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Kleine Fische für großes Wohlbefinden

Ahrenshoop Kleine Fische für großes Wohlbefinden

Einmalig im Landkreis: In Ahrenshoop vertilgen Rötliche Saugbarben überflüssige Hautpartikel

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Fisch-Kuss für die Füße

„Hotelfee“ Margarita Lukasov testet eine Behandlung der „Knabberfische“, Hotelbesitzerin Andrea Saatmann schaut zu. Die Rötlichen Saugbarben knabbern abgestorbene Hautpartikel weg.

Quelle: Foto: Timo Richter

Ahrenshoop. Es kribbelt, es kitzelt, wenn sich zig Rötliche Saugbarben über abgestorbene Hautpartikel hermachen. Gleichzeitig wird durch das Knabbern der Fische die Haut durchblutet – Wellness pur, wie die Ahrenshooper Hotelbesitzerin Andrea Saatmann meint. Mit dem „Fischlandkuss“ hat die 39-Jährige in Ahrenshoop ein kreisweit einmaliges Angebot im Programm.

50 Fische knabbern am Fuß

2 Aquarien mit je 50 Fischen hat Andrea Saatmann für den „Fischlandkuss“ aufgebaut. Investiert hat die 39-jährige Hotelbesitzerin rund 25000 Euro in das kreisweit einmalige Angebot.

2 Millionen Euro hat die Ahrenshooperin für Hotelbau, Café und „Fischlandkuss“ ausgegeben.

Landesweit gibt es nur zwei ähnliche Möglichkeiten mit der Anwendung von Fischen.

Bei Andrea Saatmann thronen die Kunden erhöht auf einer Bank, die frisch gewaschenen Füße hängen in zwei Aquarien. Die Saugbarben machen sich sogleich an die Arbeit und knabbern überschüssiges Gewebe weg. Harte Hornhaut wird wieder weich, juckendes Gewebe wird ganz einfach weggefuttert. Am Ende haben die Kunden laut Andrea Saatmann weiche Füße – und mit Blick auf die weibliche Kundschaft – warme Füße. Denn die Arbeit der Fische fördere die Durchblutung. Im Apart-Hotel von Andrea Saatmann gibt es eine Anwendung rein im Wellness-Bereich. Eingesetzt werden solche Fische beispielsweise auch bei der Reinigung von schlecht verheilenden Wund- und Narbenrändern in der Medizin.

Das Wasser in den beiden Aquarien wird stündlich mehrfach gefiltert. Wöchentlich findet ein Wasserwechsel statt, wie Andrea Saatmann sagt. Und in das Wasser hinein kommen nur Hände und Füße, die zuvor gründlich gewaschen wurden. Die Anwendungen dauern laut Saatmann zwischen zehn und 30 Minuten.

Gerade einmal 15 Quadratmeter groß ist das Geschäft. Die Hotelbetreiberin wollte die Fläche aber nicht verpachten oder als Abstellfläche nutzen. Sie hat über ein Angebot nachgedacht, das es auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst noch nicht gibt und den Gästen zugleich ein Erlebnis verschafft, das sie mit nach Hause nehmen. So kam sie auf die Behandlung mit Fischen.

„Das ist ein Trend, der kommt“, sagt Andrea Saatmann. Es gelte aber, intensive Prüfungen in Tierhaltung zu absolvieren: 90 Minuten Theorie und nochmal eine Fragestunde durch einen Tierarzt. Das aber habe sich gelohnt, ist Andrea Saatmann überzeugt.

Info: ☎ 038220-6070

Timo Richter

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