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Freies Internet für alle auf dem Ribnitzer Marktplatz

Barth/Marlow Freies Internet für alle auf dem Ribnitzer Marktplatz

Seit gestern haben mobile Internetnutzer zeitlich unbegrenzten kostenlosen Zugang zum World Wide Web

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Zu den ersten, die im Beisein vor Bürgermeister Frank Ilchmann (l.) das kostenlose Internetangebot auf dem Ribnitzer Markt nutzten, gehörten Sabine und Heiko Schaub aus München.

Quelle: Edwin Sternkiker

Barth/Marlow. Seit gestern, 12.30 Uhr, haben mobile Internetnutzer auf dem Ribnitzer Marktplatz freien Zugang ins World Wide Web. „Ich hatte es kaum freigeschaltet, da waren bereits 25 Geräte aktiv“, teilte Lars Ewert, IT-Verantwortlicher in der Stadtverwaltung, mit.

„Ein toller Service der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten.“

Heiko Schaub, Urlauber aus München

Drei W-Lan-Hotspots

Zur Zeit ermöglichen drei öffentliche W-Lan-Hotspots in Ribnitz-Damgarten das kostenfreies Surfen im Internet: in der Tourist-Information im Bernsteinhaus, in der Bibliothek Ribnitz und auf dem Ribnitzer Marktplatz.

Netzwerkname: freie stadt WLAN

Die Idee, auf dem Marktplatz freies W-Lan anzubieten, stammt von Bürgermeister Frank Ilchmann (parteilos). Man müsse einfach darauf reagieren, dass immer mehr Smartphone- und Tablet-Nutzer über alle Altersgrenzen hinweg unterwegs per W-Lan-Hotspot surfen wollen, erläuterte er. Die ersten Überlegungen dazu habe es im März gegeben, dann habe es nur wenige Wochen gedauert, bis Router und W-Lan-Antenne unterm Dach des Ribnitzer Rathauses installiert waren, sagt der Verwaltungschef. Er verweist darauf, „dass die Einwohner und Besucher der Stadt dieses kabellose Internetangebot auf dem Ribnitzer Marktplatz zeitlich unbegrenzt kostenlos nutzen können“.

Zu den ersten mobilen Internetnutzern, die gestern von diesem Angebot Gebrauch machten, gehörten Sabine und Heiko Schaub aus München. „Wir hatten den Tipp nach entsprechender Nachfrage in der Tourist-Information am Ribnitzer Markt bekommen und haben es gleich mal probiert. Es klappte sofort. Ein toller Service der Stadtverwaltung Ribnitz-Damgarten“, findet Heiko Schaub. Ein Lob, das der Bürgermeister gern entgegennahm. Die Münchner haben auf einem der im Ribnitzer Hafen liegenden Hausboote Quartier genommen. „Diese Übernachtungsmöglichkeit war für uns der ausschlaggebende Grund, dass wir uns in diesem Jahr für einen Urlaub in Ribnitz entschieden haben“, sagte Sabine Schaub.

Freies W-Lan gehört zwar inzwischen vielerorts auf der Welt zum selbstverständlichen Service, doch in Mecklenburg-Vorpommern sind längst nicht in allen Städten kostenlose Zugänge vorhanden. Insofern sehe man sich in der Bernsteinstadt gut aufgestellt, machte Ilchmann deutlich. Zumal die Stadtverwaltung bereits seit 2008 kostenfreies öffentliches W-Lan in der Tourist-Information am Ribnitzer Markt und seit Oktober vergangenen Jahres auch in der Bibliothek Ribnitz anbietet. Und es sollen noch weitere öffentliche Hotspots in der Bernsteinstadt hinzukommen, kündigte Ilchmann an. So gebe es konkrete Planungen, diese Möglichkeit auch am Damgartener Standort der Stadtbibliothek zu schaffen. Frank Ilchmann: „Wünschenswert wäre freies W-Lan sicher auch in den Häfen von Ribnitz und Damgarten. Wir werden das prüfen.“

Man sehe im freien W-Lan-Angebot eine gute Möglichkeit, die Attraktivität der Bernsteinstadt weiter zu steigern, erläuterte der Ribnitz-Damgartener Bürgermeister. Und vielleicht könne man damit ja auch beitragen, dass sich Urlauber und Tagesgäste länger in der Stadt aufhalten, ergänzte Lars Ewert.

Auch Marlow will öffentlichen W-Lan-Punkt schaffen

Mobil auf der Datenautobahn: Auch andere Kommunen in der Region bieten öffentliche, kabellose Internetzugänge an. Zu diesen Städten gehört auch Barth. Hier besteht für Einwohner, Urlauber und Tagesgäste im Rathausgebäude die Möglichkeit, kostenlos das kabellose Internetangebot der Stadt zu nutzen, erläuterte Bauamtsleiter Manfred Kubitz.

In Marlow gibt es bisher noch kein kostenloses öffentliches W-Lan, aber das soll sich auf jeden Fall ändern, informierte Bürgermeister Norbert Schöler auf OZ-Nachfrage. „Wir haben dieses Thema bereits seit längerem fest im Auge. Aber bevor wir das als Kommune praktisch angehen können, brauchen wir erst einmal freie Kapazitäten. Diese werden erst dann vorhanden sein, wenn der Breitbandausbau erfolgt ist. Da sind wir jetzt im Landkreis Vorpommern-Rügen bekanntlich auf einem sehr guten Weg.“ es

Edwin Sternkiker

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