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Nicht auf der Naturschönheit ausruhen

Kuhlrade Nicht auf der Naturschönheit ausruhen

Recknitztal-Initiative engagiert sich für den Ausbau der Infrastruktur für den Radtourismus

Kuhlrade. Wenn es um das Radwegenetz der Region geht, gehört Rainer Frerichmann zu denjenigen Radfahrern, die sich bestens auskennen. Der Kuhlrader engagiert sich beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (kurz ADFC) und außerdem in der Touristischen Radlerinitiative Unteres Recknitztal.

Das Verbinden der Fernradwege in unserer Region liegt ihm deshalb besonders am Herzen. Das gilt beispielsweise für den Ostsee-Rundweg, aber auch für den Östlichen Backsteinrundweg und den Fernradweg Hamburg-Rügen.

Auf seinem Storchenhof beherbergt der Kuhlrader regelmäßig Radfahrer. „Das Landschaftliche ist ein Pfund“, sieht Rainer Frerichmann die Schönheit der Natur in unserer Region als großen Vorteil. Und immer mehr würden Besucher sich vornehmen, diese Naturidylle mit dem Drahtesel zu erkunden: „90 Prozent der Gäste haben Fahrräder mit, oder sie leihen sich welche“, erläutert der Kuhlrader. Ausruhen dürfe man sich auf der Naturschönheit allerdings nicht. Die Infrastruktur in unserer Region müsse ausgebaut werden, betont Rainer Frerichmann und sieht da großen Handlungsbedarf. Das gilt nicht nur fürs Radwegenetz an sich, sondern auch für Serviceeinrichtungen am Wegesrand, auf die Radler Wert legen. Ob das ein Restaurant zum Einkehren ist. Oder aber – und dieser Bedarf nimmt immer mehr zu – Ladestationen für E-Bikes. Kürzlich hat der Kuhlrader in Rostock an einer Konferenz teilgenommen, die sich mit Radfahren in Mecklenburg-Vorpommern beschäftigte. Diese Konferenz machte den ökonomischen Stellenwert des Radtourismus deutlich. Für 40 Prozent aller Urlauber gehört Radfahren im Urlaub dazu. Fazit der Rostocker Runde: Radtourismus ist mit Sicherheit ein starker Wirtschaftsfaktor für MV, die ökonomischen Potenziale seien aber noch nicht ausgeschöpft. Wobei MV laut einer Analyse des ADFC in der Gunst der Radtouristen an Boden verloren hat. In der im Frühjahr vorgelegten Analyse belegt das Land Platz sieben, nach einem dritten Rang im Jahr zuvor.

Für Rainer Frerichmann ist es besonders wichtig, den Rad-Urlaubern ein gutes Netz an Radwegen in unserer Region anbieten zu können. Und daran müsse man arbeiten. Als einen Knackpunkt sieht er dabei einen Weg südlich der Bundesstraße 105. Eigentlich gibt es ja bereits das Projekt für einen Ausbau von Carlewitz Richtung Freudenberg, gemeinsam entwickelt von Marlow und Ribnitz-Damgarten. Dieser Radweg steht sogar auf der Prioritätenliste des Kreises weit oben, auf Platz vier. Bis er gebaut wird, müssten aus Sicht des Kuhlraders aber Alternativstrecken gepflegt werden. Das betreffe beispielsweise einen Weg am Windpark vorbei Richtung Carlewitz. „Da müsste ein wenig gemacht werden“, sieht er Pflegeaufwand. So hätten Radfahrer eine Strecke, auf der sie aus Richtung Süden nach Ribnitz radeln könnten.

ps

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