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Mit dem Amphibienfahrzeug ins Sommerdomizil

Frauendorf Mit dem Amphibienfahrzeug ins Sommerdomizil

45 Kühe und 30 Kälber der Agrargenossenschaft Frauendorf weiden auf der Oie im Barther Bodden

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Mit dem Amphibienfahrzeug wurden die Kühe und Kälber auf die Oie im Barther Bodden gebracht.

Quelle: Volker Stephan

Frauendorf. Die Agrargenossenschaft Frauendorf schickte 45 Mutterkühe und 30 Kälber in die Sommerfrische. Sie dürfen in den nächsten Monaten auf der Insel Oie im Barther Bodden weiden. Auch fünf junge Kaltblüter des Spoldershägener Züchters Manfred Scheel wurden mit einem Amphibienfahrzeug auf die Vogelinsel übergesetzt.

„Wegen der bisherigen Brutperiode der meisten Seevogelarten dürfen unsere Tiere erst jetzt auf die Oie. Hier sollen sie das Gras niedrig halten, damit die Bodenbrüter rundum freie Sicht haben und so ihre natürlichen Feinde ausmachen können“, sagte Christoph Meincke, einer der Geschäftsführer der Agrargenossenschaft, der die Aktion leitete.

Je nach Futterangebot könnten die Kühe und Pferde bis September oder Oktober auf dem Eiland bleiben, wobei sie in den nächsten Wochen noch die Gesellschaft einiger Ornithologen haben. Wenn deren Aufgabe erfüllt ist, werden die Kühe und Pferde völlig unter sich sein. „Sie sind ja keine Futterkonkurrenten, sondern ergänzen sich. Was die einen verschmähen, schmeckt wiederum den anderen“, erklärte der studierte Landwirt.

Mit der Futtermasse auf der Insel ist er in diesem Jahr nicht so zufrieden. „Zuerst war es zu kalt, dann lange Zeit zu trocken. Sollte das Weidegras knapp werden, holen wir die Tiere eher von der Insel.“ Vom Wohlergehen der wertvollen Kühe und Pferde würden sich Mitarbeiter der Agrargenossenschaft in regelmäßigen Abständen überzeugen, versicherte er. Auch seien alle Tiere vor ihrem Inselaufenthalt noch einmal dem Tierarzt vorgestellt worden.

Die Anschaffung des Amphibienfahrzeugs PTS wertete Christoph Meincke als Glücksfall. Gegenüber den früheren Transporten per Ponton und Schlepper gingen die heutigen Aktionen nämlich viel einfacher und deutlich schneller vonstatten.

Vom größten Vorzug des PTS, große Lasten an nicht eingerichteten Ufern anlanden zu können, profitierte im Mai auch die Boddenland GmbH. Als damals auf der benachbarten Vogelinsel Kirr die Hauptwasserleitung nach Zingst brach, leistete die Agrargenossenschaft unkompliziert technische Hilfe. Mit ihrem Amphibienfahrzeug wurden Bagger, Material und Personal zum Ort der Reparatur übergesetzt.

Volker Stephan

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