte gestern auf OZ-Anfrage mit: Wenn die Ribnitz-Damgartener Stadtvertreter in ihrer Sitzung in der nächsten Woche grünes Licht geben, werde man umgehend den Bauantrag vorbereiten und ihn dann im Januar bei der zuständigen Kreisbehörde einreichen. Famila peilt einen Baustart spätestens im Frühjahr 2017 an. Ob dann die Bauleute tatsächlich anrücken können, hänge aber davon ab, wie schnell der Bauantrag bearbeitet werden wird, teilte die Pressestelle weiter mit.

Eigentlich wollte Famila mit den Bauarbeiten bereits in diesem Jahr beginnen, doch dann habe es Verzögerungen gegeben, erläuterte Keil in der Sitzung des Bauaussschusses. Grund seien Probleme beim Thema Immissionsschutz gewesen. Im Rahmen des Planverfahrens seien in der ersten Öffentlichkeits- und Trägerbeteiligung seitens des Landkreises Vorpommern-Rügen und anliegender Nachbarn Hinweise vorgebracht worden. Daraufhin sei die schalltechnische Untersuchung entsprechend den Prämissen der zuständigen Immissionsschutzbehörde grundlegend überarbeitet worden. Es sei festgestellt worden, dass alle Probleme technisch lösbar seien. Die überarbeiteten Planunterlagen wurden daraufhin erneut öffentlich ausgelegt und versandt.

„Seitens der Öffentlichkeit wurden keine Stellungnahmen abgegeben. Die Immissionsschutzbehörde hatte ebenfalls keine Bedenken mehr. Damit ist der Plan jetzt rund“, sage Keil. Wenn die Bauarbeiten abgeschlossen und Aldi in das neue Gebäude im südwestlichen Bereich des Areals umgezogen sein wird, soll das Famila-Warenhaus neu geordnet und modernisiert werden.

Gelöst werden muss von Famila noch die Frage, wie die Flächen am alten Aldi-Standort künftig genutzt werden können. Die Stadt kann sich hier vom Elektrofachmarkt über ein Kino bis hin zum Fitnesscenter alles vorstellen. Was durch das Einzelhandelskonzept der Stadt allerdings ausgeschlossen ist, ist eine Nachnutzung dieser rund 900 Quadratmeter für „zentrenrelevante“ Kernsortimente.

Aus diesem Grund schließt die Stadt zum Beispiel einen Drogeriemarkt am Rostocker Landweg aus, machte Guido Keil in der Sitzung des Bauausschusses noch einmal deutlich.

Rolf Günther, der als sachkundiger Einwohner für die CDU/FDP-Fraktion im Bauausschuss mitwirkt, wollte wissen, wie man denn, wenn das neue Gebäude für Aldi steht, mit den Autostellplätzen hinkomme.

Die werden für den neuen Aldi-Standort und Famila ausreichen, sagte Keil. Was die Stellplätze für den alten Aldi-Standort angehe, müsse man sehen, wie dieser später genutzt werden wird. „Davon hängt letztendlich der Parkplatzbedarf ab.“

Edwin Sternkiker

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